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    LangenlonsheimVSC scheitert an Block-Bollwerk

    Es gibt Niederlagen, die sind bitter und können eine gesamte Runde kippen lassen. Das 0:3 (-19, -22, -17) des VSC Guldental in der Sporthalle der Langenlonsheimer Realschule plus gegen den TV Feldkirchen war so eine Schlappe, die schmerzhaft war - schließlich versetzte der direkte Kontrahent im Abstiegskampf der Volleyball-Regionalliga den Guldentalern einen Stich ins Herz.

    Selten hatten die Guldentaler gegen den TV Feldkirchen so freie Bahn wie Lukas Dippel (rechts).  Foto: Klaus Castor
    Selten hatten die Guldentaler gegen den TV Feldkirchen so freie Bahn wie Lukas Dippel (rechts).
    Foto: Klaus Castor

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

    Zwei Sätze lang agierten die Guldentaler durchaus auf Augenhöhe. Doch immer, wenn es eng wurde, starteten die Feldkirchener spektakuläre Serien und setzten sich somit ab. "In diesen engen Situationen zeigt sich die Qualität einer Mannschaft", erklärte VSC-Trainer Hermann Götz nachdenklich. Was er sagen wollte: Die Qualität des VSC im Jahr 2016 reicht nicht aus, um in der Regionalliga die knappen Partien für sich zu entscheiden.

    In Durchgang eins war der VSC stark gestartet, führte schnell 7:3, später 13:10. Von 13:13 bis zum 16:16 ging es hin und her. Anschließend bauten die Gäste dann ein Bollwerk auf. Fünf Angriffe in Folge fanden die Angreifer des VSC keinen Weg am Block der Feldkirchener vorbei. Mit dem 16:21 war der Satz gelaufen. "Uns fehlen Spieler, die den Ball auf den Boden kriegen", analysierte Götz richtig. Er hatte dieses Mal Marcel Seuwen als Außenangreifer in die Startformation beordert. Der Linkshänder zeigte einige gute Ansätze, leistete sich dann aber auch wieder leichte Fehler. Dennis Friedrich, der durch eine Knieverletzung gehandicapt war, blieb zudem diesmal den Nachweis schuldig, als Führungsspieler den Unterschied ausmachen zu können. Und auch bei Hendrik Diwersy war die Streuung sehr groß. Starke und schwache Aktionen wechselten sich regelmäßig ab.

    Zu Beginn des zweiten Satzes deutete er sein Potenzial dann mal an. Mit einer Top-Aktion stellte er auf 14:11, sein Team führte auch 15:12. Doch erneut gab es eine starke Aufschlagsserie der Feldkirchener. Mit einem Ass zum 19:15 veredelte Christoph Sallie einen 7:0-Lauf. "Es zieht sich seit Wochen wie ein roter Faden durch unser Spiel, dass wir große Probleme bei der Annahme haben. Die Feldkirchener mussten ja nur gut aufschlagen, und den Rest haben dann wir besorgt", haderte Götz. Wie in Rodheim hatte sich der Gegner auf Diwersy eingeschossen und nahezu jeden Aufschlag auf den 18-Jährigen serviert. Zwar glichen die Guldentaler noch einmal zum 19:19 aus, doch die Feldkirchener waren nun am Drücker - auch weil sie in Francis Tonleu einen Mann hatten, der die Bälle ins gegnerische Feld donnerte. Das wichtige 20:19 und der Satzball waren solche Hämmer. "Wir haben aber vor allem von den Eigenfehlern der Guldentaler gelebt", analysierte Gäste-Trainer Alexander Leibetseder. Sein Team hatte zudem Größenvorteile, sicherte sich in Netznähe viele leichte Punkte.

    Die vergebene Möglichkeit, dreifach zu punkten, schien den Guldentalern. die Motivation geraubt zu haben, auch im dritten Durchgang noch etwas reißen zu wollen. "Der dritte Satz macht mich ein wenig böse, weil er nur noch hergeschenkt war. Da ist dann das Herz in die Hosentasche gerutscht", sagte Götz. Der Coach stoppte den Negativlauf, als er beim 0:9 bereits seine zweite Auszeit einsetzte. Danach hielt der VSC wenigstens halbwegs mit, doch an einen Satzgewinn war nicht mehr zu denken. Dass ein Aufschlagfehler von Lukas Dippel die Partie schließlich beendete, zeigte eine weitere Problemzone auf. "Unsere Aufschläge sind nicht regionalliga-reif. Ich habe versucht, darauf einzuwirken. Aber es ist mir nicht gelungen", erläuterte Götz.

    VSC Spike Guldental: Schneider, Friedrich, Seuwen, Gumenjuk, Gänz, Diwersy - Dippel, Scholl, M. Becker.

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