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  • Grenzaus Kou Lei könnte auf Andrej Gacina treffen

    Budapest/Grenzau. Erst bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro unter den besten 16, dann ein recht guter eigener Start (Auftaktbilanz 4:3) beim derzeitigen Bundesliga-Schlusslicht TTC Zugbrücke Grenzau und nun die am heutigen Dienstag beginnende Europameisterschaft in der ungarischen Hauptstadt Budapest - für den neuen Spitzenspieler der Westerwälder geht es Schlag auf Schlag. "Es gab keinerlei Vorbereitung auf die EM", sagt Kou Lei. Doch der in China geborene Ukrainer weiß, dass es vielen Profis nicht anders geht.

    Grenzaus Spitzenspieler Kou Lei, der international für die Ukraine spielt, setzt sich selbst vor der Europameisterschaft in Budapest nicht unter Druck.  Foto: Wolfgang Heil
    Grenzaus Spitzenspieler Kou Lei, der international für die Ukraine spielt, setzt sich selbst vor der Europameisterschaft in Budapest nicht unter Druck.
    Foto: Wolfgang Heil

    An seine ersten kontinentalen Titelkämpfe hat der 28-Jährige die besten Erinnerungen. 2010 im tschechischen Ostrava gewann er an der Seite seines neuen Landsmanns Jewhen Pryschtschepa völlig überraschend Bronze im Doppel. Diesmal heißt sein Partner Li Ahmet, ebenfalls ein gebürtiger Chinese, der in der Türkei eine zweite sportliche Heimat gefunden hat.

    Die beiden haben noch nie zusammengespielt, aber Kou glaubt, dass sie vom System her gut zueinander passen. "Er spielt sehr gut Doppel und wird mir dadurch viel helfen", sagte der Grenzauer und verriet schon mal die Taktik: "Er wird mehr angreifen, und ich werde versuchen, den Ball auf dem Tisch zu halten." Der Mann vom TTC Grenzau ist aber unsicher, wie weit es im Turnier gehen könnte. "Ich weiß es wirklich nicht, vielleicht zweite Runde", nannte er ein ziemlich bescheidenes Ziel. Denn das Paar ist ungesetzt und muss bereits in der Qualifikation ran. Nach einem Freilos geht es zunächst gegen Außenseiter: Eskil Lindholm/Lars Rönneberg aus Norwegen oder die Luxemburger Eric Glod und Luka Mladenovic.

    Im Einzel zählt der Weltranglisten-38. ab Donnerstag nicht zum Favoritenkreis, aber zu den chancenreichen Außenseitern, die den Medaillenanwärtern gefährlich werden und diese an einem guten Tag auch aus dem Turnier werfen können. In Rio besiegte er auf dem Weg ins Achtelfinale Top-20-Spieler Simon Gauzy aus Frankreich, der bei der Europameisterschaft an Position sechs gesetzt ist.

    Kou selbst ist die Nummer 15, weshalb vor der Auslosung klar war, dass er erst im Achtelfinale auf einen besser gesetzten Gegner treffen kann. Läuft alles setzungsgemäß, wäre dies ausgerechnet sein Vorgänger im Grenzauer Trikot, Andrej Gacina aus Kroatien. Zuvor müsste er sich vermutlich gegen seinen Doppelpartner Li durchsetzen. "Ich denke, es ist kein schlechtes Los", kommentierte Kou die etwas verrückte Auslosung. Erster Gegner wird ein noch zu ermittelnder Qualifikant sein.

    Seine momentane Verfassung bezeichnete der Angriffsspieler als "okay. Nicht die beste und nicht die schlechteste Form", meinte er. An Bronze wie 2015 bei den Europaspielen in Baku (Aserbaidschan), die seinen größten Erfolg im Einzel markieren, denkt er nicht: "Ich hoffe, dass ich zwei Runden überstehe - von einer Medaille träume ich nicht." Das war vor der EM 2010 allerdings auch nicht anders.

    Von unserem Mitarbeiter René Adler

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