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    BendorfHSG erntet in Bendorf zwar viel Lob, doch die Punkte bleiben am Rhein

    Die HSG Bad Ems/ Bannberscheid hat sich in der Handball-Rheinlandliga für einen sehr guten Auftritt beim Tabellenzweiten Turnerschaft Bendorf nicht belohnt und ging am Rhein mit dem 31:34 (14:14) erneut leer aus. Unterdessen hat Trainer Hansi Schmidt den Verantwortlichen mitgeteilt, dass er in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung steht. „Aus persönlichen Gründen“, wie Schmidt auf Anfrage der RLZ erklärte. „Wir sind mit mehreren Kandidaten in Gesprächen, eine Entscheidung steht aber noch aus“, so Christian Schmidt, der Sportliche Leiter des TuS Bannberscheid, zum Stand der Dinge.

    In Bendorf kamen die Kombinierten aus der Kurstadt und dem Westerwald-Dorf sehr gut in die Partie. 7:2 hieß es nach knapp zehn gespielten Minuten in der Sporthalle des Wilhelm-Remy-Gymnasiums. „Wir haben dominiert, die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt, unser Torhüter Thorsten Schaust hat in dieser Phase stark gehalten“, so Hansi Schmidt, der lobte, dass die Zweikämpfe von seinen Jungs nicht nur angenommen, sondern überwiegend auch gewonnen wurden.

    Das änderte sich nach einer Viertelstunde, als Bendorfs Trainer Christoph Barthel eine 5:1-Deckung anordnete, mit der die Turnerschaft allmählich Sand ins Getriebe der HSG streute. „Unsere Ordnung im Angriff ging verloren, wir haben die Konzepte nicht mehr wie zuvor umsetzen können“, kritisierte der Übungsleiter der HSG. Mit einem 5:0-Lauf drehte Bendorf den Spieß zunächst um, die Partie war längst offener geworden, zumal die Gäste rund acht Minuten lang selbst nicht ins Schwarze trafen.

    Nach Wiederanwurf legten die Gäste zwar durch Johannes Berges beim 14:15 noch einmal vor, es sollte aber der letzte Vorsprung des Außenseiters an diesem Abend gewesen sein. Als vorentscheidend sah Hansi Schmidt die kurze Sequenz an, als sein Team in Überzahl beim Stand von 18:18 nicht nur keinen eigenen Treffer zustande brachte, sondern sogar zwei Gegentore schlucken musste. „Von da an sind wir bis zum Schluss einem Rückstand hinterher gelaufen“, musste Schmidt mit ansehen, wie der heimstarke Favorit die knappe Führung nicht mehr aus der Hand gab, auf jeden HSG-Treffer prompt die passende Antwort parat hatte und auch die Keeper kaum noch einen Bendorfer Ball abwehren konnten.

    So gab's zwar nach einem gutklassigen, temporeichen Rheinlandligaspiel wieder einmal jede Menge Lob für die HSG, aber keine Punkte. Schmidt: „Dafür können wir uns nichts kaufen. Beim Tabellenzweiten muss man zwar nicht unbedingt gewinnen. Fest steht nur: Hätten wir öfter so wie gegen Gösenroth und Bendorf gespielt, hätten wir ein paar Punkte mehr auf dem Konto. Diese Leistungen zu konservieren wird eine Herausforderung. Dies ist aber nicht einfach, weil wir nur selten wenigstens zweimal mit der gleichen Formation auflaufen können. So kann man sich halt kaum stabilisieren.“ Stefan Nink

    Turnerschaft Bendorf: Kunz - Schmitt, Dreidoppel, Kersten (2), Litzmann (6), B. Boinski, Mohrs (1), Barreteau, Lebernegg (8), Acar (1), Schaub (4), Engler (2), Gutfrucht (10/4).

    HSG Bad Ems/Bannberscheid: T. Schaust, Sorger - Max Baldus (2), Martin Baldus (3), J. Berges (2), Junker (5), Hering, Heinz (1), Heß (6), Dübbers (2), Orth, Mathias Baldus (10/3), S. Boinski.

    Schiedsrichter: Michael Hemmes / Siegfried Niesen (HSG Mertesdorf/Ruwertal / TSG Biewer).

    Zuschauer: 150.

    Siebenmeter: 6/4:3/3. Strafzeiten: 5:6.

    Spielfilm: 1:0, 1:3, 2:7, 5:9, 10:9, 13:11, 14:14 - 18:18, 21:18, 23:22, 27:24, 30:27, 31:29, 33:29, 34:31.

    Nächste Aufgabe für die HSG Bad Ems/Bannberscheid: am Sonntag, 17 Uhr, in Wirges gegen TuS Daun.

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