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  • 1:1 - Schiri unterbricht TuS-Spiel gegen Völklingen für sieben Minuten

    Die TuS Koblenz tritt in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf der Stelle: Nach dem 2:2 in Ludwigshafen kam der Spitzenreiter gegen Röchling Völklingen trotz bester Gelegenheiten vor 1269 Zuschauern nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, es war schon das vierte Unentschieden der ambitionierten Schängel in der Rückrunde.

    Alarmstufe eins im Völklinger Strafraum: Die TuS-Spieler (von links) Fatjon Celani, Tony Schmidt und Lutz Radojewski belagern das Tor von Röchling-Schlussmann Sebastian Buhl, doch zum gewünschten Erfolg führte diese Szene nicht.  Foto: Thomas Frey
    Alarmstufe eins im Völklinger Strafraum: Die TuS-Spieler (von links) Fatjon Celani, Tony Schmidt und Lutz Radojewski belagern das Tor von Röchling-Schlussmann Sebastian Buhl, doch zum gewünschten Erfolg führte diese Szene nicht.
    Foto: Thomas Frey

    Unrühmlicher Zwischenfall: In der 85. Minute unterbrach Schiedsrichter Marco Deyerling die am Ende hitzige Partie für etwa sieben Minuten, nachdem einige unbesonnene Koblenzer Fans über den Zaun geklettert waren und ihrem Unmut über einen nicht gegebenen Foulelfmeter am Spielfeldrand lauthals Luft verschafften.

    Die Tabellenführung bleibt den Koblenzern zumindest erhalten, denn der SC Hauenstein genießt ein spielfreies Wochenende und kann somit (noch) nicht am härtesten Konkurrenten im Titelrennen vorbeiziehen. Die Koblenzer haben zwei Zähler Vorsprung, aber auch schon zwei Begegnungen mehr absolviert. Zur Aufstellung der Schängel reicht einmal mehr ein einziger Satz: Trainer Petrik Sander vertraute der Anfangsformation, die zuvor in Ludwigshafen und in Karbach den Rasen betreten hatte.

    Ähnlich wie in Ludwigshafen spielte die TuS eine ansehnliche erste Hälfte - mit dem kleinen, aber entscheidenden Unterschied: es fehlten die Erfolgserlebnisse in Form von Toren. Speziell bei Standardsituationen wurde es wiederholt gefährlich im Strafraum der Völklinger: Tony Schmidt trat gleich ein halbes Dutzend Mal an, um einen Eckball von der rechten Seite hereinzubringen. Der aufgerückte Innenverteidiger Robert Stark verpasste dabei gleich doppelt per Kopf die zu diesem Zeitpunkt längst überfällige Führung. Beim ersten Versuch ging das Spielgerät knapp vorbei (20.), beim zweiten klatschte es unüberhörbar gegen den linken Außenpfosten (29.).

    Da war's vorbei mit der Beherrschung einiger Fans: Weil sie "ihre" TuS wiederholt benachteiligt sahen, kletterten ein paar Unverbesserliche in der 85. Minute über den Zaun und wollten wohl gerne dem Schiedsrichter an den Kragen.  Fotos: Thomas Frey
    Da war's vorbei mit der Beherrschung einiger Fans: Weil sie "ihre" TuS wiederholt benachteiligt sahen, kletterten ein paar Unverbesserliche in der 85. Minute über den Zaun und wollten wohl gerne dem Schiedsrichter an den Kragen. Fotos: Thomas Frey
    Foto: Thomas Frey

    Und auch Angelo Hauk trat als linker Flügelmann mehrfach in Erscheinung. Nach einer ersten Bewährungsprobe für Röchling-Schlussmann Sebastian Buhl, als schon viele Zuschauer den Ball hinter der Torlinie wähnten (14.), kam der Koblenzer mit der Nummer 18 nach Steilpass einen Schritt zu spät gegen den aufmerksamen Buhl (23.). Auch den fulminanten Hauk-Freistoß in der 25. Minute konnte der Völklinger Keeper entschärfen.

    Die dickste Gelegenheit bot sich TuS-Torjäger Fatjon Celani. Buhl war schon geschlagen, doch Caner Metin - eigentlich als Angreifer aufgeboten - klärte in höchster Not auf der Torlinie (32.). Sechs Minuten später stand Celani wieder in aussichtsreicher Position, doch nach Hauk-Pass warf sich ein Völklinger in letzter Sekunde dazwischen. Und der Gegner? Nur einmal näherten sich die Gäste dem von Sebastian Patzler gehüteten Tor, doch der Fallrückzieher von Sammer Mozain (34.) strich deutlich am Ziel vorbei.

    Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit machte Koblenz weiter Dampf: Hauk hatte nach einem Schnitzer des nun in die Innenverteidigung gerückten Mozain das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden Buhl (48.). Besser machte es Schmidt kaum 60 Sekunden danach, als er von der Torauslinie den Ball aus spitzem Winkel ins Netz spitzelte - 1:0.

    Diese verdiente Führung hatte aber nur zwölf Minuten lang Bestand. Beim ersten konstruktiven und bis zum Ende auch einzigen guten Vorstoß der Gäste nach der Pause holte TuS-Kapitän André Marx den Völklinger Fatih Hasim Günes im rechten Strafraumeck von den Beinen. Schiedsrichter Marco Deyerling gab Elfmeter, den nutzte Nico Zimmermann zum völlig überraschenden Ausgleich (61.).

    Die Koblenzer versuchten es fortan mit der sprichwörtlichen Brechstange, doch das notwendige Quäntchen Glück fehlte an diesem sonnigen Nachmittag vollends. Zu allem Überfluss stürmten einige unbesonnene TuS-Fans nach einer strittigen Entscheidung des Unparteiischen in der 85. Minute aufs Spielgelände. Grund genug für Deyerling, das Spiel sieben Minuten lang zu unterbrechen und die Mannschaften vorübergehend in die Kabinen zu bitten. In der "Verlängerung" tat sich nicht mehr viel. Nur eines war noch erwähnenswert: Stark sah wegen wiederholten Meckerns in der zwölften (!) Minute der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte. Somit ließen die Koblenzer im Kampf um den Aufstieg schon wieder zwei Punkte liegen. Weiter geht es für die TuS am Samstag, 2. April, um 14 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim TSV Schott Mainz.

    Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

    TuS Koblenz: Patzler - Stahl (65. Hadzic), Marx, Stark, Matuwila - von der Bracke - Schmidt, Radojewski, Saito (79. Tewelde) , Hauk - Celani (90.+3 Montabell).

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