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    GrenzauZu viel Sand im Getriebe: Grenzau unterliegt Bremen

    Es sind turbulente Tage im Brexbachtal. Eifrig bastelt der TTC Zugbrücke Grenzau an einem schlagkräftigen Team für die neue Saison in der Tischtennis-Bundesliga. Zudem will sich der Verein für die Zukunft neu aufstellen. Viel Arbeit, da kommt ein wenig Alltag ganz recht. Auch wenn das Ergebnis wenig erquickend ausfiel.

    Die taktischen Anweisungen von Trainer Tomas Pavelka halfen Masaki Yoshida am Ende nicht mehr. Nach einer 2:1-Satzführung unterlag der Grenzauer gegen Constantin Cioti noch ganz knapp mit 2:3. Foto: Wolfgang Heil
    Die taktischen Anweisungen von Trainer Tomas Pavelka halfen Masaki Yoshida am Ende nicht mehr. Nach einer 2:1-Satzführung unterlag der Grenzauer gegen Constantin Cioti noch ganz knapp mit 2:3.
    Foto: Wolfgang Heil

    Gegen den SV Werder Bremen setzte es vor 450 Zuschauern in der Zugbrückenhalle eine 1:3-Niederlage, wobei die Westerwälder chancenlos waren und eine Leistung der Marke "ausbaufähig" an den Tag legten. Während für den TTC in den verbleibenden drei Spielen der Saison nur noch Schaulaufen angesagt ist, bleiben die Hanseaten durch den Sieg ärgster Verfolger Borussia Düsseldorfs im Kampf um Play-off-Platz vier.

    "Wenn ich ehrlich bin, ist es nicht sehr realistisch, dass Düsseldorf noch ein Spiel abgibt. Aber wenn doch, dann wollen wir da sein", sagte Bremens Spitzenspieler Bastian Steger. "Wir warten ab und bleiben in Lauerstellung." Vor allem dank ihm selbst: Der deutsche Nationalspieler führte das Team von der Weser mit zwei Siegen zum Erfolg und spielt nach einer etwas längeren Verletzungspause schon seit Wochen stark. "Wann war die Verletzung noch mal?", fragte Steger süffisant, um nachzuschieben, dass "ich wieder in sehr guter Form bin. Es ist nahezu perfekt."

    Von der Form, die der beste deutsche Spieler nach Dimitri Ovtcharov und Timo Boll besitzt, können Grenzaus Spieler derzeit nur träumen. Ob Andrej Gacina, Masaki Yoshida oder Liang Qiu: Das TTC-Trio hat aus diversen Gründen deutlichen Trainingsrückstand. Und das spiegelt sich am Tisch wider. "Die Mannschaft stand heute völlig neben sich. Man merkt ihr die Verunsicherung an", war der TTC-Vorsitzende Manfred Gstettner wenig angetan von der Darbietung. Grenzaus Macher fügte aber auch hinzu: "Das ist doch völlig normal. Blickt man auf unsere Verletzungsmisere über die gesamte Saison, dann ist es ein absolutes Seuchenjahr."

    Die Einzel der 1:3-Niederlage sind schnell erzählt: Masaki Yoshida - erst am Donnerstag aus Japan nach Uniprüfungen zurückgekehrt - hatte gegen Constantin Cioti zwar den Sieg gleich mehrfach auf dem Schläger, vergab aber beste Chancen. "Yoshi hat das Spiel gegen Cioti verpennt. Er hat zweimal 9:7 geführt und jeweils den Satz nach leichten Fehlern noch aus der Hand gegeben", sagte TTC-Trainer Tomas Pavelka.

    Was folgte, war der Auftritt eben dieses Herrn Stegers. Gegen Grenzaus Toptalent Liang Qiu - der unter der Woche ebenfalls an der Uni in Stuttgart Prüfungen schrieb, zudem erkältet war und obendrein noch seinen 21. Geburtstag feierte - demonstrierte Bremens Nummer eins unerbittlich seine Stärke. "Bastian hat ihm eine taktische Lehrstunde erteilt", sagte TTC-Trainer Pavelka.

    Somit blieb es Andrej Gacina vorbehalten, eine 0:3-Klatsche wie in der Hinrunde zu verhindern. Trotz noch nicht ausgeheilter Oberschenkelverletzung bewies Grenzaus große Kämpfernatur, warum er der Führungsspieler am Brexbach ist. Gegen Kirill Skachkov wehrte Gacina einen Matchball ab und holte den Ehrenpunkt. Den Jubel der treuen TTC-Fans wird er künftig allerdings nicht mehr zu hören bekommen. "Ich werde in der neuen Saison in Wien-Schwechat trainieren und für den russischen Klub in Jekaterinburg spielen", sagte Gacina, der eifrig Autogramme schrieb. Ein Abschied, der nicht leicht fällt.

    Steger machte gegen Yoshida den Deckel auf den Grenzauer Bundesliga-Alltag. "Er spielt einfach in einer überragenden Form", konstatierte Gstettner. Um schließlich noch einmal auf die Gesamtleistung seines Teams zu blicken. Sein Fazit: "Da war heute mächtig Sand im Getriebe."

    TTC Grenzau - Werder Bremen 1:3

    Yoshida - Cioti 11:5, 10:12, 13:11, 9:11, 9:11; Qiu - Steger 7:11, 6:11, 1:11; Gacina - Skachkov 11:13, 11:8, 10:12, 11:5, 12:10; Yoshida - Steger 11:13, 7:11, 9:11.

    Von unserem Mitarbeiter Rainer Stauber

    TTC Grenzau
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