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  • Rheinlandliga 3:4-Niederlage bei der SG Kyllburg

    SV Windhagen verspielt 3:2 und hadert mit dem Schiedsrichter

    Kyllburg/Windhagen. Die Fußballer des SV Windhagen haben ihr Auswärtsspiel in der Rheinlandliga bei der SG Kyllburg/Badem/Gindorf mit 3:4 (2:2) verloren. In der Schlussphase verspielte das stark ersatzgeschwächt angetretene Team von SVW-Trainer Martin Lorenzini einen 3:2-Vorsprung.

    Gleich sechs Windhagener Spieler, Matthias Metzen, Pawel Klos, Joscha Brandt, Julian Schmitz, Christopher Alt und Alexander Alt, waren aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ausgefallen. Trotzdem erwischten die Gäste den besseren Start auf dem kurzfristig bespielbaren Rasenplatz, auf dem – anstelle wie geplant auf dem Hartplatz – gespielt wurde. „Kyllburg hat uns am Freitag informiert. Der Wechsel hatte keine Auswirkungen auf die Partie“, sagte Lorenzini.

    Durch einen herrlichen Freistoß von Markus Blechinger ging der SVW verdient in Führung (11.), ehe Joscha Haubricht (22.) nach einer Flanke mit einem leicht abgefälschten Schuss das 1:1 erzielte. „Der Ausgleich hat uns aus dem Konzept gebracht“, berichtete Lorenzini, der fortan eine immer stärker werdende Heimelf. Nur acht Minuten später brachte Tim Habscheid die Gastgeber mit 2:1 in Front. Eine Minute vor dem Wechsel nutzte Gökhan Akcakoca (44.) die Chance für die Westerwälder zum 2:2-Halbzeitstand.

    Wieder deutlich stärker präsentierten sich die Gäste nach dem Wiederbeginn. Nun war die Partie vor 150 Zuschauern ausgeglichen mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Einer dieser Möglichkeiten nutzte Windhagens Offensivspieler Volker Berghoff, um seine Elf erneut in Führung zu bringen (65.). Windhagen wirkte nun sehr sicher im Spielaufbau und stand gut in der Defensive. „Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ein gutes Gefühl, dass wir dieses Spiel nicht als Verlierer beenden würden“, beschrieb Lorenzini seine Gemütslage, ehe nach Aussage des Windhagener Übungsleiter der bis dahin gut leitende Schiedsrichter Arndt Collmann mit diskussionswürdigen Entscheidungen eingriff.

    Als David Höhler in der 75. Minute im Strafraum aus kurzer Entfernung am angelehnten Arm getroffen wurde, gab es Elfmeter. „Da pfeifen nicht alle Schiris“, monierte Lorenzini. Und Collmann schickte Höhler, der schon mit der Gelben Karte vorbelastet war, mit Gelb-Rot vom Platz. Alexander Berscheid verwandelte den Strafstoß sicher zum 3:3.

    Kurz danach stand Collmann erneut im Mittelpunkt, als Windhagens Armando Grau vor dem gegnerischen Strafraum mit einer Notbremse beim Torschuss behindert wurde. Eine Bestrafung des Kyllburger Übeltäters gab es nicht. Doch es kam noch dicker für die Gäste: Nach einem klaren Foul von Sead Siljkovic an der Strafraumgrenze zeigte Collmann erneut auf den Elfmeterpunkt. „Die Grätsche von Sead hinterließ auf dem Rasen eindeutig Spuren. Jeder konnte sehen, dass das Foul klar außerhalb des Strafraums war“, sprach Lorenzini in diesem Fall von „einer klaren Entscheidung gegen uns“. Wiederum nutzte Berscheid den Strafstoß eiskalt aus und sorgte mit seinem 13. Saisontor für das 4:3 für Kyllburg.

    „Ich drücke es mal vorsichtig aus. Es macht einfach keinen Spaß, wenn der große Aufwand in der Rheinlandliga durch mehrere fragwürdige Entscheidungen kaputt gemacht wird. Ein Kyllburger Offizieller kam nach dem Spiel in unsere Kabine und hat geäußert, dass er unseren Unmut versteht. Mehr muss ich dazu nicht sagen“, sagte Lorenzini der hörbar angefressen war. „Meiner Elf kann ich keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben. Diese Niederlage ist schmerzlich.“

    SV Windhagen: Jungbluth – Höhler, Siljkovic, Krist, Akcakoca (65. Özmen) – Zent, Labinot Prenku, Heßler, Berghoff – Borschel (55. Grau), Blechinger.

    Schiedsrichter: Arndt Collmann (Welschbillig). – Zuschauer: 150.

    Tore: 0:1 Markus Blechinger (11.), 1:1 Joscha Haubricht (22.), 2:1 Tim Habscheid (30.), 2:2 Gökhan Akcakoca (44.), 2:3 Volker Berghoff (65.), 3:3, 4:3 Alexander Berscheid (75., Handelfmeter, 80., Foulelfmeter).

    Ludwig Velten

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