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    Werfertag des VfL Bad Kreuznach: Lena Schallmo knackt Landesrekord

    Von unserer Mitarbeiterin

    Holt zum großen Wurf aus: Katharina Klein beim Kugelstoßen, bei dem sie 9,83 Meter erzielte. Mit dem Speer gelang der Athletin des MTV Bad Kreuznach mit 31,95 Metern eine persönliche Bestleistung.  Foto: Klaus Castor
    Holt zum großen Wurf aus: Katharina Klein beim Kugelstoßen, bei dem sie 9,83 Meter erzielte. Mit dem Speer gelang der Athletin des MTV Bad Kreuznach mit 31,95 Metern eine persönliche Bestleistung.
    Foto: Klaus Castor

    Tina Paare

    Bad Kreuznach. Persönliche Bestweiten verbuchten mehrere Athleten beim Werfertag des VfL Bad Kreuznach. Sogar ein Rheinland-Pfalz-Rekord wurde im Moebus-Stadion aufgestellt. Lena Schallmo von der TuS Kirn gelang das Kunststück, die 30 Jahre (!) alte Bestmarke im Diskuswurf zu knacken. Sie schleuderte die Scheibe auf stolze 48,84 Meter und verbesserte den bisherigen Rekord um 52 Zentimeter. "Wenn mein Rekord auch 30 Jahre hält, das wäre doch was", freute sich die 19-Jährige, die mit Abstand das beste Ergebnis aller Starterinnen erzielte.

    Selbst bei den Männern schafften es nur zwei Athleten, Lena Schallmos Weite zu übertreffen. Der eine war der Sieger der Männerkonkurrenz, Rodrigo Cárde Mansilla aus Chile (50,61 Meter), der andere Uli Ruckpaul (M30) vom TV Alzey. Der freute sich mächtig über seine 55,09 Meter und erntete Applaus von der Konkurrenz. Die Diskuswerfer hatten gute Bedingungen vorgefunden, konnten teils auch den Wind nutzen. "Die Thermik ist schon gut. Man muss den Diskus aber auch drauflegen können", erklärte Jenny Müller. Die Trainerin der TuS Kirn ergänzte: "Der Frauendiskus ist etwas leichter, da wird es dann schon schwieriger." Umso höher war die Rekordweite ihres Schützlings Lena Schallmo zu bewerten.

    Doch zurück zum Sportler aus Chile. Mansilla war nicht der Einzige, der im Moebus-Stadion für Furore sorgte. Auch seine Teamkollegen trumpften auf: Matías López González mit 17,29 Metern im Kugelstoßen und Roberto Sáez Lafourcade mit 64,61 Metern im Hammerwurf. "Die Chilenen studieren an der Uni in Frankfurt. Als sie von unserem Werfertag gehört haben, haben sie über das Internet angefragt, ob sie kommen dürfen", berichtete Klaus Rossmann. Der VfL-Abteilungsleiter freute sich nicht nur über die internationale Beteiligung, sondern auch über das große Interesse: "Wir haben mehr als 140 Meldungen, das ist Rekord. Damit sind wir voll beschäftigt." Wie immer boten die VfLer die Disziplinen Kugelstoß, Speer-, Diskus- und Hammerwurf an. Die Hammerwurfanlage kam dieses Mal gleich doppelt zum Einsatz. Dort absolvierten die Leichtathleten auch den Gewichtwurf, der auf Wunsch der Sportler neu ins Programm genommen worden war.

    Einen besonders engen Wettkampf gab es im Speerwurf der weiblichen Jugend U20 zu bestaunen, in dem sich Christin Schneeberger vom TuS Duchroth und ihre Dauerrivalin Lena Bottlender aus Waldalgesheim, die das Trikot des TSV Schott Mainz trägt, ein heißes Duell lieferten. Am Ende hatte Christin Schneeberger mit 44,80 Metern die Nase um 70 Zentimeter vorn, Dritte wurde Katharina Klein vom MTV Bad Kreuznach. Sie ist eine gute Freundin von Christin Schneeberger, beide hatten wenige Tage zuvor noch gemeinsam trainiert. Offenbar mit Erfolg, denn die MTVlerin erzielte mit 31,95 Metern eine persönliche Bestweite. "Ich habe Katharina im Training noch mal den letzten Schliff gegeben", erzählte Christin Schneeberger schmunzelnd. Mit ihrem eigenen Auftritt war die Norheimerin nicht ganz zufrieden: "Ich konnte in den vergangenen Wochen nicht mit Anlauf trainieren, weil ich mir eine Adduktorenverletzung zugezogen habe. Wir haben viel aus dem Stand gemacht oder mit drei Schritten Anlauf, deshalb ist es mit der Abstimmung noch ein bisschen schwierig." Nach dem Heimspiel im Moebus-Stadion geht es Schlag auf Schlag weiter. Am morgigen Donnerstag treten Lena Bottlender und Christin Schneeberger gemeinsam beim Länderkampf an, im Anschluss reist die Sportlerin des Jahres zu den Werfertagen nach Halle. Sie will sich kontinuierlich steigern, denn ihr Ziel ist die Quali (51 Meter) für die Junioren-EM in Schweden.

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