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    AltenkirchenRichel Hogenkamp führt die Setzliste an

    Bevor Razvan Mihai die Meldeliste in seinen Händen halten konnte, musste der Drucker eifrig rattern. Acht Seiten mit 396 Namen inklusive Rückzieher legt der Direktor der „AK ladies open“ auf den Tisch und nickt zufrieden. „Seit unserer Premiere vor drei Jahren hat sich einiges getan. Wir haben inzwischen ein internationales Top-Niveau erreicht“, sagt der Tennislehrer und ehemalige rumänische Davis-Cup-Spieler im Vorfeld des vierten Frauentennis-Weltranglistenturniers auf der Altenkirchener Glockenspitze vom 11. bis 19. Februar.

    Die niederländische Fed-Cup-Spielerin Richel Hogenkamp steht derzeit auf Position 134 der Weltrangliste und ist bei den „AK ladies open“ in Altenkirchen an Position eins gesetzt.  Foto: dpa
    Die niederländische Fed-Cup-Spielerin Richel Hogenkamp steht derzeit auf Position 134 der Weltrangliste und ist bei den „AK ladies open“ in Altenkirchen an Position eins gesetzt.
    Foto: dpa

    Perth, Surprise und Altenkirchen – diese drei mit je 25 000 Dollar dotierten Turniere überschneiden sich in der dritten Februarwoche, und die Veranstaltung in der Kreisstadt muss sich vor den Parallelausrichtern nicht verstecken. Die Zahl der ursprünglichen Anmeldungen übersteigt die der Turniere in Australien und dem US-Staat Arizona deutlich, außerdem spricht das Niveau der Hauptfeldteilnehmerinnen für die Ausgeglichenheit in Altenkirchen. Die Top-20 stehen in der Weltrangliste zwischen den Plätzen 134 und 242. „Wenn wir uns zwei, drei Jahre zurückerinnern, ist das für unser Turnier ein Quantensprung“, betont Mihai.

    Die Setzliste führt eine Niederländerin an: Die 24-jährige Richel Hogenkamp hat im Jahr 2016 zehn Turniere gewonnen und kam im Doppel des Fed-Cup-Halbfinales zum Einsatz. „Sie spielt richtig gutes Tennis“, kann Mihai berichten, der als mögliche Favoriten unter anderem auch Antonia Lottner, Tereza Smitkova aus Tschechien und die Belgierin An-Sophie Mestach nennt. Aber mit Prognosen ist das in Altenkirchen so eine Sache, in den vergangenen Jahren erlebte das Turnier einige Überraschungen. Zum Beispiel kämpfte sich 2016 mit Arantxa Rus eine Qualifikantin bis ins Endspiel vor. „Auch die Qualifikationsrunden vom 11. bis 13. Februar bieten bei freiem Eintritt bereits erstklassigen Sport“, betont der Turnierdirektor.

    Einige Spielerinnen haben vor zwölf Monaten angekündigt, 2017 wiederzukommen. Die Meldelisten zeigen, dass dies keine leeren Versprechungen waren. Mihai pflegt per E-Mail und Telefon enge Kontakte und weiß daher ganz genau, warum die Aktiven die „AK ladies open“ mögen: „Sie schätzen es, bei uns auf starke Konkurrenz zu treffen, sehr gute Rundumbedingungen im SRS-Sporthotel vorzufinden und mögen den Untergrund. In vielen Hallen ist ein schneller Boden verlegt, auf dem kaum richtige Ballwechsel zustande kommen. Das ist bei uns anders. Unser Boden ist mit dem bei den Australian Open zu vergleichen. Er hat dazu beigetragen, dass das Turnier diesen Status erreicht hat.“

    Altenkirchen hat sich als Turnier herauskristallisiert, das den Zuschauern Spielerinnen präsentiert, die sich auf dem steilen Weg nach oben befinden. Carina Witthöft zum Beispiel oder die Vorjahreshalbfinalistin Océane Dodin, die bei den gerade erst in Melbourne beendeten Australian Open ganz knapp die dritte Runde verpasste. Im Westerwald stehen einige Frauen auf dem Platz, deren Namen es sich zu merken lohnt. Mihai nennt in diesem Zusammenhang Katharina Hobgarski. Die Saarländerin verbesserte sich zwischen Ende 2015 und Ende 2016 um knapp 200 Weltranglistenplätze und bekommt in Altenkirchen eine von vier Wild-Cards. Auch Kristina Kislyak, die für die ASG Altenkirchen in der Medenrunde spielte, und Lokalmatadorin Romy Kölzer dürfen sich über ein Startrecht freuen. Die vierte Wild-Card vergibt der Turnierdirektor nach Rücksprache mit dem Deutschen Tennis-Bund voraussichtlich Anfang kommender Woche. René Weiss

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