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    VallendarDer Pokal-Hit steigt am Montag im Halbfinale

    Gerade einmal 24 Tage ist es her, dass sich die Oberliga- Rivalen TV 05 Mülheim und HV Vallendar im Ligabetrieb begegneten. Vor einer begeisterten Kulisse holten sich die Mülheimer in der Konrad-Adenauer-Halle auf dem Mallendarer Berg den zweiten Derbysieg dieser Handballsaison. Gemeinsam mit den Rheinlandligisten HSC Schweich und der Turnerschaft Bendorf haben sich die beiden Oberligisten für das am Ostermontag stattfindende Final Four, die Endrunde des Rheinlandpokals, qualifiziert.

    Um den Mülheimer Julian Vogt (am Ball) zu stoppen, müssen die Vallendarer Lukas Hertz (rechts) und Dominik Stein schon kräftig zupacken. Im Oberliga-Heimspiel halfen alle Vallendarer Mühen nichts, Mülheim holte sich den Sieg im Derby. Nun steht das Halbfinale im Rheinlandpokal an - die Chance auf Revanche für den HVV. Foto: Frey
    Um den Mülheimer Julian Vogt (am Ball) zu stoppen, müssen die Vallendarer Lukas Hertz (rechts) und Dominik Stein schon kräftig zupacken. Im Oberliga-Heimspiel halfen alle Vallendarer Mühen nichts, Mülheim holte sich den Sieg im Derby. Nun steht das Halbfinale im Rheinlandpokal an - die Chance auf Revanche für den HVV.
    Foto: Frey

    Für das erste Halbfinale (11 Uhr) ergab die Auslosung nun das dritte Pflichtspielderby zwischen Vallendar und Mülheim dieser Saison. "Für die Zuschauer ist es sicher ganz schön, dass es diesen Klassiker auf jeden Fall geben wird. Und man kann sich auch sicher sein, dass ein Vertreter der Region auf jeden Fall im Finale stehen wird. Wir hoffen natürlich wieder auf eine gut besuchte Halle", meint HVV-Trainer Wolfgang Reckenthäler.

    Aufgrund der Personalsituation kommt das Final Four den Mülheimern weniger entgegen. In der Vorwoche im Spiel gegen die HSG Worms standen Hilmar Bjarnason nach der Verletzung von Kreisläufer Andreas Dahmen nur noch sieben Feldspieler zur Verfügung. Viel besser wird es wohl auch am Montag nicht aussehen. Zwar ist Dahmen wieder genesen, doch dafür ist Torhüter Tobias Zelter privat verhindert. Da auch Lukas Pieper weiterhin verletzt ist, bleibt mit dem Ex-Bendorfer Alexander Winkel nur noch ein Keeper. Eine zusätzliche Alternative wird wohl Lucas Freimuth sein, der zuletzt auch ausfiel. "Wie werden rotieren so viel es eben geht. Spieler, die zuletzt weniger gespielt haben, sollen sich beweisen. Die zwei Spiele sind in jedem Fall besser als eine Trainingseinheit, und wenn es gegen Vallendar geht, sind ohnehin immer alle motiviert", verspricht Bjarnason.

    Beim HVV fehlt neben den Langzeitverletzten Merlin Busse und Sven Schleier auch weiterhin Linkshänder Philipp Müller. Zur Taktik äußerst sich Reckenthäler wie folgt: "Aus dem Derby vor drei Wochen lassen sich sicherlich kaum Rückschlüsse für dieses Spiel ziehen. Bei nur zweimal zwanzig Minuten Spielzeit kann man sicher ein wenig taktieren. Einen hohen Rückstand zumindest darf man auf keinen Fall zulassen."

    Auf der anderen Rheinseite gibt es noch den nächsten Neuzugang für die kommende Saison zu verzeichnen. Nach Alexander Backes (SV Urmitz) wird sich Christoph Apel dem TV 05 anschließen. Der auf beiden Außenpositionen einsetzbare Rechtshänder sammelte bereits Oberligaerfahrung beim TV Moselweiß, ehe es ihn berufsbedingt nach Bayern zog. Handballerisch war er dort ebenfalls in der Oberliga beim TuS Fürstenfeldbruck. "Christoph hat schon mehrmals mittrainiert und wir sind froh, dass er zu uns kommen wird. Gerade in der jetzigen Situation sieht man ja, wie wichtig ein breiter Kader ist", sagt Bjarnason.

    Erst zum zweiten Mal in den vergangenen sechs Jahren fehlt diesmal der Titelverteidiger, sodass die Trophäe nach dem Endspiel (ab 16 Uhr) ein neues Zuhause findet. Die Mannschaft die dafür gesorgt hat, dass die 2015 erfolgreiche HSG Kastellaun/Simmern zuschauen muss, ist der HSC Schweich. Der Rheinlandliga-Zweite eliminierte die Hunsrück-Spielgemeinschaft überraschend im Viertelfinale (30:27) und versucht nun noch einen draufzusetzen. "Wir wollen das Halbfinale gegen Bendorf gewinnen und dann mal sehen, was wir gegen die Oberligisten zeigen können", sagt HSC-Trainer Andreas Rosch vor der Neuauflage des letztjährigen kleinen Finales, das die Turnerschaft mit 15:14 für sich entschied.

    Bendorf ist der Final-Four-Stammgast der jüngeren Vergangenheit. 2013 sicherte sich die Mannschaft in Urmitz überraschend den Titel, 2014 und 2015 schied die Turnerschaft jeweils im Halbfinale aus. "Die Teilnahme am Final Four trägt sicherlich zur weiteren Entwicklung unserer jungen Mannschaft bei. Wir wollen Erfahrung sammeln und uns für die Niederlage gegen Schweich in der Liga rehabilitieren", erklärt TS-Trainer Christoph Barthel, der vor zwölf Jahren in seinem ersten Jahr als Trainer mit Urmitz den Pott gewann. Bendorf war vor drei Jahren die letzte Mannschaft, die sich als Pokalsieger für den DHB-Pokal qualifizierte und sich hier mit dem Zweitligisten TV Bittenfeld messen durfte. Diese Zeiten gehören seit der Wettbewerbs-Reform durch den Deutschen Handball-Bund der Vergangenheit an. "Das macht den Pokal nicht unbedingt attraktiver", gibt Rosch zu bedenken. lkl, rwe

    Handball (ABCK)
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