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    KoblenzKellerkind Koblenz kriselt vorm Köln-Spiel

    Zwei kleine Schritte nach vorne, einen großen Stolperer zurück: Die drei vergangenen Spiele der TuS Koblenz erwecken den Eindruck, als ob sich die Schängel auf dem Platz nicht gemeinschaftlich darauf festlegen können, in welche Richtung die Reise in der Fußball-Regionalliga West nun gehen soll.

    Für TuS-Mittelfeldspieler Jung-Hun Kim (am Ball, links Teamkollege Johannes Göderz) war die Partie in Elversberg (0:3) schon nach 31 Minuten beendet. An seiner Stelle sollte David Sasse das Koblenzer Offensivspiel beleben, was allerdings nur ansatzweise gelang. Foto: Eibner-Pressefoto
    Für TuS-Mittelfeldspieler Jung-Hun Kim (am Ball, links Teamkollege Johannes Göderz) war die Partie in Elversberg (0:3) schon nach 31 Minuten beendet. An seiner Stelle sollte David Sasse das Koblenzer Offensivspiel beleben, was allerdings nur ansatzweise gelang.
    Foto: Eibner-Pressefoto

    Koblenz - Zwei kleine Schritte nach vorne, einen großen Stolperer zurück: Die drei vergangenen Spiele der TuS Koblenz erwecken den Eindruck, als ob sich die Schängel auf dem Platz nicht gemeinschaftlich darauf festlegen können, in welche Richtung die Reise in der Fußball-Regionalliga West nun gehen soll.

    Der verständliche Wunsch: nach oben. Die ernüchternde Realität sieht jedoch anders aus: Nach dem jüngsten 0:3 (0:3) bei der SV 07 Elversberg bleibt die TuS wohl noch eine ganze Weile im Tabellenkeller stecken, daran wird auch ein möglicher Erfolg am Samstag um 14 Uhr im Heimspiel gegen den 1. FC Köln II nur wenig ändern. „Es kann jetzt eigentlich nur besser werden“, flüchtete sich TuS-Trainer Michael Dämgen nach dem desaströsen Auftritt im Waldstadion Kaiserlinde und mit Blick aufs folgende Spiel in eine Plattitüde. Recht hatte er damit aber uneingeschränkt, denn die erste Halbzeit im saarländischen Spiesen-Elversberg war die mit Abstand schlechteste der ganzen Saison. Angelo Hauk (8., 37.) und Abedin Krasniqi (21.) beendeten das Scheibenschießen gegen bedauernswerte Schängel schon vor dem Pausenpfiff, weitere Gegentreffer hätten bis zum Schlusssignal durchaus folgen können. Dämgen gab enttäuscht zu Protokoll: „So gewinnen wir kein Spiel mehr, auch nicht in Mülheim.“ Am Fehlverhalten einzelner Spieler will er die unterirdische Leistung aber nicht festmachen, auch wenn er sagt: „Bei allen drei Toren haben wir kräftig mitgeholfen. Ich werde aber jetzt keine einzelnen Spieler in der Öffentlichkeit vorführen, wir haben als Kollektiv versagt.“

    Und dieses mannschaftliche Gefüge gilt es nun binnen kürzester Zeit wieder aufzurichten, sonst folgt am Samstag gegen die starke Reserve des 1. FC Köln II schon der nächste Nackenschlag. Umbauen muss Dämgen die Anfangsformation in jedem Fall, ob er will oder nicht: Kerim Arslan sah in Elversberg schon nach 18 Minuten seine fünfte Gelbe Karte und wird nun zwangsläufig fehlen. Denkbar, dass Jura Gros für ihn in die Bresche springt. Der Mann mit der Nummer acht musste in Elversberg bis zur 53. Minute auf der Bank schmoren, ehe er ins schon verlorene Spiel eingreifen durfte.

    Wieder mitmischen darf auch Kapitän Angelo Barletta, dessen Rotsperre abgelaufen ist. Patrick Nonnenmann, dessen Leistung in der Innenverteidigung sich vor dem Elversberg-Spiel eigentlich stabilisiert hatte, wird wohl wieder ins zweite Glied zurückrücken. Ob nun Jung-Hun Kim oder David Sasse von Beginn an auflaufen, ließ der Koblenzer Coach offen.

