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    LaunsbachHolzheim erkämpft sich Sieg bei den "jungen Wilden"

    Es war, wie Trainer Matthias Hieronimus bereits im Vorfeld der Partie angekündigt hatte, ein überaus hartes Stück Arbeit zu verrichten, ehe die Landesliga-Handballer des TuS Holzheim am späten Samstagabend mit zwei Pluspunkten im Gepäck das Gleiberger Land in Richtung Burg Ardeck verlassen konnten. Mit 30:27 (14:12) setzte sich das Team um Marcel Schyga beim Aufsteiger HSG Wettenberg II durch und geht, da die Partie gegen die TG Kastel auf Wunsch der Mainzer ins kommende Jahr verlegt wurde, mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Weihnachtspause.

    "Ich bin sehr erleichtert, dass wir das Ding durchgezogen haben", atmete Hieronimus nach dem vierten Auswärtssieg seiner Schützlinge auf. "Auch wenn wir zuletzt gerade in Hüttenberg gerne gewonnen hätten, können wir mit den 8:2 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen unter dem Strich zufrieden sein, zumal wir dabei viermal auswärts anzutreten hatten."

    Die Holzheimer wirkten von Beginn an sehr konzentriert und führten unter den Augen ihres Ex-Trainers Jens Illner, der wenige Minuten zuvor mit dem von ihm betreuten Oberligisten TSG Münster einen Zähler bei Wettenbergs erster Mannschaft ergattert hatte, durch die beiden am Ende treffsichersten Kräfte Moritz Schneider und Marcel Schyga mit 2:0. Es sollte sich aber schnell zeigen, dass die "jungen Wilden" der HSG sich dadurch kaum beeindrucken und erst recht nicht abschütteln ließen. Der TuS lag zwar permanent vorne, aber mehr als vier Tore betrug der Vorsprung des langjährigen Oberligisten in der kalten Halle der Launsbacher Gesamtschule nie. Zurücklehnen war also nicht möglich, sondern es war permanent höchste Konzentration gefragt. Und damit geizten die Holzheimer diesmal nicht. Sie ließen die unbekümmerten Wettenberger sich austoben - und blieben selbst im Stile einer ausgebufften Truppe ganz ruhig. Die Mittelhessen, die über die Relegation den Sprung in die Fünftklassigkeit geschafft hatten, steckten auch beim ersten Rückstand von vier Toren (21:25; 47,) nicht auf und glaubten weiter an das Happy End.

    Was ihnen aber verwehrt blieb. Denn die Holzheimer hatten in der hektischen Schlussphase mit dem eigens vom Reserve-Coach Christian Bittkau herbeigekarrten A-Jugendlichen Nils Wolfgram noch einen Trumpf im Ärmel. "Er kam rein und sorgte für Entlastung und zwei ganz wichtige Akzente", lobte Hieronimus das freche Talent. Und als der Altendiezer Simon Giebenhain sich dann durchgetankt und überaus entschlossen zum 26:29 abgeschlossen hatte, war die Messe gelesen, die Punkte 13 und 14 im Sack. "Dieser Erfolg bei einem heimstarken Gegner ist sehr hoch zu bewerten. Ich bin froh, dass wir den Hintern hochbekommen haben und jetzt nicht wochenlang ein Negativ-Erlebnis mit uns herumtragen müssen. Dann schmecken Glühwein und Weihnachtsgans gleich viel besser", bilanzierte Hieronimus. In der kommenden Woche wird beim TuS ganz gewöhnlich noch trainiert, ehe es über Weihnachten und den Jahreswechsel gemächlich und beschaulich zugehen wird. Am 3. Januar geht es dann mit den Einheiten weiter, vor der nächsten Landesliga-Partie am Sonntag, 15. Januar, 18 Uhr, in Diez gegen den TV Petterweil bestreiten die Holzheimer am 7. Januar noch ein Testspiel gegen Bezirksoberliga-Tabellenführer TSG Eddersheim.

    Stefan Nink

    Wettenberg II: Dellner, Kemper - T. Schulcz (8), M. Schulcz (1),

    Weide, Wingefeld (1), Philipp (8/4), F. Leger, Gerisch, Wolf, Quurck (3), M. Leger (4), Schmitz (1), Kreutz.

    Holzheim: Fomino, Linke - Detrois, Schyga (10/4), Becker (3), Giebenhain (1), Lazzaro, Hien, Schneider (7), N. Wolfgram (1), Dettling (1), Schenk, J.-E. Wolfgram (1), Baum (6).

    Schiedsrichter: Sebastian Kerth / Christian Knodt (TV Erfelden).

    Zuschauer: 150 - Siebenmeter: 4/4:5/4 - Strafzeiten: 6:1.

    Spielfilm: 0:2, 2:5, 6:9, 9:10, 10:13, 12:14 - 13:16, 16:20, 19:21, 21:25, 25:27, 26:30, 27:30.

    TuS Holzheim
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