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    MudersbachSpitzenduo läuft mit der Präzision eines Uhrwerks: Schäfer und Daub gegen in Mudersbach den Takt vor

    Es war wie im Vorjahr - leider. Dauerregen beeinträchtige auch die achte Auflage des Mudersbacher Giebelwaldlaufs, der zugleich vierter Lauf zum 28. Ausdauer-Cup war. Auch das Teilnehmerfeld hielt sich in Grenzen. 234 Starter waren es, die sich der Herausforderung auf dem Straßenkurs im Wohngebiet "Rund um die Giebelwaldhalle" stellten.

    Die Voraussetzungen für die achte Auflage des Mudersbacher Giebelwaldlaufs waren nicht optimal. Die Athleten, die sich für einen Start entschieden hatten, kamen aber auf ihre Kosten.  Foto: Karl-Heinz Messerschmidt
    Die Voraussetzungen für die achte Auflage des Mudersbacher Giebelwaldlaufs waren nicht optimal. Die Athleten, die sich für einen Start entschieden hatten, kamen aber auf ihre Kosten.
    Foto: Karl-Heinz Messerschmidt

    Anspruchsvoll wurde es besonders am Steilstück zur neuen Turnhalle, an dem es über ein rutschiges Kopfsteinpflaster "nach oben" ging. Doch die 48 Aktiven im Jedermannlauf über 5 Kilometer und später 109 Starter im 10-Kilometer-Hauptfeld kämpften sich unverdrossen durch, angefeuert von ein paar wenigen Zuschauern in den Straßen. Nur im Zielbereich hatte sich etwas mehr fachkundiges Publikum eingefunden.

    Das Spitzenduo im Cuplauf, die beiden für die SG Wenden startenden Nils Schäfer und Sven Daub, stellten ihre läuferische Klasse auch bei solchen Bedingungen unter Beweis, spulten ihre Runden wie ein Uhrwerk im Gleichschritt ab und waren mit rund drei Minuten Vorsprung im Ziel - der 26-jährige Kirchener Nils Schäfer nach 34:35 Minuten und der 35-jährige Wilgersdorfer Sven Daub nach 34:48 Minuten. Auch die beiden nächsten Läufer Thomas Schönauer (37:40 Minuten) und Steffen Grebe (38:11 Minuten) waren "Rote" aus dem Südsauerland. Doch dann hing ganz dicht ein Hobbyläufer dran. Pascal Remy von der Feuerwehr Langenbach/Ww wurde in 38:13 Minuten starker Fünfter.

    Ingesamt blieben elf Athleten unter der 40-Minuten-Grenze, darunter auch die Westerwälder Albert Graf (SG Westerwald/10. in 39:48 Minuten) und zeitgleich als Elfte René Metzger und Lennart Stühn (beide SVS Emmerzhausen) in 39:57 Minuten. Das lange 40er-Feld führte mit Lukasz Rogowicz (40:14 Minuten) ein weiterer Läufer aus der Emmerzhausener Gruppe an. Auch die schnellste Frau ist eine gebürtige Westerwälderin: Dr. Nina Caprice Löhr (geb. Giehl). Die 34-jährige Siegener Ärztin gewann überlegen in 41:56 Minuten und war damit Gesamt-22. Und die Giehls waren gleich im Doppelpack am Start, denn Ninas Mutter Gabriele Giehl (61) von der DJK Marienstatt packte die anspruchsvolle Strecke in 50:57 Minuten und war damit Zweite in ihrer Altersklasse W 60.

    Das Altenkirchen/Siegen-Bild zog sich durch den gesamten Lauf. Auch der älteste Teilnehmer, der 79-jährige Ulrich Gans, kam von der ASG Altenkirchen und erreichte nach 55:10 Minuten regen- und schweißnass den Zielkanal.

    Im Jedermannlauf waren die Aktiven aus den Lauftreffs der Westerwälder Vereine von Wehbach bis Wissen und Bad Marienberg am Start, konnten aber in der Spitzengruppe weniger ausrichten. Die schnellste Frau stellte jedoch die DJK Herdorf mit der 18-jährigen Luisa Wiegel, die in 22:52 Minuten 21. der Gesamtwertung wurde. Tagesschnellste waren drei Wilnsdorfer Läufer des CLV Siegerland mit Jens Raupach an der Spitze (17:35 Minuten).

    Unverändert spannend ist es jedoch beim Nachwuchs. Da halten die AK-Schüler besonders gut dagegen. So auch über 1000 Meter in Mudersbach. Nur dem 15-jährigen Kreuztaler Tom Selle (3:20 Minuten) musste sich der 13-jährige Jan Röhlich (RSV Daadetal/3:30 Minuten) geschlagen geben. Das Duo mit Seveiu Schlosser (TSG Biersdorf) und Tobias Werthenbach (TuS Kaan-Marienborn/beide 3:33 Minuten) war Röhlich dicht auf den Fersen. Bei den Schülerinnen beeindruckte die erst neunjährige Maja Cordes vom VfB Wissen als Gesamt-Siebte in 3:42 Minuten als schnellste AK-Läuferin. In 3:47 und 3:49 Minuten absolvierten Emily Renk (W 12; DJK Betzdorf) und Melinda Rabsch (LG Westerwald/TuS Hachenburg) als Gesamtelfte und -zwölfte die 1000 Meter lange Ortsstraße.

    "Wir wollen unseren Ort, unsere Gemeinde präsentieren", betonte Johannes Röttgen, 1. Vorsitzender des Ausrichters DJK Jahnschar Mudersbach, "sind aber immer noch auf der Suche nach der idealen Strecke, da es bereits die vierte Variante ist, nachdem wir in den 1980er-Jahren mit einem Lauf auf der B 62 angefangen haben und es auch zwischenzeitlich eine Laufstrecke durch den Giebelwald mit Start und Ziel auf dem Sportplatz ,Auf dem Dammicht' gab. Seit 2013 wird der jetzige Kurs gelaufen."

    Von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Messerschmidt

    Weiter geht's im Ausdauer-Cup am Freitag, 8. Juli, mit dem Bahnlauf über 5000 Meter auf dem Molzberg in Betzdorf/Kirchen.

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