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  • Handball Bad Sobernheimer wählen interne Lösung - 25-Jähriger befürchtet keine Autoritätsprobleme - Verpflichtung vorerst für ein Jahr

    Yannick Nyquist wird neuer HSV-Trainer

    Bad Sobernheim. Der HSV Sobernheim setzt weiter auf Jugend und Eigengewächse. Nachdem in Jan-Philipp Lang bereits ein Mann aus den eigenen Reihen die Handballerinnen des Vereins trainiert, bekommen auch die Verbandsliga-Männer des HSV erneut einen Coach, der im Verein groß geworden ist. Yannick Nyquist folgt auf Mario Mitschke – ebenfalls ein gestandener HSV-ler –, der sein Amt zum Saisonende abgegeben hat.

    „Wir hatten Angebote von Externen“, sagt HSV-Vorsitzender Thomas Arenz. „Wir haben auch mit der Mannschaft gesprochen und uns dann für die interne Lösung entschieden.“ Die Wahl fiel unter anderem auch deshalb auf Nyquist, weil er sich kurz vor Weihnachten das Kreuzband gerissen hat und als Spieler für die kommende Saison ausfällt. Er ist 25 Jahre alt, wohnt in Bad Sobernheim und arbeitet seit Monatsbeginn als Chemiker in Bodenheim bei Mainz. Der neue Trainer ist damit jünger als ein Teil seiner Spieler. „Es ist natürlich eine komische Situation, auch weil es alle Freunde sind“, sagt Nyquist. „Es ist schon eine ungewöhnliche Lösung. Aber ich habe ein gutes Gefühl.“

    Seit seinem ersten Grundschuljahr spielt Nyquist beim HSV Handball. Familiär vorbelastet ist er nicht, sein Freund Olaf Neumann, eines der Talente, die der HSV hervorgebracht hat, weckte bei ihm die Lust an dieser Sportart. Erste Erfahrungen als Trainer sammelte Nyquist beim weiblichen Nachwuchs. Ein Mädchenteam führte er über fünf Jahre von der C- bis zu der A-Jugend. Als er fürs Studium nach Mainz zog, legte er eine Pause als Coach ein. Nach seiner Rückkehr im Vorjahr übernahm Nyquist die zweite Männermannschaft. Gleichzeitig erwarb er die C-Lizenz. „Die zweite Mannschaft besteht überwiegend aus A-Jugend-Spielern, dazu ein paar Ältere“, sagt Nyquist. „Aber es ist nur eine zweite Mannschaft. Das ist von der Ansprache her etwas anderes.“ Die neue Verantwortung schreckt ihn aber nicht. Nyquist befürchtet auch keinen Mangel an Autorität. „Als sich meine Verpflichtung angebahnt hatte, habe ich mir Rückmeldung eingeholt“, sagt der künftige Coach. „Auch als ich gespielt habe, habe ich regelmäßig Ansagen gemacht und habe das gewisse Standing in der Mannschaft, das man braucht.“

    Konkrete Vorgaben gibt weder der Verein noch setzt sie sich Nyquist selbst. „Mindestziel ist der Klassenverbleib“, sagt Arenz. „Ich will die Beurteilung aber nicht an einem Tabellenplatz festmachen.“ Der neue Trainer hat auch nicht vor, alles umzukrempeln, was Mitschke aufgebaut hat. „Wir werden vieles beibehalten“, sagt der Trainer. „Wir haben in der vergangen Saison gute Leistungen gezeigt, aber nicht in allen Spielen. Deshalb geht es darum, Konstanz reinzubekommen und unsere Auswärtsschwäche abzubauen.“

    Nyquist übernimmt das Amt vorerst nur für die kommende Runde. „Wir schauen in der Saison, wie es läuft, wie das Ganze greift, wie die Mannschaft Yannicks Trainingsinhalte umsetzt“, sagt Arenz. „Wir können uns vorstellen, mit ihm weiterzuarbeiten, wir können uns aber auch vorstellen, dann einen neuen Trainer zu holen.“ Es würde sowieso eine neue Situation entstehen, da Nyquist dann auch als Spieler wieder zur Verfügung stehen würde. „Allein könnte ich das gar nicht machen“, sagt der 25-Jährige. ga

    Lang bleibt Frauen-Trainer

    Keinen Wechsel auf der Trainerposition gibt es bei den Frauen des HSV. Jan-Philipp Lang bleibt auch nach dem Abstieg aus der Oberliga Coach des Teams. „Wenn man sieht, mit welcher Leidenschaft und welchen Engagement die Frauen gekämpft haben, sind wir zufrieden“, sagt HSV-Chef Thomas Arenz.

    „Es waren zwei schöne Jahre in der Oberliga. Jetzt geht es in der Rheinhessenliga weiter.“ Auch das Team bleibt weitestgehend zusammen. ga

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