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    Idar-ObersteinSC Idar will seine kleine Serie ausbauen

    Drei Pflichtspiele in Folge hat der SC Idar-Oberstein mittlerweile nicht verloren. Nach Siegen im Verbandspokal in Waldalgesheim und in der Runde gegen den SV Elversberg folgte das viel beachtete 3:3 bei der TuS Koblenz. Am Samstag (14 Uhr) wollen Trainer Sascha Hildmann und seine Mannschaft diese kleine Serie ausbauen und im heimischen Haag gegen den SC Verl punkten.

    Erich Wischang (vorne) führt die interne Torschützenliste des SC Idar-Oberstein mit fünf Treffern an. Gegen den SC Verl will der Linksfuß versuchen, seine Ausbeute weiter zu vergrößern. 
Foto: Joachim Hähn
    Erich Wischang (vorne) führt die interne Torschützenliste des SC Idar-Oberstein mit fünf Treffern an. Gegen den SC Verl will der Linksfuß versuchen, seine Ausbeute weiter zu vergrößern.
    Foto: Joachim Hähn

    Idar-Oberstein - Drei Pflichtspiele in Folge hat der SC Idar-Oberstein mittlerweile nicht verloren.

    Nach Siegen im Verbandspokal in Waldalgesheim und in der Runde gegen den SV Elversberg folgte das viel beachtete 3:3 bei der TuS Koblenz. Am Samstag (14 Uhr) wollen Trainer Sascha Hildmann und seine Mannschaft diese kleine Serie ausbauen und im heimischen Haag gegen den SC Verl punkten.

    Dass ein Heim-Dreier keine Utopie ist, belegt ein Blick auf die Tabelle. Die Ostwestfalen haben wie der SC zehn Punkte auf dem Konto und rangieren nur wegen des besseren Torverhältnisses auf dem drittletzten Platz. Für den SC Idar bietet die Begegnung die realistische Chance, mit einem Dreier ins untere Tabellenmittelfeld zu bringen. Theoretisch ist sogar Rang 13 drin, wo der VfL Bochum II (der bereits am heutigen Freitagabend bei Spitzenreiter Lotte zu Gast ist) in Schlagweite steht.

    "Es wäre eine schöne Sache, vom vorletzten Platz wegzukommen", sagt Hildmann, der von einer sehr positiven Stimmung bei den Spielern berichtet. Allerdings macht der Idarer Trainer deutlich, dass sich der SC Verl nicht im Vorbeigehen erledigen lassen wird. "Das ist eine sehr robuste Mannschaft, und ihr eigentliches Ziel, unter die ersten Sechs kommen zu wollen, verrät, das Qualität in ihr steckt." Allerdings hat es der SC Verl um Trainer Raimund Bertels bisher nicht geschafft, Konstanz in seine Ergebnisse zu bringen. Die Konsequenz: Der SC Verl hat seine Ansprüche zurückgeschraubt und möchte jetzt nur noch "eine ordentliche Runde spielen". Zu beachten sind Manuel Rasp, der von Hassia Bingen über den 1. FC Saarbrücken, Wormatia Worms und den FC Homburg in Verl gelandet ist, sowie Jezon Arifi, der unter Holger Stanislawski 2007 zum Zweitligakader des FC St. Pauli gehörte.

    Wie immer fordert Hildmann von seinen Spielern vor allem eines: Hundert Prozent. "Wir haben nun einmal nur so eine Chance", begründet er zum wiederholten Male und mahnt: "Wir müssen gerade jetzt die Konzentration hoch halten." Allerdings hat Hildmann den Eindruck, dass seine Spieler nach den Erfolgen der vergangenen Wochen noch gieriger geworden sind: "Bei uns im Training geht es richtig zur Sache. Alles läuft schnell und auf hohem Level ab, das ist klasse", sagt der Coach. Personell kann der SC Idar-Oberstein beinahe aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Michael Lehmann wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausfallen. "Er hat lediglich Stabilisationstraining machen können", berichtet Hildmann.

    Christoph Lawnik, der das in Koblenz gut gemacht hatte, könnte Lehmann wieder vertreten. Allerdings lässt Hildmann offen, ob er sein Team mit der gleichen Aufstellung beginnen lässt wie gegen Koblenz. Die Ausrichtung des Gegners spielt da eine wichtige Rolle in den Überlegungen des Trainers. Während Koblenz erwartungsgemäß attackiert hatte, glaubt Hildmann, dass der SC Verl eher abwartend agieren wird. "Bei den Aufstellungsüberlegungen habe ich immer obligatorische Wackelkandidaten", lacht der Coach.

    Ferhat Gündüz dürfte nicht dazu gehören. Der Angreifer überzeugt den Trainer mit seinem enormen Einsatzwillen. Er ist physisch überragend", lobt Hildmann, dem freilich auch technische Unzulänglichkeiten bei dem Sturmriesen nicht entgangen sind. Die nimmt der Coach aber locker in Kauf und stellt klar: "Wenn er noch technisch perfekt wäre, dann würde er nicht bei uns spielen." Seltener sind die Einsatzzeiten von Florian Galle geworden. "Ferhat Gündüz passt im Moment besser zu unserer Spielphilosophie, die so einen Rammbock vorne drin vorsieht. Flo ist mehr der Konterstürmer", erklärt Hildmann. "Florian hat nur das Pech, dass unser System zuletzt nicht zu seiner Spielweise gepasst hat. Aber das kann sich auch schnell ändern."

    Ein bisschen zittern mus sicherlich Patrick Stumpf um seinen Platz. Der Mann, der zuletzt immer rechts offensiv eingesetzt worden war, ist in ein Leistungsloch gefallen. Das ist auch Hildmann aufgefallen, allerdings weist der Coach auf die Torgefährlichkeit Stumpfs hin: "Ich halte ihm zu Gute, dass er in jedem Spiel seine Möglichkeiten hat. Er strahlt einfach Torgefahr aus." Irgendwie hört sich das alles allerdings nicht so an, als würde Hildmann die Elf groß verändern, und eigentlich gibt es auch nicht viele Gründe dafür. Schließlich hat der SC Idar-Oberstein eine kleine Serie angerissen.

    Sascha Nicolay

    SC Idar gegen SC Verl gibt es wieder im Liveticker unter http://ku-rz.de/scioticker

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