40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Leichtathletik
  • » Hunsrück
  • » Anwohner beschwert sich: Ärger um Start-Tor in Emmelshausen
  • Anwohner beschwert sich: Ärger um Start-Tor in Emmelshausen

    Emmelshausen. Einmal im Jahr ist die Sicht von Kurt Kickenberg eingeschränkt. Aus seiner Sicht. Und zwar immer dann, wenn auf der Emmelshausener Rhein-Mosel-Straße das Start-Tor für den Hunsrück-Marathon aufgebaut wird. Dieses Mal war das eineinhalb Wochen vor dem Start am Sonntagmorgen der Fall, in den vergangenen Jahren auch schon früher - und das ist Kickenberg ein Dorn im Auge, da er in unmittelbarer Nähe des Standorts wohnt.

    Der Emmelshausener Kurt Kickenberg vor dem Start-Tor des Hunsrück-Marathons, das er für deplatziert hält - auch wegen der Werbebanner, die auf beiden Seiten Verkehrsteilnehmern die Sicht nehmen würden. Foto: Mirko Bernd
    Der Emmelshausener Kurt Kickenberg vor dem Start-Tor des Hunsrück-Marathons, das er für deplatziert hält - auch wegen der Werbebanner, die auf beiden Seiten Verkehrsteilnehmern die Sicht nehmen würden.
    Foto: Mirko Bernd

    "Wenn man mit dem Auto aus der Ausfahrt fährt, kann man durch das Tor und die Banner den Verkehr nicht einsehen. Du siehst die Autos nicht kommen. Und das an der Straße mit dem meisten Verkehr. Für mich ist da die Verkehrssicherheit nicht gegeben. Es geht mir nicht um den Marathon, von mir aus kann in jeder Woche in Emmelshausen ein Marathon starten, aber nicht an der Stelle", sagt Kickenberg, der zudem bemängelt, dass oftmals die Seiten des Gerüsts zu nah an der Fahrbahn standen und auch die Statik der Konstruktion an sich im Extremfall (zum Beispiel bei starkem Wind) nicht standhalten könnte. "Wenn man allein schon sieht, wie das Tor vibriert, wenn ein Lkw durchfährt...", sagt er, "es muss immer erst etwas passieren, damit was passiert. An dieser Stelle bekommt so etwas kein anderer genehmigt. Es gibt so viele Stellen in Emmelshausen, wo man es aufstellen könnte, am Marktplatz, am ZaP."

    Kickenberg wendete sich in dieser Sache schon an verschiedene Behörden, ob Kreisverwaltung, Verbandsgemeindeverwaltung, die Aufsichtsdienstdirektion (ADD), den Landesbetrieb Mobilität (LBM) oder auch an die Polizei. Allerdings ohne Erfolg, denn das Start-Tor darf dort stehen. Und das mit Recht, wie längst nicht nur Marathon-Organisator Ottmar Berg oder Dieter Liesenfeld, der bei der Verbandsgemeinde Emmelshausen den Fachbereich Bürgerdienste, Öffentliche Sicherheit und Schulen leitet, finden. Berg sagt: "Ich habe kein Problem mit der Meinung von Herrn Kickenberg, aber irgendwann muss man auch merken, wenn man kein Recht hat. Der LBM sagt von Anfang an, dass es dort stehen darf. Wir haben alles gemacht, was geht. Ob bei der Statik, der Windlastberechnung, wir haben die Wasserbehälter befüllt, damit das Tor ordentlich gesichert ist, sogar mit mehr Wasser, als wir müssten. Wenn man das alles realistisch sieht, muss man sagen, dass es aus meiner Sicht einfach Quatsch ist. Wenn ich dort rausfahre, muss ich doch sowieso erst links gucken und wenn da frei ist, fahre ich vor und sehe, ob ein Auto von rechts kommt. Und das Gerüst steht auch weit genug von der Straße weg, da stehen parkende Autos manchmal näher dran. Ich weiß nicht, was wir noch alles machen können. Es hat sich auch sonst noch niemand beschwert außer ihm." Berg merkt leicht süffisant an: "Aber wenn der Marathon rum ist, werde ich ein Schreiben aufsetzen und mich bedanken, dass er uns immer wieder auf etwas aufmerksam macht. Wir sind bestrebt, alles umzusetzen, was umsetzbar ist." Dass das Tor auch Werbezwecken dient, ist natürlich nicht wegzudiskutieren, allerdings ist das laut Berg bei weitem nicht der Hauptgrund, warum es steht, wo es schon seit Jahren steht. Kickenberg sieht das anders: "Man könnte das Tor ja freitags vor dem Marathon aufbauen, warum muss es so lange da stehen?"

    Dieter Liesenfeld von der VG hat ebenfalls seine klare Meinung, denn er kennt die Problematik zur Genüge: "Kurz zusammengefasst: Es ist immer wieder ein Thema. Letzten Endes stellt die Anlage eine gewisse Sichtbeeinträchtigung dar, die aber vertretbar ist. Wir waren ja auch schon mit der Polizei vor Ort. Es ist zudem von verschiedenen offiziellen Stellen geprüft worden. Das Start-Tor darf dort stehen. Man sollte das für eine gewisse Zeit einfach annehmen. Wir haben vorübergehend Tempo 30-Schilder aufgestellt für diesen Bereich, um die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren." Bei einem wird das schwer. Mirko Bernd

    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    • Regionalsport
    • Newsticker
    • Lokalticker