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    KoblenzRot-Weiß geht reduziert ins Schweich-Spiel

    Nach der Niederlage in letzter Minute gegen Rot-Weiß Koblenz will die SG Mülheim-Kärlich den knappen Vorsprung an der Tabellenspitze der Fußball-Rheinlandliga mit einem Sieg beim wankelmütigen Klassenneuling in Schoden wahren. Derweil sind die starken Koblenzer zu Hause gegen den abstiegsbedrohten TuS Mosella Schweich gefordert, nach dem souveränen 5:0 im Hinspiel ist der Zweitplatzierte auch diesmal turmhoher Favorit. Das Spiel der TuS Koblenz II gegen die Spfr Eisbachtal geht erst am Mittwoch, 27. April (19.30 Uhr), über die Bühne.

    Der Mülheimer Gerrit Wißfeld (Mitte) wirft sich dem Ball nach einem Schuss von Rot-Weiß-Spieler Juri Pineker entgegen, Sebastian Mintgen (rechts) beobachtet die Szene - am Samstag spielen die Koblenzer Vorstädter nun zu Hause gegen Schweich, die SG 2000 gastiert in Schoden. Foto: Andreas Walz
    Der Mülheimer Gerrit Wißfeld (Mitte) wirft sich dem Ball nach einem Schuss von Rot-Weiß-Spieler Juri Pineker entgegen, Sebastian Mintgen (rechts) beobachtet die Szene - am Samstag spielen die Koblenzer Vorstädter nun zu Hause gegen Schweich, die SG 2000 gastiert in Schoden.
    Foto: Andreas Walz

    SG Schoden - SG Mülheim-Kärlich 15.30 Uhr

    Als "Schlag in die Magengrube" hatte der Mülheimer Trainer Patrick Wagner-Galda den Gegentreffer in letzter Sekunde im Spitzenspiel gegen Rot-Weiß Koblenz bezeichnet. Mit 2:1 siegten die Koblenzer vor 600 Zuschauern in Mülheim. "So wie die Niederlage zustande gekommen ist, da haben wir schon ein, zwei Tage gebraucht, um das zu verdauen", gibt Wagner-Galda zu. Doch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, "wir fahren ja als Tabellenführer zur SG Schoden."

    Dort gilt es nun für die Mülheimer, sich neu auszurichten. Beim Aufsteiger, der einen super Saisonstart hingelegt hat, mittlerweile jedoch wieder im Mittelfeld der Liga gelandet ist. Immerhin, von den Abstiegsrängen ist Schoden noch weit entfernt, der Klassenverbleib so gut wie sicher. Meist fallen in Spielen mit dem Neuling viele Tore. Zuletzt verlor die SG mit 2:3 in Mayen, siegte zuvor 5:4 gegen Mendig. Ein 5:0 gegen Betzdorf sowie ein 1:4 gegen Eisbachtal und ein 1:5 gegen die TuS Koblenz II stehen nach der Winterpause auch noch auf der Liste. Wagner-Galda meint zum Gegner: "Das ist das Überraschungs-Ei der Liga, man weiß nie genau, was da rauskommt."

    "Viele Zuschauer" erwartet der Mülheimer Trainer beim Klub, der "einen riesen Saisonstart erwischt hat". Das Hinspiel sei kein gutes Spiel gewesen, es endete 1:1. Was damals bei der Mülheimer Defensive sehr gut klappte: Lukas Kramp hatten sie ganz gut im Griff. Denn der führt mit 30 Erfolgserlebnissen die Torjägerliste an (Wagner-Galda: Der spielt eine Wahnsinnssaison). So ist das Duell Schoden gegen Mülheim nebenbei auch das Duell der beiden Topscorer der Liga. Denn hinter Kramp steht momentan der Mülheimer Jannek Ripplinger mit 25 Toren auf dem zweiten Platz.

    Für das Spiel am heutigen Karsamstag kann der Mülheimer Trainer wohl den kompletten Kader aufbieten. Nur hinter dem Einsatz von Cihan Akkaya, der sich wohl den Daumen gebrochen hat, steht noch ein Fragezeichen. "Bis auf den Trainer ist also alles okay", sagt Wagner-Galda, "ich habe nämlich die Grippe und nehme schon seit Tagen Medikamente, damit ich beim Spiel dabei sein kann."

    TuS Rot-Weiß Koblenz - TuS Mosella Schweich Sa., 18 Uhr

    "Ich will fair sein", sagt der Koblenzer Trainer Fatih Cift in Erinnerung an das hart erkämpfte und auch glückliche 2:1 im Spitzenspiel beim Tabellenführer in Mülheim-Kärlich: "Wenn der Gegner vor unserem späten Tor nur eine der zwei 100-prozentigen Chancen nutzt, gehen wir nicht als Sieger vom Platz." So aber haben die Rot-Weißen nun alle Trümpfe in der Hand und können spätestens am 13. April im um eine Woche nach vorne gelegten Nachholspiel bei der SG 06 Betzdorf die SG 2000 vom Thron stoßen.

    Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen nun kaum sein: Nach dem Erfolg beim in diesem Jahr zuvor noch ungeschlagenen Primus erwarten die Rot-Weißen jetzt die seit acht Runden sieglose "Mosella" aus Schweich. Cift umreißt die konträre Situation mit einem blumigen Sprichwort: "Den Ozean haben wir durchquert, jetzt wollen wir nicht im Teich ertrinken." Und fügt erläuternd hinzu: "Wir nehmen alle Gegner ernst - unabhängig vom Tabellenstand."

    In Mülheim zierten maximal mögliche 18 Spieler den Koblenzer Spielberichtsbogen. "Das war schon fast wie Weihnachten", sagte Cift, der diesmal aber kein Personal im Überfluss zur Verfügung hat: "Ich bin schon froh, wenn ich 13 oder 14 Spieler zusammen bekomme." Huseyin Karalalek, Jan Buehrmann, Dardan Galjaj und auch Derrick Miles (Probleme mit beiden Sprunggelenken) werden aller Voraussicht nach fehlen. "Unsere Reservebank hat bis jetzt oft den Unterschied ausgemacht. Alle sind in einer körperlich guten Verfassung. Bis jetzt waren wir eigentlich immer besser als der Gegner, das sollte auch gegen Schweich der Fall ein", gibt sich Cift trotz reduzierten Kaders betont optimistisch. sle, bhm

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