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    Koblenz/WeibernHandball-Bundesliga: Vulkan-Ladies lassen zu viele Chancen liegen

    Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern mussten ihr Ziel, die Abstiegsrunde der Handball-Bundesliga ohne Heimniederlage zu meistern, am Samstagabend ad acta legen. Die Mannschaft von Christoph Barthel verlor gegen Frisch Auf Göppingen knapp mit 29:31 (14:17), zeigte den 773 Zuschauern allerdings sowohl kämpferisch als auch spielerisch eine gute Leistung. "Vor allem in der zweiten Halbzeit ist der Angriff richtig gut gelaufen, und auch in der Abwehr konnten wir uns deutlich steigern. Im ersten Abschnitt haben wir hingegen noch viele Zweikämpfe verloren", erklärte der Koblenzer Trainer Barthel.

    Eines ihrer zehn Tore erzielt Caroline Thomas in dieser Szene. Die Kreisläuferin der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern konnte aber auch nicht verhindern, dass Göppingen der Mannschaft von Trainer Christoph Barthel die erste Heimniederlage der Abstiegsrunde bescherte. Foto: Andreas Walz
    Eines ihrer zehn Tore erzielt Caroline Thomas in dieser Szene. Die Kreisläuferin der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern konnte aber auch nicht verhindern, dass Göppingen der Mannschaft von Trainer Christoph Barthel die erste Heimniederlage der Abstiegsrunde bescherte.
    Foto: Andreas Walz

    Der Hauptgrund für die Niederlage war ein anderer: Die Heimmannschaft ließ zahlreiche Großchancen aus - ausgerechnet in Phasen, als sie dran war, die Baden-Württembergerinnen ärger in Bedrängnis zu bringen. Beispiele aus der zweiten Hälfte: Dora Varga bekam bei der Chance zum 20:21-Anschlusstreffer einen Kreisübertritt abgepfiffen (40.), ein langer Ball von Branka Zec, die nach ihrem überragenden Auftritt gegen Blomberg-Lippe diesmal eher blass agierte, fand beim 20:22 keine Mitspielerin (42.), und Nadja Zimmermann scheiterte nach dem 20:23 am Pfosten (42.), sodass Göppingen beim 21:25 wie der sichere Sieger aussah (45.). "Wir haben die wichtigen Dinger im Gegensatz zu Göppingen nicht gemacht. Das hat uns das Genick gebrochen", fasste Barthel zusammen.

    Aber die Gastgeberinnen ließen nicht locker. Die Isländerin Hildur Thorgeirsdóttir setzte immer wieder brillant die zehnfache Torschützin Caroline Thomas am Kreis in Szene und traf außerdem auch regelmäßig selbst aus dem rechten Rückraum zielsicher. Thomas und Thorgeirsdóttir brachten den Aufsteiger von 2012 innerhalb von vier Minuten wieder zum Ausgleich (25:25).

    Das Spiel hätte sogar kippen können, wenn die starke Göppinger Torhüterin Jasmina Jankovic in der 56. Minute Nadja Zimmermann nicht einen weiteren freien Ball abgekauft hätte. "Die Torhüterposition hat heute mit den Unterschied gemacht", analysierte Göppingens Trainer Vasile Oprea. Jankovic erhielt nur den Vorzug gegenüber Dragica Tatalovic, weil diese sich krankheitsbedingt nicht in Vollbesitz ihrer Kräfte befand.

    Kaltschnäuziger als die Vulkan-Ladies beim Torabschluss in der Endphase präsentierte sich auf der Gegenseite Beate Scheffknecht im linken Rückraum. Sie steuerte fünf der letzten Frisch-Auf-Tore in der Schlussviertelstunde bei und saß nach insgesamt zehn erzielten Treffern mit einem dicken Eisbeutel auf dem geschwollenen Ellenbogen auf der Ersatzbank. "Ich habe meinen Spielerinnen vor der Partie gesagt, dass sie dahin gehen müssen, wo es wehtut. Das haben sie getan", deutete der hochzufriedene Oprea auf seine österreichische Nationalspielerin. Apropos Nationalspielerin: Eine eben solche absolviert ab dem heutigen Montag, genauso wie ein paar junge talentierte Spielerinnen, ein Probetraining bei den Ballwerferinnen aus Koblenz und Weibern. Einen Namen wollte Trainer Christoph Barthel - durchaus branchenüblich - noch nicht nennen.

    Timo Hölscher, Bundesliga-Obmann der Vulkan-Ladies, tat dies zwar auch nicht, engte den Kreis allerdings ein. Nach seinen Angaben soll es sich um eine starke 24-jährige ausländische Rückraumspielerin handeln, die "Nationalspielerin eines Landes ist, aus dem wir schon eine Spielerin in unserem Kader haben". Hölscher ist guter Dinge, dass es etwas werden könnte mit einer Verpflichtung für die kommende Saison.

    Indes besteht zwar eigentlich kein Zweifel daran, dass die Vulkan-Ladies diese erneut in der Bundesliga bestreiten, rechnerische Klarheit brachte der Spieltag vom Wochenende allerdings noch nicht, weil Bensheim-Auerbach überraschend gegen Trier gewann. "Einen Punkt brauchen wir noch, aber den werden wir holen", ist sich Hölscher absolut sicher.

    Von unserem Mitarbeiter

    René Weiss

    Vulkan-Ladies
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