40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Fußball Männer
  • » Regionalliga
  • » TuS Koblenz
  • » Dank Marx-Doppelpack baut TuS gegen Schott Mainz die Tabellenführung aus
  • Aus unserem Archiv

    MainzDank Marx-Doppelpack baut TuS gegen Schott Mainz die Tabellenführung aus

    Das Stadion des TSV Schott Mainz gleicht in diesem Jahr weiterhin einem Selbstbedienungsladen: Nach drei Niederlagen mit insgesamt 7:14 Toren langte auch die TuS Koblenz ordentlich zu, nach zuletzt zwei Unentschieden gab es diesmal im Aufstiegskampf der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar einen wichtigen 3:1 (2:1)-Erfolg. So nebenbei war es auch ein Sechs-Punkte-Nachmittag für die Schängel. Denn während der Spitzenreiter seine Aufgabe einigermaßen souverän löste, stolperte der SC Hauenstein im Kampf um die Tabellenführung mit 0:2 bei der TSG Pfeddersheim. Mit nunmehr fünf Punkten Vorsprung, aber auch zwei Spielen mehr, lässt es sich im Lager der Koblenzer sicher ganz gut leben.

    Einer gegen drei: TuS-Spieler Tony Schmidt dringt hier mit dem Ball in den Mainzer Strafraum ein und wird gleich von Yannick Rinker (ganz links) zu Fall gebracht. Der fällige Foulelfmeter und das daraus resultierende 1:0 ebneten dem Spitzenreiter aus Koblenz den Weg zum 17. Saisonsieg.  Foto: Eva Willwacher
    Einer gegen drei: TuS-Spieler Tony Schmidt dringt hier mit dem Ball in den Mainzer Strafraum ein und wird gleich von Yannick Rinker (ganz links) zu Fall gebracht. Der fällige Foulelfmeter und das daraus resultierende 1:0 ebneten dem Spitzenreiter aus Koblenz den Weg zum 17. Saisonsieg.
    Foto: Eva Willwacher

    Auf der Mainzer Buckelpiste, die die gepflegte Bezeichnung "Rasenplatz" nun wahrlich nicht verdient hatte, musste Fußball mehr gearbeitet als gespielt werden. "Eine einzige Frechheit", regte sich TuS-Trainer Petrik Sander auch nach dem Abpfiff noch mächtig über die seiner Meinung nach irregulären Bedingungen auf. Und so war auch die Maßnahme zu verstehen, dass der zuletzt nicht überzeugende Akiyoshi Saito, ohnehin mehr ein filigraner Typ, im zentralen Mittelfeld für Kämpfernatur Michael Stahl den Platz räumen musste.

    Der somit verwaiste Posten des Rechtsverteidigers, den "Stahli" zuletzt vom verletzten Nino Lacagnina übernommen hatte, blieb diesmal Eldin Hadzic von Beginn an vorbehalten. Der zuvor am Auge verletzte Robert Stark konnte seinen gewohnten Platz in der Innenverteidigung einnehmen, weil "der Riss in der Bindehaut verheilt ist", wie er später auf entsprechende Anfrage erklärte.

    Das Spiel war gerade mal acht Minuten alt, da hatten die rund 200 Koblenzer Fans unter insgesamt nur 300 Zuschauern schon Grund zum Jubeln. Der Ex-Koblenzer Yannick Rinker holte im äußersten Eck des Mainzer Sechzehners den vorbeidrängenden Tony Schmidt rustikal von den Beinen - ein klarer Strafstoß, wie Schiedsrichter Stephan Spengler befand. Somit ein Fall für Kapitän André Marx, der Schott-Schlussmann Alexander Motz in die falsche Ecke schickte und seine Mannschaft in Führung schoss.

    Doch die Freude über das relativ rasche 1:0 des Tabellenführers währte nicht allzu lange: In der 17. Minute wuselte sich Patrick "Klaus" Huth diagonal über die linke Koblenzer Abwehrseite in den Strafraum und drückte dann unter leichter Mithilfe von Stark, der zu klären versuchte, den Ball vorbei an TuS-Keeper Sebastian Patzler ins kurze Eck. "Irgend so ein Ding bekommen wir immer rein", ärgerte sich Stark später, sagte aber auch folgerichtig: "Gut, dass wir relativ schnell die passende Antwort gegeben haben. Ansonsten haben wir ja hinten gut gestanden."

    Relativ schnell bedeutet konkret: Die neuerliche Führung durch Angelo Hauk folgte eine Viertelstunde nach dem Ausgleich. Daniel von der Bracke beförderte das Spielgerät von der Mittellinie aus hoch in die Gefahrenzone vorm Mainzer Tor - dort segelte es über den desorientierten Motz hinweg genau auf den Kopf des Koblenzer Flügelmanns mit der Nummer 18, sein zwölftes Saisontor war im Prinzip nur Formsache.

    Lange Zeit wogte die Begegnung dann hin und her, gute Gelegenheiten blieben bis auf ein paar Halbchancen absolute Mangelware auf beiden Seiten. Eine Möglichkeit der besseren Art nutzte Marx schließlich zum Doppelpack, per Kopf traf er spät nach Schmidt-Freistoß zum entscheidenden 3:1 (86.). Ein ruhender Ball, zwei hohe Hereingaben - das war zusammenfassend das Erfolgsrezept der Koblenzer an diesem frühlingshaften Nachmittag.

    Sander sagte: "Es war klar, dass hier heute auf diesem Platz keine fünf Tore aus dem Spiel heraus fallen würden. Das Ergebnis und auch die Art und Weise machen Mut für die nächsten Aufgaben." Schott-Coach Ali Kayhan Cakici erwiderte: "Taktisch war das einwandfrei von uns. Koblenz hat nur lange Bälle gespielt und ansonsten nichts gerissen. Die ersten beiden Tore für den Gegner waren Geschenke. Wenn ein Schiedsrichter in einer solchen Aktion Elfmeter pfeift, zweifele ich schon am Niveau. Das 1:2 darf natürlich auch nicht fallen, aber solche Fehler sind auch der fehlenden Erfahrung geschuldet."

    Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

    TuS Koblenz
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach