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    SC Idar erlebt beinahe sein blaues Wunder in Blaubach

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    Die Mienen der Schmuckstädter verdunkelten sich allerdings schon vor Spielbeginn. Die Partie fand nicht wie erwartet auf dem Rasenplatz statt, sondern auf dem sehr kleinen Kunstrasen der SG. "Der Platz ist grottenschlecht, der reißt überall auf. Das darf aber keine Ausrede für unsere Leistung sein", sagte Simon Maurer. Sein Coach ging noch einen Schritt weiter. "Ich kann das Spiel aufgrund der widrigen Verhältnisse als solches nicht bewerten", erklärte Sascha Hildmann. Sein Gegenüber, Stefan Schehl erklärte ehrlich, warum das Spiel auf dem Kunstrasen stattfand: "Dort haben wir uns mehr Chancen ausgerechnet."

    Dennoch begann der SC engagiert, gleichwohl fehlte die Kreativität, um die extrem tief stehende SG-Defensive unter Druck zu setzen. Zu Torchancen kamen die Gäste trotzdem immer dann, wenn sie schnell kombinierten. In der 24. Minute flankte Maurer nach einer schönen Kombination über Dennis Schröder und Jan Stutz auf den Kopf von Ferhat Gündüz, die Kugel flog jedoch über den Kasten. Kurz darauf spielte Stutz einen starken Pass in die Schnittstelle der dicht gestaffelten Abwehrkette auf Schröder, dessen Flanke landete erneut bei Gündüz. Der Kopfball des Stürmers wurde im letzten Moment auf der Linie geklärt (30.). Eine Minute später war erneut ein Blaubacher Bein im Weg, als Patrick Stumpf auf das Tor köpfte.

    Die Offensivaktionen der Gastgeber beschränkten sich im ersten Durchgang auf einen Schuss von Erkan Cetecioglu, den SC-Keeper Martin Michel im Nachfassen parierte. Nach dem Wechsel fiel dem Favoriten nichts mehr ein. Der Regionalligist versuchte es meist mit langen Bällen, die der Blaubacher Defensive allerdings keine Probleme bereiteten. "Wir haben einfach ohne Tempo gespielt, das war sehr pomadig", bemängelte Hildmann. Die Gastgeber hatten ihrerseits eine sehr gute Gelegenheit. Cetecioglu ließ Maurer im Laufduell alt aussehen und schob denkbar knapp am SC-Tor vorbei (65.).

    Nun sollte die Verlängerung die Entscheidung bringen. Diese eröffnete Eric Wischang mit einem Paukenschlag. Sein Freistoß klatschte aber nur an den Außenpfosten (91.). Die Idarer waren nun deutlich aktiver und erspielten sich eine Vielzahl an Torchancen. "Ich habe in der Pause ein ziemliches Donnerwetter losgelassen", meinte der SC-Coach. Nach einem Eckball von Wischang versuchte es Gündüz erneut per Kopf, wiederum klärte ein SG-Akteur auf der Linie (95.). Zwei Minuten später parierte Robert Lehmann, im Blaubacher Gehäuse einen Kopfball von Karsten Schug stark. Die zweite Hälfte der Verlängerung begann, wie die erste endete - mit einer Großtat von Lehmann. Diesmal war er gegen einen scharfen Schuss von Gündüz zur Stelle (108.). Getreu dem Motto "wer seine Chancen nicht nutzt, wird dafür bestraft", lag der SC eine Minute später hinten. Sebastian Koch brachte sein Team mit einem präzisen Schuss in Front. Wischang hatte jedoch prompt die passende Antwort parat. Einen langen Ball verlängerte Gündüz zu Wischang, der einschoss (111.).

    Im Elfmeterschießen wurde Michel dann zum Helden, als er gegen Jochen Schepanski parierte. Als Schwartz im Anschluss traf, war die Sensation abgewendet. "Ich bin sehr zufrieden, wir haben super gekämpft. Ein Sieg für uns wäre auch nicht unverdient gewesen", sagte Schehl. Der Trainer der Idarer war ebenfalls zufrieden: "Ich bin einfach froh, dass wir gewonnen haben. Der Sieg war hochverdient, natürlich hätte ich mir gewünscht, dass es schneller geht."

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