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    ZeiskamKeine Leidenschaft und zu viele Fehler: SC Idar-Oberstein patzt im Titelrennen

    Der SC Idar-Oberstein geht mit einem Negativerlebnis in die Winterpause. Die Mannschaft von Trainer Murat Yasar patzte im Verbandsliga-Auswärtsspiel bei TB Jahn Zeiskam und verlor 1:2 (0:1). Damit beträgt der Rückstand auf Tabellenführer FV Dudenhofen satte sechs Punkte. Der Vorsprung auf den Drittplatzierten, den ASV Fußgönheim, bleibt zwei Zähler groß. "Zeiskam hat vollkommen verdient gewonnen, wir haben zu viele einfache Fehler gemacht", sagte Yasar.

    Von unserem Redakteur Sascha Nicolay

    In der Nachspielzeit keimte noch einmal Hoffnung beim SC Idar-Oberstein auf. Alex hatte mit einem abgefälschten Distanzschuss das 1:2-Anschlusstor erzielt. Drei Minuten blieben den Idarern immerhin noch, um doch noch auszugleichen. Aber Zeiskam spielte die Uhr clever runter und freute sich ausgelassen über den Heimerfolg; einen Erfolg, den sich das jenseits von Gut und Böse platzierte Team leidenschaftlich erkämpft und erspielt hatte. Genau diese Leidenschaft wäre eigentlich vom SC zu erwarten gewesen, doch sie fehlte dem Aufstiegsaspiranten diesmal total.

    Trainer Yasar war zum Umbau seiner Mannschaft gezwungen worden. Innenverteidiger André Petry fiel wegen einer Urlaubsreise aus, und dann musste auch noch der Kapitän passen. André Thom erwischte eine Grippe und konnte nur in den letzten 20 Minuten spielen. Als Innenverteidiger und Kapitän lief diesmal Alexander Davidenko auf, allerdings bot er auf dieser eher ungewohnten Position seine schwächste Saisonleistung. Justus Klein und Nico Schweig gaben eine jugendliche "Doppelsechs". Die beiden Youngster mühten sich, aber sie agierten fehlerhaft. Die Ballsicherheit und Dominanz, die der SC sonst im Zentrum ausstrahlt, fehlte gänzlich.

    Die Partie begann sehr offen, mit einer guten Chance auf jeder Seite. Serkan Toker scheiterte in der 3. Minute an SC-Torwart Andreas Forster. Keine zwei Minuten später brachte Klein Christian Henn in Stellung, doch der SC-Angreifer die Kugel nicht an TB-Schlussmann Konrad Siegler vorbei. Während die SC-Bemühungen Stückwerk blieben und die Standards schwach waren, agierte Zeiskam zielstrebiger. Vor allem über seine rechte Seite war der SC anfällig. Das 1:0 fiel dann auch prompt über diese Seite. Zuvor hatte Klein den Ball verloren. Zeiskam schaltete schnell um, Eric Kiefer flankte präzise und Steffen Burnickel versenkte unhaltbar (19.).

    Von nun an versuchte der SC sich Chancen zu erarbeiten, allerdings agierte das Team zu verspielt, zu schlafmützig und vermittelte zunehmend Unzufriedenheit. Zeiskam hatte es relativ leicht zu verteidigen und ließ bis zur Pause keine Chance zu. Das Bild änderte sich auch im zweiten Abschnitt kaum. Henn verzog in der 49. Minute knapp, sonst erarbeiteten sich beide Teams kaum Möglichkeiten. Das änderte sich auch nicht, als Yasar sein komplettes Offensivpotenzial ausschöpfte, Lucas, Thom und schließlich auch Florian Galle brachte. Thoms Fernschuss knapp über den Kasten bildete eine Ausnahme (78.). In der 83. Minute hätte der SC Idar-Oberstein freilich einen Elfmeter bekommen müssen. Thiago war im Strafraum getroffen worden, aber die Pfeife blieb stumm.

    Dann die Entscheidung: Davidenko vertändelte als "letzter Mann" den Ball gegen den Ex-Idarer Eric Biedenbach. Der zog davon und bediente Toker, der zum 2:0 einnetzte (89.). Alex' prompte Antwort half nichts mehr.

    Kommentar von Sascha Nicolay: SC Idar-Oberstein kann sich nur selbst schlagen - und in Zeiskam ist genau das aus Überheblichkeit passiert
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