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    KoblenzKoblenzer blamieren sich beim 1:2 gegen Baunatal

    Die TuS Koblenz verbringt Weihnachten weiterhin in den frostigen Niederungen der Fußball-Regionalliga Südwest: Gegen das Schlusslicht KSV Baunatal stand zwar ein Sieg auf dem Marschplan, unterm Strich gab’s trotz zeitweiliger Überzahl aber nur eine absolut enttäuschende 1:2 (0:0)-Niederlage. Damit holten die Schängel in beiden Vergleichen mit dem Letzten des Tableaus nicht einen einzigen Punkt, somit müssen sich die Schützlinge von Teamchef Evangelos Nessos zumindest bis Ende Februar mit dem vorletzten Rang begnügen. Ob Nessos dann aber noch in der sportlichen Verantwortung steht, sei einmal dahingestellt.

    Angreifer Danko Boskovic (links) - hier im Duell mit KSV-Kapitän und 0:1-Torschütze Christian Käthner - konnte mit seinen Koblenzer Teamkollegen nicht den dringend benötigten Sieg gegen das Schlusslicht aus Baunatal einfahren. Damit sieht es im Kampf um den Klassenverbleib ganz düster für die Schängel aus.  Foto: Jörg Niebergall
    Angreifer Danko Boskovic (links) - hier im Duell mit KSV-Kapitän und 0:1-Torschütze Christian Käthner - konnte mit seinen Koblenzer Teamkollegen nicht den dringend benötigten Sieg gegen das Schlusslicht aus Baunatal einfahren. Damit sieht es im Kampf um den Klassenverbleib ganz düster für die Schängel aus.
    Foto: Jörg Niebergall

    Das hatte es in dieser Saison noch nicht gegeben: Der Koblenzer Coach vertraute exakt der gleichen Elf in identischer Formation, wie er sie beim 0:1 vor Wochenfrist in Elversberg aufs Feld geschickt hatte. Das Baunataler Trainergespann Tobias Nebe und Tobias Klöppner musste notgedrungen einen personellen Tausch vornehmen. Für den nach der Gelb-Roten Karte einmal gesperrten Daniel Borgardt durfte Andreas Pollasch von Beginn an sein Glück versuchen.

    Beide Mannschaften gaben sich vom Anpfiff weg gar nicht groß die Mühe, mit Macht erst einmal das Spiel des Kontrahenten zu zerstören, um so ein Gegentor zu verhindern. Denn sowohl Koblenz als auch die Gäste spielten eigentlich recht munter nach vorne, nennenswerte Gelegenheiten blieben aber zunächst absolute Mangelware. Das änderte sich ab Mitte der ersten Hälfte, als sich sowohl Danko Boskovic (20., 45.) als auch Kapitän Anel Dzaka (22.) per Kopf dem Baunataler Tor näherten.

    Richtig turbulent wurde es nach 40 Minuten: KSV-Keeper Niklas Hartmann eilte nach einem langen Ball weit aus seinem Kasten und erwischte das Spielgerät klar außerhalb des Strafraums mit der Hand. Sekundenbruchteile danach schob Dzaka den abprallenden Ball ins verwaiste Tor der Gäste. 1:0 für die TuS? Von wegen. Schiedsrichter Stefan Faller hatte unmittelbar nach dem Vergehen gepfiffen und verwehrte den Koblenzern so den möglichen Vorteil. Sozusagen als Trostpflaster für den erzürnten Anhang der Schängel zeigte er der Nummer 39 der Gäste die Rote Karte. Baunatal nahm zwangsweise Rechtsverteidiger Tom Samson vom Platz, damit Ersatztorhüter Kim Sippel den Platz zwischen den Pfosten einnehmen konnte. Der sich anschließende Freistoß von Benamar brachte übrigens nichts ein.

    Wesentlich besser war die Chance nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff: Dzaka schickte Ernst per gefühlvollem Steilpass auf die einsame Reise in Richtung gegnerisches Tor. Doch Sippel stürzte heraus und warf sich sich Ball und Gegner regelkonform in den Weg und verhinderte so die fällige Führung der Platzherren. Keine 90 Sekunden später flankte Dominik Schmidt von links in die Mitte, doch Baunatal klärte in letzter Sekunde.

    In der 54. Minute nahm Nessos den defensiv orientierten Marcus Fritsch vom Platz und brachte mit Carlos Penan einen zusätzlichen Angreifer ins Spiel. Doch der Schuss ging gründlich nach hinten los: Beim Gegenstoß unmittelbar im Anschluss über die rechte Angriffsseite schüttelte der Baunataler Christian Käthner seinen Bewacher Schmidt im Laufduell ab und ließ Vollborn mit präzisem Schuss aus spitzem Winkel ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit - 0:1 (55.).

    Der Koblenzer Teamchef reagierte mit einem weiteren Wechsel, Cem Inal kam für Dzaka ins Spiel (58.). Ohne Erfolg. Im Gegenteil: Die TuS hatte Dusel, dass Nico Schrader freistehend in zentraler Position vorm Koblenzer Tor nicht noch ein zweites Tor des KSV (68.) nachlegte. Eine Minute danach näherte sich der davoneilende Schrader erneut gefährlich dem angepeilten Ziel, wurde dann aber rigoros von Innenverteidiger André Marx zu Boden geschickt. Und auch hier zögerte der Unparteiische nicht eine Sekunde und zeigte dem TuS-Mann mit der Nummer 16 die Rote Karte. Frustierte Koblenzer Fans skandierten daraufhin "Nessos raus".

    Was im Spiel "zehn gegen zehn" folgte, ist schnell erzählt. Baunatal hatte kaum Mühe, die Angriffsbemühungen der TuS bis zum Ende im Keim zu ersticken. Und als Daniel Reith den agilen Schrader im Strafraum zu Fall brachte, machte Nebe per verwandeltem Foulelfmeter (85.) das Koblenzer Desaster perfekt. Daran änderte auch das Tor des aufgerückten Reith nach einem Eckball in der letzen Minute der regulären Spielzeit nicht mehr viel. Damit rückte der Gastgeber dem drohenden Abstieg in die Oberliga ein gutes Stück näher.

    Von unserem Mitarbeiter

    Bodo Heinemann

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