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  • Das Projekt Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern steht auf der Kippe

    Koblenz. Steht der Spitzenhandball an Rhein und Mosel vor dem Aus? Viereinhalb Jahre, nachdem die Handballerinnen des TuS Weibern in die Bundesliga aufgestiegen sind und sich als Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern auf neue und vermeintlich breitere Füße gestellt haben, äußert der "Vater" und Finanzier des Projekts, Vulkan-Ladies-Geschäftsführer Manfred Sattler, grundlegende Zweifel an einer Fortführung. "Bei einem Saisonetat von 900 000 Euro können wir nicht damit zufrieden sein, im Mittelfeld der Zweiten Liga rumzudümpeln", sagt Sattler, der den Löwenanteil des Etats persönlich beisteuert. "Unser Ziel muss die Bundesliga sein."

    Noch dürfen Lenka Hradilova (am Ball) und die übrigen Vulkan-Ladies Zweitliga-Handball in Koblenz spielen. Auch in der kommenden Saison?
    Noch dürfen Lenka Hradilova (am Ball) und die übrigen Vulkan-Ladies Zweitliga-Handball in Koblenz spielen. Auch in der kommenden Saison?

    Nach der ernüchternden neuerlichen Heimpleite am Samstagabend gegen Herrenberg sind die Träume vom sofortigen Wiederaufstieg wohl endgültig geplatzt. Die aufwändig zusammengestellte (Ost-)Europaauswahl, die für Koblenz und Weibern auf dem Feld steht, hat die sportlichen Erwartungen weit verfehlt, der aktuellen Mannschaft fehlt es sichtbar an Zusammenhalt und Identifikation. "Man muss wissen, dass wir ursprünglich für die erste Liga geplant und die meisten Spielerinnen mit der Perspektive Bundesliga geholt haben", blickt Geschäftsführer Sattler zurück. "Natürlich wollen die in die Bundesliga, entweder mit uns oder eben bei einem anderen Verein."

    Doch nicht nur die sportliche Lage ist trostlos, auch finanziell droht dem Projekt Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern die Luft auszugehen. "Ich recherchiere derzeit, ob die regionale Wirtschaft bereit ist, erstklassigen Mannschaftssport zu unterstützen", sagt Sattler, obwohl er die (negative) Antwort auf diese Frage eigentlich schon kennen müsste. "Ich allein kann das nicht mehr stemmen."

    Ende März ist die Anmeldung für die kommende Saison fällig, bis dahin muss Sattler Klarheit haben. "Wenn wir keine vernünftige wirtschaftliche Basis schaffen können", sagt er kategorisch, "dann ist Schluss." Ganz so kategorisch meint er es dann doch nicht, denn im Hinterkopf trägt Sattler einen Plan B mit sich herum: mit um die Hälfte reduziertem Etat erneut in in der Zweiten Liga zu starten und mit mehr Geduld und mehr einheimischen Kräften ein bundesligareifes Team aufzubauen. "Dann hätten wir noch einmal zwei Jahre Luft", stellt er sich vor, räumt aber ein: "Nach heutigem Stand wäre auch dieses Modell nicht zu finanzieren." Ganz abgesehen davon, dass ein sportliches Gelingen keineswegs garantiert wäre: "Wir haben keinen Unterbau", weist Sattler auf einen Standortnachteil gegenüber vergleichbaren Vereinen hin. Im Gästeteam aus Herrenberg wurde am Samstag ganz selbstverständlich auf schwäbisch kommuniziert. Die aktuellen Vulkan-Ladies sprechen keine gemeinsame Sprache. Schon gar nicht Kowelenzer Platt.

    Stefan Kieffer

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