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    MeisenheimSSV Meisenheim: Eine richtige Shooterin fehlt

    Nach der vorletzten Saison zog der SSV Meisenheim seine Frauen aus der Handball-Rheinhessenliga zurück. In der Kreisliga wurde der SSV daraufhin ungeschlagen Meister und meldet sich jetzt zurück. "Wir sind vor zwei Jahren mit drei Siegen Drittletzter geworden. Dann haben vier Spielerinnen den Verein verlassen", erläutert der Meisenheimer Trainer Eckhard Schappert den Sinneswandel. "Deshalb der Rückzug. Wir hatten das Glück, dass im Vorjahr Mareike Klein vom Studium und Sandra Haas aus Kirn zurückkamen. Wir hätten in der Vorsaison wohl auch in der Rheinhessenliga die Klasse gehalten. Jetzt war es wenig sinnvoll, in der Kreisliga weiterzuspielen, denn da wurden wir eigentlich nie gefordert."

    Meisenheim – Nach der vorletzten Saison zog der SSV Meisenheim seine Frauen aus der Handball-Rheinhessenliga zurück. In der Kreisliga wurde der SSV daraufhin ungeschlagen Meister und meldet sich jetzt zurück. "Wir sind vor zwei Jahren mit drei Siegen Drittletzter geworden. Dann haben vier Spielerinnen den Verein verlassen", erläutert der Meisenheimer Trainer Eckhard Schappert den Sinneswandel. "Deshalb der Rückzug. Wir hatten das Glück, dass im Vorjahr Mareike Klein vom Studium und Sandra Haas aus Kirn zurückkamen. Wir hätten in der Vorsaison wohl auch in der Rheinhessenliga die Klasse gehalten. Jetzt war es wenig sinnvoll, in der Kreisliga weiterzuspielen, denn da wurden wir eigentlich nie gefordert."

    Das primäre Ziel heißt natürlich Klassenverbleib. Den hat der SSV im Prinzip schon vor dem ersten Anwurf geschafft. Denn durch den Rückzug der HSG Rhein-Nahe Bingen, die damit als erster Absteiger feststeht, ist die Rheinhessenliga unterbesetzt. Sollte es in der Oberliga nicht zu einem Erdrutsch in Richtung Rheinhessen kommen, wird es keine Absteiger geben. Doch damit möchte sich Schappert nicht zufrieden geben. "Wir wollen schon die ein oder andere Mannschaft hinter uns lassen und bedeutend mehr Punkte sammeln als vor zwei Jahren", sagt der Trainer. "Ich sehe unsere Chancen auch gar nicht so schlecht."

    Allerdings hat der Coach auch Schwachpunkte in seinem Team ausgemacht. Da ist der dünne Kader mit gerade einmal neun Feldspielerinnen. "Da darf nichts passieren", sagt Schappert. "Wenn wir Ersatz brauchen, müssen wir den aus der zweiten Mannschaft holen, und die hat auch nicht viele Spielerinnen." Zugänge gab es in dieser Saison keine. Verlassen hat den SSV Torfrau Ann-Christin Schwenk. So steht den Meisenheimerinnen in Julia Gerhardt nur eine Keeperin zur Verfügung. Die ist Krankenschwester an der Uni Mainz und wird manchmal unabkömmlich sein. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auch Spiele ohne gelernte Torfrau machen", sagt Schappert.

    Das andere Problem ist die Struktur des Kaders. Viele Spielerinnen studieren oder arbeiten fern ab von Meisenheim. "Wir haben eine sehr gute individuelle Vorbereitung gemacht", sagt der Trainer. "Aber nicht als Mannschaft. Ich hatte nie den kompletten Kader im Training. In der Kreisliga konnten wir mit individueller Klasse auch so bestehen. In der Rheinhessenliga wird das schwieriger."

    Klar ist, dass sich die Meisenheimer Frauen zunächst in der unteren Tabellehälfte einordnen müssen. "Es gibt drei, vier Teams, mit denen wir auf Augenhöhe sind", sagt Schappert. "Da wird es tagesformabhängig sein, wie es ausgeht. Es wäre schön, wenn wir Platz zwei an der Nahe belegen könnten. Der HSV Sobernheim ist für mich einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft. Es wäre gut, wenn wir vor der TuS Kirn landen würden." Es wird Partien geben, in denen die Meisenheimer Frauen deutlich unterlegen sind. Doch davor fürchtet sich der Coach nicht. "Wir sind als Team sehr stabil", sagt Schappert. "Ich glaube, dass wir auch deutlichen Niederlagen gewachsen sind und nicht gleich zusammenbrechen."

    Basis des Meisenheimer Spiels ist die Abwehr. Nach Ballgewinnen soll die Post abgehen. Seine Treffer will der Neuling mit der ersten und zweiten Welle erzielen. "Im gebundenen Spiel werden wir definitiv Probleme bekommen", sagt der Trainer. "Unser Rückraum ist dünn besetzt. Eine richtige Shooterin, eine, die leichte Tore macht, haben wir nicht. Die Defizite im Angriff wollen wir über die konditionelle Schiene lösen." ga

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