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  • Mülheim/VallendarProfessionell auch ins letzte Spiel

    Mit Heimspielen beschließen die Handball- Oberligisten TV 05 Mülheim und HV Vallendar die Saison. Mülheim erwartet am Freitag den TV Bitburg zum Rheinlandduell. Der HVV trifft morgen auf die bereits abgestiegenen Saarländer von der HSV Merzig-Hilbringen. Den Vallendarern reicht ein Punkt, um den sechsten Tabellenplatz gegenüber den Mülheimern zu verteidigen. Im Falle einer Niederlage müsste der TV 05 den Bierstädtern in der Tabelle noch den Vortritt lassen.

    So kennen ihn ganze Generationen von Handballern im Rheinland: Nach fünf Jahrzehnten beendet Wolfgang Reckenthäler seine Trainertätigkeit. Dem Sport und „seinem“ HV Vallendar bleibt er aber erhalten. Foto: Wolfgang Heil
    So kennen ihn ganze Generationen von Handballern im Rheinland: Nach fünf Jahrzehnten beendet Wolfgang Reckenthäler seine Trainertätigkeit. Dem Sport und „seinem“ HV Vallendar bleibt er aber erhalten.
    Foto: Wolfgang Heil

    TV 05 Mülheim – TV Bitburg (Freitag, 19.30 Uhr). Zum Saisonabschied wollen die Mülheimer ihren Zuschauern noch einmal einen Sieg schenken und die gute Heimbilanz von elf Siegen bei nur drei Niederlagen ausbauen. Ein einstelliger Tabellenplatz ist den Gastgebern in jedem Fall sicher. Trainer Hilmar Bjarnason zieht Bilanz: „Die Teams ab Platz fünf aufwärts verfügen über andere Mittel und sind auf die gesamte Saison gesehen nicht unsere Kragenweite. Platz fünf bis Platz acht ist das Optimum, was wir mit unserem Aufwand erreichen können. Hinzu kommen der Gewinn des Rheinlandpokals und der Zehn-Tore-Sieg im Derby gegen Vallendar. Insgesamt muss man also zufrieden sein. Drei, vier Punkte mehr können es aus Trainersicht natürlich immer sein.“

    Einen Spielerabschied wird es vor der Partie geben. Christoph Apel verlässt den TV 05 und wird sich wieder seinem Heimatverein SV Untermosel anschließen. Für Co-Trainer Michael Hagel ist es ebenfalls die letzte Partie auf der Bank, nicht aber im Verein. Hagel wechselt in den organisatorischen Bereich.

    Sechs Neuzugänge sollen den Kader verbreitern. Neben den Eigengewächsen Lars Rieder und Jakob Wallura kommt Arthur Glaubez vom TuS Horchheim zurück. Marco Lebernegg wechselt aus Bendorf über den Rhein. Jan Hommen kommt vom TV Güls und Kreisläufer Georg Eberl war zuletzt in der Rheinhessenliga aktiv.

    HV Vallendar – HSV Merzig-Hilbringen (Samstag, 18 Uhr). Auch wenn HVV-Trainer Wolfgang Reckenthäler das Sportliche betont, so steht „Recki“ im letzten Saisonspiel doch selbst im Mittelpunkt. Für den 66-Jährigen endet vor heimischem Publikum eine 50 Jahre währende Trainertätigkeit. Seit 1960 hat sich Reckenthäler dem Vallendarer Handball verschrieben. Als Sportlicher Leiter wird der ehemalige Co-Trainer der Frauennationalmannschaft künftig nicht mehr viermal pro Woche in der Halle und an jedem Wochenende an der Seitenlinie stehen.

    Gewohnt professionell will der Vallendarer Trainer auch in die letzte Partie gehen. „Ich bin pragmatisch und lasse alles auf mich zukommen. Sicher ist das auch eine emotionale Geschichte, in erste Linie bin ich aber dankbar, 50 Jahre lang mit Schülern, Jugend, Herren und Damen, auch professionell, gearbeitet zu haben. Ich bin froh, diesen Verein mitgeprägt zu haben. Nun ist es aber an der Zeit. Sicher werde ich mit jungen Spielern individuell hier und da ein paar Einheiten absolvieren“, beschreibt Reckenthäler, der überzeugt ist, in Christoph Barthel „den idealen Nachfolger“ gefunden zu haben.

    Ehrgeizig geht er auch ins letzten Spiel gegen den Absteiger: „Platz sechs wollen wir sichern.“ Trainersohn Andreas Reckenthäler wird aus Speyer anreisen und im Abschiedsspiel des Seniors noch einmal das Trikot überziehen. lkl

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