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    DortmundKeine Medaillen für Rhein-Wied

    "Das war nicht so mein Wochenende", sagt Sophia Junk. Nach der grandiosen Freiluft-DM im vergangenen Jahr mit je drei Gold- und Silbermedaillen für die LG Rhein-Wied gab es bei der deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft der Altersklasse U 20 in Dortmund mit einem fünften Platz für Junk über 200 Meter nur Hausmannskost.

    Sophia Junk (links) von der LG Rhein-Wied musste sich bei der U 20-DM in Dortmund mit Rang fünf über 200 Meter zufriedengeben.  Foto: Birkenstock
    Sophia Junk (links) von der LG Rhein-Wied musste sich bei der U 20-DM in Dortmund mit Rang fünf über 200 Meter zufriedengeben.
    Foto: Birkenstock

    Womit wir fast beim Thema wären. Denn irgendein Bestandteil des Abendessens am Samstag ist der Sprinterin der LG Rhein-Wied gar nicht bekommen. Ihr war übel, an ein Frühstück war am nächsten Morgen auch nicht zu denken. Keine idealen Voraussetzungen für den zweiten Tag der Titelkämpfe mit angepeilten vier Rennen. Der Plan wurde nach dem Vorlauf über 60 Meter zusammengestrichen. "Ich hatte keine Kraft", so Junk. In 7,75 Sekunden hatte sie sich zwar für die Zwischenläufe von Dortmund qualifiziert, verzichtete aber auf weitere Einsätze auf der kurzen Sprintstrecke.

    Nach Beinahe-Sturz verunsichert

    "Den 200-Meter-Endlauf wollte ich auf jeden Fall laufen", waren ihre Prioritäten klar. Auf dieser Strecke war sie 2015 in Jena deutsche Jugendmeisterin der Altersklasse U 18 geworden. Dieses Kunststück nun in der Halle zu wiederholen, war aus zweierlei Gründen schwierig. Zum einen hatte sie es mit der älteren Konkurrenz der U 20 zu tun, zum anderen war der Vorlauf am Tag zuvor ziemlich in die Hose gegangen. Ausgangs der zweiten Kurve wäre Sophia Junk fast gestürzt, rettete sich in 24,87 Sekunden aber noch ins Ziel. "Danach war ich total verunsichert", sagt sie. Unschöne Folge der für ihre Verhältnisse eher schwachen Zeit: Sie musste den Endlauf auf der engen Bahn eins bestreiten, ein über 200 Meter in der Halle kaum wettzumachender Nachteil. In 24,82 Sekunden wurde sie Fünfte. Der Titel ging in 24,25 Sekunden an Eleni Frommann aus Jena. Bei den westdeutschen Hallenmeisterschaften war Junk 24,26 Sekunden gelaufen. "Ich habe rausgeholt, was ging", so Junk. Als kleines Trostpflaster kann sie am kommenden Wochenende eventuell mit zum U 20-Länderkampf nach Italien. Ein Ziel für die Freiluftsaison ist auch schon formuliert: "Im Sommer will ich die Titelverteidigung, da gibt es nichts anderes."

    Roger Gurski muss passen

    Roger Gurski, der zweite Rhein-Wied-Sprinter, der in Jena 200-Meter-Gold geholt hatte, fehlte in Dortmund. Bei seinem ersten Start in der Hallensaison, bei der Meisterschaft der Großregion vor zwei Wochen in Metz, gelang ihm über 60 Meter in 6,89 Sekunden eine persönliche Bestzeit, aber er zerrte sich dabei schon wieder. Jetzt soll untersucht werden, woher die Verletzungsanfälligkeit des schnellen Mannes kommt.

    Sein Vereins- und Disziplinkollege Pascal Kirstges erreichte in 7,04 Sekunden die Zwischenläufe, wo er in 6,98 Sekunden gestoppt wurde. Für das DM-Finale war eine Zeit von 6,92 Sekunden nötig. Anna-Lena Theisen kam über 1500 Meter nicht über den Vorlauf hinaus. Die Mittelstrecklerin der LG Rhein-Wied war nach 4:56,77 Minuten im Ziel.

    Von unserem Mitarbeiter

    Wolfgang Birkenstock

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