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    Bad SobernheimFelke-Turnier in Bad Sobernheim: HSV-Frauen erreichen Finale trotz Bardienst

    Am Ende ging den A-Jugend-Handballern bei sommerlichen Temperaturen etwas die Luft aus. Sowohl das Finale als auch die Partie um Platz drei wurden beim Felke-Turnier des HSV Sobernheim nicht mehr ausgespielt. Die Mannschaften einigten sich auf ein Siebenmeterschießen. Die JSG Saarbrücken-West setzte sich im Endspiel mit 5:4 gegen den SSV Meisenheim durch, die Mannschaft des Gastgebers wurde durch ein 3:0 über die TG Eltville Dritter.

    Die 10:11-Niederlage gegen die SG Gösenroth kostete die HSV-Männer – hier Henrik Bambach beim Wurf – den Einzug ins Viertelfinale. Foto: Klaus Castor
    Die 10:11-Niederlage gegen die SG Gösenroth kostete die HSV-Männer – hier Henrik Bambach beim Wurf – den Einzug ins Viertelfinale.
    Foto: Klaus Castor

    „Die Saarbrücker wollen heim“, erläuterte SSV-Trainer Michael Höpfner. „Die sind kaputt. Die wollten nicht mehr spielen.“ Allerdings war das Siebenmeterschießen auch im Sinne seines Teams. Zum größten Teil hatten die Meisenheimer A-Jugendlichen am Vortag schon bei den Männern gespielt und dort Platz vier belegt.

    Mit seinem Abschneiden an den beiden abschließenden Turniertagen durfte auch Gastgeber HSV zufrieden sein. Die Bad Sobernheimer Frauen kämpften sich bis ins Endspiel vor und verloren dort mit 11:15 gegen den TV Bodenheim. Wie die männliche A-Jugend wurden auch die Alten Herren des HSV Dritter. Auf Rang vier landeten die weibliche A-Jugend und die männliche B-Jugend. „Die Frauen haben eine sehr respektable Leistung geboten, angesichts der Tatsache, dass sie am Freitagabend Dienst in der Bar gehabt hatten“, sagte Thomas Arenz. „Sie haben echt schönen Handball gespielt.“ Dass die Bad Sobernheimer Männer das Viertelfinale verpassten, störte den HSV-Vorsitzenden wenig. „Nach dem Trainerwechsel muss sich die Mannschaft erst finden“, sagte Arenz. „Als Gastgeber gewinnt man auch nicht alle Spiele, sonst kommen die Gäste nicht mehr wieder.“ Der Sieg steht bei diesem Freiluftturnier auch nicht an erster Stelle. Das Erlebnis steht im Vordergrund.

    „Für die Aktiven ist es eher der Saisonabschluss“, erläuterte Arenz. „Sie wollen gemeinsam ein bisschen feiern. Für die Kids ist es Abschluss und Vorbereitung. Sie bekommen neue Trainer und werden in höheren Altersstufen neu zusammengewürfelt.“

    Arenz arbeitet schon seit Jahren in der Turnierleitung mit. Doch erstmals trug er als HSV-Vorsitzender auch die Gesamtverantwortung. Sein Fazit fiel rundum positiv aus. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Arenz. „Die Maßnahmen, die wir ergriffen hatten, waren richtig und wurden auch gut umgesetzt. Das kam bei allen gut an.“ Der HSV hatte erstmals die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften begrenzt. Das machte den Turnierablauf überschaubarer. Die Spiele mussten nicht bis in den Abend hinein fortgesetzt werden.

    Glimpflich kamen Sportler und Organisatoren beim heftigen Gewitter, das am Donnerstag nach Ende der letzten Spiele über das Gelände fegte, davon. Wirbelsturmartige Böen trafen in erster Linie die Partyzone und zerfetzten dort Pavillons. Auch mehrere Zelte zog der Sturm in Mitleidenschaft. Einige wurden beschädigt, andere unter Wasser gesetzt. Das Rote Kreuz leiste eine spezielle Art der Ersten Hilfe und stellte trockene Decken und Kissen zur Verfügung. Zur Freude des HSV lieferten alle Mannschaften vor ihrer Abreise die Utensilien wieder vollständig ab. Vom Unwetter zeugten am Freitag dann die zahlreichen Zeltbahnen, die auf den Zäunen zum Trocknen aufgehängt waren.

    Ansonsten hatten die Sanitäter wenig zu tun. Bereits am Mittwoch hatte sich ein Handballer beim Holzzerkleinern für das Lagerfeuer verletzt und musste vom Notarzt versorgt werden. Ansonsten gab es nur kleinere Blessuren, unter denen Mückenstiche den größten Anteil ausmachten.

    „Nachwuchssorgen haben wir keine“, resümierte Arenz am Sonntag. „Das hat auch etwas mit dem Felke-Turnier zu tun. Das schweißt zusammen. Die Organisation macht bei allem Stress auch Spaß. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.“ Gert Adolphi

    Handball (E)
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