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    KleinichSophie Born avanciert zur Derby-Heldin

    Noch mindestens zwei Siege, dann ist die HSG Hunsrück Meister in der Handball-Rheinlandliga der Frauen: Die Kombination aus Irmenach und Gösenroth gewann gestern Abend vor der tollen Kulisse von 270 Zuschauern in der Kleinicher Hirtenfeldhalle mit 29:24 (14:12) gegen den Lokalrivalen HSG Kastellaun/ Simmern.

    Aline Herrmann (beim Wurf) traf dreimal beim 29:24-Derbysieg der HSG Hunsrück gegen die HSG Kastellaun/Simmern um Laura Vollrath. Foto: B&P Schmitt
    Aline Herrmann (beim Wurf) traf dreimal beim 29:24-Derbysieg der HSG Hunsrück gegen die HSG Kastellaun/Simmern um Laura Vollrath.
    Foto: B&P Schmitt

    Ein Auswärtssieg am kommenden Sonntag in Welling und ein Heimerfolg am 6. März gegen Schweich - dann hat die HSG Hunsrück den Titel in der Rheinlandliga sicher und darf an der Aufstiegsrunde zur Oberliga mit den Meistern aus Rheinhessen, der Pfalz und dem Saarland teilnehmen. In dem neuen Modus schaffen zwei der vier Teilnehmer den Sprung in die Oberliga.

    HSG-Hunsrück-Trainerin Jutta Holl nahm nach dem Derbysieg gegen Kastellaun/Simmern noch keine Gratulationen zur Meisterschaft an: "Wir müssen noch zwei Spiele gewinnen, aber ich denke schon, dass wir das aus eigener Kraft packen können." Kraft war auch das erste Stichwort in der Analyse des Derbys: Wie im Hinspiel gehörte der zweite Durchgang den Irmenach/Gösenrotherinnen. Damals in Kastellaun hatte der Tabellenführer einen 13:16-Pausenrückstand in einen 28:25-Erfolg umgewandelt. Heuer in Kleinich lag man nur früh beim 2:3 das letzte Mal in Rückstand, doch Kastellaun war im ersten Durchgang ein ebenbürtiger Gegner und glich immer wieder aus. Das letzte Mal nach 27 Minuten, als Laura Vollrath zum 12:12 netzte. Doch den Gastgeberinnen gelangen vor dem Kabinengang noch zwei Treffer, 14:12 hieß es zur Pause.

    Nach dem Seitenwechsel setzte sich die HSG Hunsrück schnell auf 21:15 (40.) ab. Beim 22:18 nach 47 Minuten war der Sieg so gut wie perfekt, denn Kastellauns Torjägerin Judith Schmiedebach musste mit einer Ellbogenverletzung ins Krankenhaus. "Judiths Verletzung macht mir viel mehr Sorgen als die Niederlage", sagte Kastellauns Trainer Dubravko Bilic. Als Melanie Endel nach 55 Minuten zum 27:22 einwarf, war das Derby endgültig entschieden.

    Die HSG Hunsrück hatte im zweiten Abschnitt mehr zuzusetzen, aber vor allem hatte sie Sophie Born im Tor. Sie war die Matchwinnerin mit sagenhaften 20 Paraden. "Einen ganz großen Respekt vor der Torfrau, sie hat das Spiel für die HSG Hunsrück gewonnen", zollte auch Bilic Applaus. Borns Trainerin Holl wollte dem in nichts nachstehen: "Sophie war überragend, was die gehalten hat, klasse. Und dazu hat sie noch einige Gegenstoßtreffer eingeleitet."

    Mit dem Spiel ihrer Mannschaft - vor allem im Angriff - war Holl dagegen weniger zufrieden: "Wir haben schon besser gespielt, da waren viele Fehler auf beiden Seiten. Vielleicht waren die Mädels wegen der großen Kulisse ein wenig nervös, denn vor so vielen Zuschauern spielen wir ja selten." 270 Fans hatten den Weg in die Hirtenfeldhalle gefunden.

    "Wir können hoch erhobenen Hauptes Kleinich verlassen", sagte Bilic trotz der Niederlage und dem Absturz auf Tabellenplatz sieben: "Unsere Leistung war in Ordnung, aber wir und auch die Schiedsrichter haben zu viele Geschenke an die HSG Hunsrück verteilt." Bilic ärgerte sich des Öfteren über die Regelauslegung der Unparteiischen: "Dann kann man in Kleinich nicht gewinnen." bon/lev

    Handball (LJD)
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