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    AltenkirchenNach knapp elf Stunden ist auch Ysaline Bonaventure müde

    Ysaline Bonaventure und Xenia Knoll wissen, wie es sich anfühlt, bei einer Siegerehrung auf das Podest zu steigen. Die Belgierin hatte das am Sonntagnachmittag bereits nach dem gewonnenen Einzelfinale getan, Knoll alleine im vergangenen Jahr fünf Doppelturniere gewonnen. Und nun standen beide nach dem letzten Spiel der diesjährigen AK ladies open erneut dort oben und nahmen die Trophäen für das beste Doppel entgegen. Mit 6:1 und 6:4 bezwang das topgesetzte Duo des Turniers von Altenkirchen die Überraschungspaarung Deniz Khazaniuk/Maria Marfutina aus Israel und Russland. "Sie haben im ersten Satz am Anfang richtig Druck gemacht. Im zweiten lief es dann besser für uns, aber es hat nicht gereicht", meinte Khazaniuk.

    Erstmals an der Seite von Ysaline Bonaventure auf dem Platz war die Schweizerin Xenia Knoll.  Foto: byJogi
    Erstmals an der Seite von Ysaline Bonaventure auf dem Platz war die Schweizerin Xenia Knoll.
    Foto: byJogi

    Auf dem Weg ins Endspiel schaltete sie gemeinsam mit ihrer russischen Partnerin die mitfavorisierten Paarungen Lesley Mertens/Elise Mertens und Georgina Garcia Perez/Polina Leykina aus, doch im Finale erwiesen sich Bonaventure und Knoll als eine Nummer zu groß. "Sie haben sich diesen Sieg verdient. Ysaline ist eine so tolle Spielerin", erkannte Khazaniuk die Stärke der belgischen Dominatorin an. Die stand zwischen Dienstag und ihrem Endspiel-Doppelschlag insgesamt knapp elf Stunden auf dem Platz. "Jetzt bin ich schon müde. Vor allem heute habe ich das gemerkt. Auch, weil ich nach dem Einzel nur eine halbe Stunde Pause hatte", merkte die 21-Jährige aus Rocourt am Ende "schwere Beine".

    Als Nummer 58 der DoppelWeltrangliste war sie in den Westerwald gekommen. Der insgesamt 15. Erfolg bei einem Doppelturnier dürfte ihr nun das bislang beste Ranking im Laufe ihrer Karriere einbringen. "Es war eine großartige Woche für mich. Mit dem Sieg im Einzel und Doppel hätte es nicht besser laufen können. Ich hoffe, im nächsten Jahr wiederzukommen, um meinen Titel zu verteidigen."

    Dann vielleicht ja auch wieder mit Xenia Knoll. Beide absolvierten bei den AK ladies open ihr erstes gemeinsames Turnier - es passte prima. "Ich habe Xenia vor ein paar Wochen gefragt, ob wir gemeinsam spielen wollen. Sie hat zugesagt", erklärte Bonaventure den Anfang der Erfolgsgeschichte. Und ab Dienstag stehen beide schon wieder Seite an Seite auf dem Platz. Dann wollen sie in Kreuzlingen nachlegen. Mit welchem Ziel Bonaventure in die Schweiz reist? "Natürlich gewinnen." Dem Selbstvertrauen und dem guten Gefühl hat der erfolgreiche Sonntag ganz bestimmt nicht geschadet.

    Auch die unterlegene Khazaniuk nahm eine Portion Rückenwind mit: "Das Turnier verlief für mich unerwartet gut. Wenn ich nächstes Jahr wiederkomme, will ich unter den Top-150 der Weltrangliste stehen." Bis dahin fehlen ihr aktuell noch 150 Plätze...

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