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    MeisenheimVon A bis Z: SSV Meisenheim erwischt schwachen Tag

    Sie feierten den Derbysieg wie eine Meisterschaft. Die Kirner Spielerinnen bildeten einen Kreis, der singend durch die Halle hüpfte. Freudetrunken lagen sich die Spielerinnen in den Armen. "Der Erfolg ist eine wunderschöne Überraschung", freute sich Maouia ben Maouia, Trainer der Rheinhessenliga-Handballerinnen der TuS Kirn, nach dem 23:18 (10:11) beim SSV Meisenheim.

    Freie Wurfbahn: Die Meisenheimerin Sandra Haas (weißes Trikot) ist den Kirnerinnen Maike Regitz (links) und Lena Gemmel bei einem Tempogegenstoß entwischt, doch zum Derby-Sieg reichte es nicht.  Foto: Klaus Castor
    Freie Wurfbahn: Die Meisenheimerin Sandra Haas (weißes Trikot) ist den Kirnerinnen Maike Regitz (links) und Lena Gemmel bei einem Tempogegenstoß entwischt, doch zum Derby-Sieg reichte es nicht.
    Foto: Klaus Castor

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

    Nach 51 Minuten stand es 18:18 - die entscheidende Phase brach an, und ihr drückte eine Spielerin den Stempel auf. Michelle Holzhauser erzielte die nächsten vier Treffer. "Michelle hat viel Biss gezeigt und alle mitgerissen", lobte ben Maouia. Die Klasse von Michelle Holzhauser lässt sich daran ablesen, auf welch unterschiedliche Arten sie die vier Tore zelebrierte: Sie traf bei Zeitspiel-Ankündigung mit einem Gewaltwurf aus dem Rückraum, verwandelte einen Siebenmeter, startete ein starkes Dribbling und veredelte schließlich noch einen Tempogegenstoß. Doch der starke Schlussspurt der Kirnerinnen hatte noch eine andere Garantin. Torfrau Lena Hahn parierte mehrfach glänzend. Dabei hatte sie nicht in der Startformation gestanden, hatte Mona Baesler den Vortritt lassen müssen. Doch schon nach 25 Minuten kam es zum Wechsel. Lena Hahn führte sich direkt mit einer starken Parade ein, entschärfte einen Tempogegenstoß-Abschluss von Antonia Kurz und verhinderte so eine 10:8-Führung des SSV.

    Nicht nur in dieser Szene vergaben die Meisenheimerinnen aus aussichtsreicher Position. "Latte, Pfosten, vier Meter drüber, drei Meter vorbei. Es war bei unseren freien Würfen alles dabei", erklärte SSV-Coach Eckhard Schappert. Er ergänzte mit Blick auf die komplette Vorstellung seines Teams: "Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt, von A bis Z und von der ersten bis zur letzten Minute."

    Der Favorit hatte vor eigenem Publikum schwer ins Spiel gefunden, lag schnell mit drei Toren zurück. Nach einer 4:0-Serie (von 4:7 auf 8:7) schien der Knoten geplatzt zu sein. Beim 11:9 führte der SSV erstmals mit zwei Treffern, doch es folgte die erste Energieleistung von Michelle Holzhauser, die Sekundenbruchteile vor der Halbzeitsirene auf 10:11 verkürzte. Nach dem Wechsel verstand es kein Team sich abzusetzen. "Wir haben kein Tempo mehr in unsere Aktionen bekommen. Vielleicht haben auch meine Wechsel nicht dazu beigetragen", haderte Schappert und ergänzte: "Wenn die Spielerinnen auf dem Feld verunsichert sind, sind es auch meist die, die auf der Bank sitzen." Vor allem Sandra Haas verballerte einige Möglichkeiten. "Normalerweise macht sie die, aber sie hat zuletzt wegen einer Verletzung acht Wochen nicht trainiert", nahm Schappert sie in Schutz. Während der Holzhauser-Festspielminuten vergaben zudem Lena Martin und Helena Wapelhorst, die einen Siebenmeter, der das 19:20 hätte bedeuten können, an die Latte donnerte.

    Ben Maouia bekannte: "Wir haben gut gespielt, so 15 Minuten vor dem Ende habe ich dann auch geglaubt, dass es mit dem Sieg klappen kann." Der Kirner Coach wechselte viel, hatte schon nach zehn Minuten alle Feldspielerinnen eingesetzt. "Die volle Bank zeichnet uns Kirner aus, und sie war wichtig, weil wir so bis zum Ende brummen konnten." Vor allem Michelle Holzhauser hatte sich die Kraft perfekt eingeteilt...

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