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    GrenzauGstettner nimmt Grenzaus Trio in die Pflicht

    Als Tabellenschlusslicht der Tischtennis-Bundesliga tritt der TTC Zugbrücke Grenzau am Freitag um 19 Uhr in der Schwalbe-Arena in Gummersbach zum Hinrunden-Abschluss beim TTC Bergneustadt an.

    Der aus dem Siegerland stammende deutsche Nationalspieler Steffen Mengel (Foto) steuerte am vergangenen Wochenende zwei Siege gegen Bojan Tokic und Tiago Apolonia zum 3:2-Erfolg des TTC Bergneustadt in Saarbrücken bei, den dritten Punkt holte Benedikt Duda gegen Nachwuchsspieler Dennis Klein.
    Der aus dem Siegerland stammende deutsche Nationalspieler Steffen Mengel (Foto) steuerte am vergangenen Wochenende zwei Siege gegen Bojan Tokic und Tiago Apolonia zum 3:2-Erfolg des TTC Bergneustadt in Saarbrücken bei, den dritten Punkt holte Benedikt Duda gegen Nachwuchsspieler Dennis Klein.
    Foto: honorarfrei

    "Es ist was möglich für uns", ist sich Grenzaus Cheftrainer Dirk Wagner sicher. "Dafür muss aber bei uns alles zusammenpassen und bei Bergneustadt eben nicht. Das ist ein ganz einfaches Rechenbeispiel. Wir sind ein bisschen schwächer besetzt als der Gegner. Also brauchen wir schon einen sehr guten Tag."

    Gegen drei deutsche Nationalspieler

    Die Gastgeber, die auf die deutschen Nationalspieler Steffen Mengel (7:3-Bilanz), Benedikt Duda (6:7) und Ricardo Walther (2:6) setzen, weisen als Tabellenfünfte 6:8 Punkte auf. Bergneustadt hätte mit diesem Trio schon in der vorigen Saison um ein Haar die Play-off-Runde erreicht. Doch am letzten Spieltag patzte die Mannschaft aus dem Bergischen Land und verhalf dem Rekordmeister Borussia Düsseldorf damit doch noch zum Sprung in die Endrunde und dem dort folgenden Titelgewinn.

    Am Wochenende gewann Bergneustadt in Saarbrücken mit 3:2, es war der dritten Saisonsieg nach dem 3:2 in Mühlhausen und dem 3:1 gegen Werder Bremen. Der TTC Grenzau bezwang in der laufenden Bundesliga-Saison bislang lediglich den ASV Grünwettersbach, entsprechend enttäuscht ist Manager Manfred Gstettner: "Die Mannschaft hat sich noch nicht gefunden, sie spielt deutlich unter ihren Möglichkeiten. Liang Qiu hat noch kein einziges Spiel gewonnen, Kohei Sambe auch erst zwei, das entspricht nicht seinem eigentlichen Niveau. Lediglich Kou Lei hat bislang die Erwartungen erfüllt, er hat eine positive Bilanz, spielt aber international noch stärker."

    Zuletzt erreichte Kou bei den Pro-Tour-Turnieren in Schweden und Österreich das Viertelfinale, wie schon bei den Europameisterschaften. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro war Grenzaus neue Nummer eins immerhin Achtelfinalist. Die vielen internationalen Begegnungen sind es, die nicht nur Gstettner, sondern allgemein die Arbeit in den Vereinen stören. "Unser Trainer hat durch die vielen Verpflichtungen gar nicht die Zeit, die Spieler vernünftig auf ein Bundesligaspiel vorzubereiten. Beispielsweise kommt Sambe erst einen Tag vor der Partie gegen Bergneustadt von den japanischen Universitätsmeisterschaften zurück, das ist natürlich alles andere als optimal. Sambe fehlt es noch an Konstanz, Erfahrung und Durchhaltevermögen, er hat einige enge Spiele hinten heraus knapp verloren."

    Noch keine Brandrede gehalten

    Auf die Frage, ob er denn ob des bislang enttäuschenden Abschneidens schon mal eine Brandrede gehalten oder auf den Tisch geschlagen habe, antwortete Gstettner: "Die Spieler sind ja gar nicht da, und somit kann weder ich noch unser Trainer sie in den Allerwertesten treten."

    Gstettner und Wagner sind ohnehin lange genug im Geschäft, um genau zu wissen, dass kurzfristiger Erfolg sich nicht erzwingen lässt. "Der Stress durch die Terminhetze ist für die Spieler schon enorm, deshalb haben wir ja in den vergangenen Jahren nicht mehr für die Europacup-Wettbewerbe gemeldet." Um so mehr baut Gstettner aber darauf, dass sich die Spieler in der Bundesliga für ihren Arbeitgeber TTC Grenzau reinhängen: "Bergneustadt hat schon drei Siege eingefahren. Es ist schwer für uns, dort zu gewinnen, aber der Gegner ist schlagbar. Da muss jetzt langsam mal was kommen."

    Von unserem Redakteur Christoph Gerhards

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