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    Bad SobernheimVerbandsliga: HSV hat noch viele Defizite

    Als Absteiger aus der Rheinhessenliga wird der HSV Sobernheim fast automatisch zum erweiterten Kreis der Favoriten in der Handball-Verbandsliga gerechnet. Doch solchen Erwartungen schiebt Mario Mitschke gleich einen Riegel vor. "Wir werden keinesfalls in der Spitze landen", sagt der HSV-Trainer. "Wir peilen einen unteren Mittelfeldplatz an. Unser Ziel ist klar definiert: Es ist die individuelle Förderung der jungen Spieler."

    Mattia Magro ist aus Bad Sobernheim zur TuS Kirn gewechselt, Sellyn Fleck ist wegen seines Studiums in die Pfalz abgewandert. Fabian Böhmert und Stefan Hörhammer stehen auch nicht mehr zur Verfügung. Externe Zugänge gab es nicht. Max Maschtowski und Tillmann Groh, die in der vergangenen Runde noch bei der A-Jugend hätten antreten können, aber schon da zum Kader gehört haben, sind jetzt endgültig bei den Männern angekommen. Geschwächt wird das Aufgebot durch Ausfälle, überwiegend wegen Verletzungen. Justin Fuchs fällt die komplette Runde wegen eines Kreuzbandrisses aus, Mike Schatto muss wegen Schulterproblemen und einer Oberschenkelzerrung noch vier Wochen pausieren, Groh verspürt seit Wochen ein Stechen im Knie, Mark Fischer ist umgeknickt und tut sich noch schwer, wann Maschtowski nach seiner Fußoperation zurückkehrt, ist offen. Zu allem Überfluss lag Torwart Emil Eßling in dieser Woche mit einer Erkältung flach. Jan-Philipp Lang fehlt immer, wenn die Oberliga-Frauen des HSV im Einsatz sind, weil er deren Trainer ist.

    Das Verletzungspech zog sich auch durch die gesamte Vorbereitung. "Viele Einheiten konnten wir nur mit vier, fünf Spielern bestreiten", sagt Mitschke. "Wir konnten kein einziges Mal im Training sechs gegen sechs spielen." Um seinem Team dennoch Spielpraxis zu vermitteln, organisierte der Coach eine Reihe von Testpartien. Die offenbarten vor allem eins: Es wartet noch viel Arbeit auf Mitschke. "Wir haben fast immer richtig auf die Mütze bekommen", räumt der Trainer ein. "Ich hatte gehofft, dass wir schon weiter sind. Wir brauchen noch eine gewisse Zeit um uns einzugewöhnen." Auch die Generalprobe, das Pokalspiel gegen den Ligakonkurrenten TV Nierstein, verloren die Bad Sobernheimer.

    "Defizite haben wir noch überall - im Abwehrbereich und im Zusammenspiel", sagt Mitschke. "Wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren - einfachen, schnörkellosen Handball. Schönspielereien kann man treiben, wenn man mit zehn Toren führt."

    Die TG Osthofen II, bei der der HSV am heutigen Samstag, 20.10 Uhr, zum Auftakt gastiert, schätzt der HSV-Trainer stärker ein als den Pokalgegner aus Nierstein. "Wir werden auf eine sehr ausgebuffte Mannschaft treffen", sagt Mitschke. "Ich weiß, wie schwer es ist, in der Wonnegau-Halle zu gewinnen. Die Osthofener werden Gas geben und aufs Tempo drücken. Wenn wir da ein schlechtes Rückzugsverhalten an den Tag legen, werden wir uns den ein oder anderen Tempogegenstoß einfangen." Von seiner eigenen Mannschaft erwartet der Trainer, dass sie engagiert und vor allem in der Abwehr aggressiv zu Werke geht. ga

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