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    DiezHolzheimer quälen sich zum Sieg

    Nein, ein zufriedener Trainer sieht anders aus. Zwar hatte der TuS Holzheim im Meisterschaftsspiel der Handball-Landesliga Hessen Mitte dem Abstiegskandidaten TSG Eppstein beim 26:21 (14:11) keine Chance auf einen Erfolg gelassen, aber die Gastgeber quälten sich in der Sporthalle in Diez mehr über die 60 Minuten, als dass sie mit sicherlich vorhandenen spielerischen Mitteln Akzente setzten. Und so blieb Trainer Matthias Hieronimus lediglich das Fazit: "Hauptsache gewonnen und zwei Punkte. Jetzt heißt es: Mund abwischen und weiter arbeiten mit dem Ziel am kommenden Samstag im nächsten Heimspiel gegen die HSG Wiesbaden II über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte und abgerundete Leistung zu bieten."

    Mehrfach in aussichtsreicher Position, aber ohne Erfolg im Abschluss: Holzheims Dominik Lazzaro blieb beim glanzlosen 26:21-Heimsieg des TuS gegen die TSG Eppstein ohne Treffer.
    Mehrfach in aussichtsreicher Position, aber ohne Erfolg im Abschluss: Holzheims Dominik Lazzaro blieb beim glanzlosen 26:21-Heimsieg des TuS gegen die TSG Eppstein ohne Treffer.
    Foto: Andreas Hergenha

    Genau das war nämlich gegen die handballerisch eingeschränkten Gäste aus Eppstein nicht der Fall. Und so erlebten die knapp 200 Zuschauer im "Wasserwäldchen" in Diez eine Partie, die über weite Strecken Landesliga-Niveau vermissen ließ. Boten die jungen Holzheimer Spieler in den ersten sechs Minuten noch klasse Handball und den Fans Aussichten auf eine deutliche Verbesserung des Torverhältnisses, so verfiel die Mannschaft nach ihrer 5:0-Führung wieder in ihre allzu bekannte Lethargie. Einzelaktionen prägten nun das Bild, und Eppstein benötigte trotz eines guten Holzheimer Torwarts Alexander Linke nur weitere fünf Minuten, um sich beim 5:4 wieder in Schlagweite zu befinden.

    In der Folgezeit präsentierte sich wenigstens die TuS-Defensivabteilung wieder als Mannschaft. Sie fütterte ihre Angreifer mit guten Pässen zu schnellen Gegenstößen, und so sorgten die Holzheimer mit einem 11:6-Zwischenstand für scheinbar klare Verhältnisse - doch mitnichten. Denn nach 28 Spielminuten waren die Gäste wieder auf 13:11 heran, um dann Jan-Eric Wolfgram bei seinem Treffer zum 14:11-Pausenstand zuzuschauen.

    Wie ausgewechselt kam Holzheim aus der Kabine. Trainer Hieronimus hatte wohl die richtigen Worte gefunden, denn über zwölf Minuten funktionierten nun Abwehr und Angriff, sodass der 19:12-Zwischenstand (42.) Hoffnung auf den standesgemäßen Kantersieg machte. Doch anstatt nachzusetzen verfielen die TuS-Spieler wieder in die alte Leier und passten sich den fahrlässig fehlerhaften Aktionen der Gäste an. Und sie hinterließen Fans und Trainer, die sich zwar über die beiden Punkte nach dem 26:21-Erfolg freuten, aber nicht über die Art und Weise, wie sich die Mannschaft zum ausgeglichenen Punktestand in der Tabelle gequält hatte.

    Dennoch hatte Hieronimus auch positive Aspekte gesehen. Zum einen die Abwehrarbeit, mit der bei nur 21 Gegentreffern die Grundlage zum Erfolg gelegt wurde, und "auf die sich aufbauen lässt". Zum anderen auch der Auftritt von Simon Giebenhain, der mit sieben Treffen nach seiner schweren Kreuzbandverletzung Glanzpunkte an einem sonst überwiegend tristen Handballabend setzte.

    Von unserem Mitarbeiter Peter Armitter

    Holzheim: Linke, Fomino - Domjanic, Schyga, Becker (5), Giebenhain (7/1), Lazzaro, Schneider (5), N. Wolfgram (1), Schenk (1), Bittkau (1/1), Meffert, J.- E. Wolfgram (1), Baum (5).

    Eppstein: Keller, Ladwig - M. Becker (2), Barchanski (6/1), Kleer, A. Becker, Schlick, Th. Becker (4/1), Kerber (3), Müller (1), Wagner (5/1), Neldner.

    Schiedsrichter: Lukas Hellbusch und Darnel Jansen (TV Trebur).

    Zuschauer: 200.

    Siebenmeter: 4/1:3/3.

    Zeitstrafen: 3:3.

    Besonderheit: Rote Karte mit Disqualifikation für Thomas Becker (Eppstein, 42.) nach grobem Foul.

    Spielfilm: 5:0, 5:4, 7:6, 11:6, 12:9, 14:11 - 17:11, 19:12, 19:14, 21:16, 25:20, 26:21.

    TuS Holzheim
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