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    Koblenz/WeibernHandball: Koblenz/Weibern empfängt starken Neuling

    Die Bundesliga-Handballerinnen der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern haben wenig Zeit, um nach der ernüchternden 26:33-Niederlage bei der HSG Blomberg ihre Wunden zu lecken. Bereits am Samstag (18 Uhr) erwarten sie zum dritten Spiel der noch jungen Saison in der Sporthalle auf dem Koblenzer Oberwerth (Conlog-Arena) die SG BBM Bietigheim.

    Der Gegner hat es vorgemacht: Mit aggressiver Spielweise kaufte die HSG Blomberg/Lippe (blaue Trikots) den Vulkan-Ladies (am Ball mit Nadja Zimmermann, rechts Eva Frank) den Schneid ab. Nach der 26:33-Niederlage empfängt Koblenz/Weibern am Samstag Aufsteiger SG BBM Bietigheim. Foto: Walz
    Der Gegner hat es vorgemacht: Mit aggressiver Spielweise kaufte die HSG Blomberg/Lippe (blaue Trikots) den Vulkan-Ladies (am Ball mit Nadja Zimmermann, rechts Eva Frank) den Schneid ab. Nach der 26:33-Niederlage empfängt Koblenz/Weibern am Samstag Aufsteiger SG BBM Bietigheim.
    Foto: Walz

    Mit aktuell 2:2 Punkten liegt die Mannschaft von Trainerin Ildikó Barna durchaus im Soll. Dennoch hat die Partie gegen den von Experten hoch gehandelten Aufsteiger richtungweisenden Charakter, anschließend bekleiden die Vulkan-Ladies in den Spielen bei FA Göppingen (11. September), zu Hause gegen den VfL Oldenburg (15. September) und beim Buxtehuder SV (22. September) nicht mehr als die Außenseiterrolle.

    Barna bemüht sich erst gar nicht, die Bedeutung des zweiten Heimauftritts herunterzuspielen. "Gegen Trier haben wir gezeigt, wie sehr Motivation, Siegeswille und Aggressivität entscheidend für einen Erfolg sind. In Blomberg hat uns das dann der Gegner demonstriert. Wenn wir nun erfolgreich sein wollen, müssen wir wieder diese Tugenden auf unserer Seite haben."

    Personell mehr Möglichkeiten

    Obwohl der Vulkan-Ladies-Kader mit neun Ab- und sieben Zugängen kräftig verändert wurde, erinnerte die Partie im Lipperland an manche Begegnung der vergangenen Spielzeit. Barna: "Du darfst als Mannschaft nicht den Start verschlafen - und erst recht keine ganze Halbzeit. Das ist uns letzte Saison öfter passiert und jetzt auch wieder", ärgert sich die Ungarin. So liefen die Vulkan-Ladies mal wieder einem klaren Pausenrückstand (9:19) hinterher, ehe sie sich deutlich steigerten. Einen Unterschied zur vergangenen Saison gibt es allerdings doch. Barna konnte schon in Blomberg durch schnelle Personalwechsel besser reagieren, als es der Kader der vergangenen Saison hergab. Was beispielsweise Prudence Kinlend, Dorá Varga und Marina Kils, mit sechs Toren treffsicherste Gästespielerin in Blomberg, nutzten, um sich für Einsatzzeiten zu empfehlen. Genau dieses Plus kann gegen Bietigheim zum Tragen kommen - gemeinsam mit dem Heimvorteil. "In den englischen Wochen jetzt am Saisonbeginn müssen wir die Kräfte einteilen. Deshalb ist es gut, wenn ich viel wechseln kann. Außerdem beflügelt uns das tolle Publikum zu Hause. Aber es wird trotzdem eine schwere Aufgabe gegen Bietigheim", warnt Barna vor einer körperlich enorm starken Mannschaft, gegen die Koblenz/Weibern mit Willen, Elan und Cleverness bestehen soll. Bietigheim überraschte am ersten Spieltag sogar Titelanwärter Thüringer HC, nach dem ersten Durchgang lag der Aufsteiger in der Thüringer Salza-Halle sensationell mit 12:11 vorn, ehe sich der Favorit doch noch mit 35:22 durchsetzte.

    Barna: Mehr gibt Akku nicht her

    Der Trainer in Bietigheim ist ein alter Bekannter in der Handballszene. Dago Leukefeld war von 2000 bis 2001 Frauen-Bundestrainer und führte im Jahr 2003 die DJK/MJC Trier zur Meisterschaft. Anschließend war er viele Jahre beim Thüringer HC tätig, in der vergangenen Saison schaffte er mit Bietigheim den Aufstieg in die Bundesliga. Prominentester Neuzugang in Bietigheim ist Annamaria Ilyes, Barnas ungarische Landsfrau dürfte für Stammgäste in der Oberwerth-Halle keine Unbekannte sein. In der vergangenen Saison erzielte sie im Heimspiel der Vulkan-Ladies gegen den TuS Metzingen sieben Tore und war bei der 28:29-Niederlage der Gäste die herausragende Persönlichkeit auf dem Feld.

    Barna sieht für ihr Team am Samstag einen gravierenden Nachteil: "Bietigheim hatte spielfrei und wird ausgeruht sein. Wir nicht." Deshalb soll es am Tag vor dem Heimspiel nur ein Taktiktraining mit gegnerischer Videoanalyse geben. Barna: "Mehr gibt der Akku nicht her. Der Rest ist Willenssache, bei der uns die Zuschauer helfen können." maw, htr

    Vulkan-Ladies
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