    Die frühe Auswechslung Kims am Mittwochabend gegen Sasse nach nur 31 Minuten war lediglich dem Umstand geschuldet, mehr Druck in der Spitze erzeugen zu wollen. Allerdings ohne nachhaltigen Erfolg, wie sich später herausstellen sollte. Möglich auch, dass Thomas Klasen – er musste zuletzt angeschlagen pausieren – am Samstag wieder fit ist und die Position im linken Mittelfeld übernimmt. Gegen die favorisierte FC-Reserve aus Köln werden die Koblenzer wohl wieder die Rolle einnehmen, die der TuS mehr auf den Leib geschneidert ist: erst einmal abwarten und den Gegner kommen lassen. „Die pflegen einen ähnlichen Stil wie Mainz“, meint Dämgen. Mit dieser Aussage soll die Hoffnung auf einen Punktgewinn wieder langsam wachsen.

    Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

    Elversberg: Kläs – Billick, Gross, Fernandes, Schwall –Holste, Reiß, Hauk (63. Englert), Schug (76. Grimm), Deville – Krasniqi.

    Koblenz: Yalcin – Göderz, Nonnenmann, Mund, Gentner – Mineiro, Urwin (53. Gros) – Arslan, Stahl, Kim (31. Sasse) – Nakai (70. Hawel).

    Schiedsrichterin: Christine Baitinger (Magstadt).

    Tore: 1:0 Hauk (8.), 2:0 Krasniqi (21.), 3:0 Hauk (37.).

    Zuschauer: 250.

    Gelbe Karten: Krasniqi – Arslan (5., gegen Köln II gesperrt).

    Der Gegner unter der Lupe: 1. FC Köln II

    Köln - In der Vorbereitung auf die Saison der Regionalliga West hatte es noch so ausgesehen, als würden sich die TuS Koblenz und der 1. FC Köln II auf Augenhöhe bewegen. Das Testspiel zwischen beiden Teams am 16. Juli in Nörtershausen endete nach Toren von Tobias Bauer und dem Ex-Koblenzer Lucas Musculus mit einem 1:1 (0:0). „Ein erster echter Vorgeschmack auf das, was da noch kommt“, hatte TuS-Trainer Michael Dämgen zum damaligen Zeitpunkt das Geschehen auf dem Rasen bewertet. Mittlerweile ist es aber Fakt, dass die Elf der „kleinen Geißböcke“ im Kampf um Punkte auf einem ganz anderen Level spielt. Denn immerhin 13 Zähler und 14 Plätze trennen die Koblenzer unmittelbar vor Abschluss der Hinrunde von den Kölnern.

    Für FC-Trainer Dirk Lottner – seit 2006 im Amt, 39 Jahre alt und früher selbst als Profi für den Bundesligisten aus der Domstadt aktiv – spielt es offenbar keine große Rolle, ob seine Mannschaft vor eigenem Publikum oder in der Fremde antritt. Jeweils zwölf Punkte stehen in der Heim- und Auswärtstabelle auf dem Konto. Die beiden treffsichersten Spieler der Kölner haben in der Summe schon fünf Tore mehr erzielt als alle TuS-Akteure zusammen: Thiemo-Jerome Kialka (neun) und Mark Uth (sieben) zählen aber auch zum erweiterten Kader der Profis. bhm

    Der Fahrplan im Januar

    Wer rastet, der rostet: Die geplanten Termine der TuS Koblenz in der Vorbereitung auf die Regionalliga-Rückrunde zu Beginn des Jahres 2012:

    Sonntag, 8. Januar: Spiel gegen Kickers Offenbach (Sechster der 3. Liga).

    Samstag, 14. Januar: Hallenturnier in Cloppenburg.

    Sonntag, 15. Januar: Spiel beim BV Cloppenburg (Tabellenführer der Oberliga Niedersachsen).

    Mittwoch, 18. Januar: Spiel gegen SV Alemannia Waldalgesheim (16. der Oberliga Südwest).

    Sonntag, 22. Januar: Spiel gegen Viktoria Köln (Tabellenführer der NRW-Liga).

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