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    BurgbrohlBurgbrohl erlebt eine böse Bescherung

    Das hatte man sich beim Fußball-Oberligisten SpVgg Burgbrohl anders vorgestellt. Eigentlich wollte man sich am Nikolaustag mit einem Sieg im zehnten Heimspiel der Saison selbst bescheren und das Jahr mit einem dreifachen Punktgewinn abschließen. Eine Bescherung war es in der Tat, aber keinesfalls der schönen Art. Gegen den FV Diefflen gab es eine 1:4 (0:3)-Heimpleite.

    Der Treffer von Giorgi Piranashvili (rechts) reichte den Burgbrohlern nicht. Gegner FV Diefflen hatte mit Chris-Peter Haase einen Spieler in seinen Reihen, der noch erfolgreicher war: Er traf dreimal und leistete eine Torvorlage, womit er erheblichen Anteil an der 1:4-Heimpleite der SpVgg hatte. Foto: Vollrath
    Der Treffer von Giorgi Piranashvili (rechts) reichte den Burgbrohlern nicht. Gegner FV Diefflen hatte mit Chris-Peter Haase einen Spieler in seinen Reihen, der noch erfolgreicher war: Er traf dreimal und leistete eine Torvorlage, womit er erheblichen Anteil an der 1:4-Heimpleite der SpVgg hatte.
    Foto: Vollrath

    Fünf Treffer hätten wohl die wenigsten unter den 80 Zuschauern erwartet, schließlich trafen am 20. Spieltag zwei Teams aufeinander, die mit Ausnahme von Schlusslicht SG Betzdorf (9) bisher am wenigsten Grund für Torjubel hatten: Burgbrohl hatte 23 Mal getroffen, Aufsteiger Diefflen brachte es nur auf 21 Treffer.

    Die erste halbe Stunde im Rhodius-Stadion war auch nicht geprägt von einem übermäßigen Torhunger. Edis Alioglu (8.) versuchte sich mit einem Fernschuss, im Gegenzug zeigte Gästestürmer Chris-Peter Haase erstmals, warum gerade von ihm große Gefahr für gegnerische Abwehrreihen ausgeht. Burgbrohls Torwart Michael Berg verhinderte mit glänzender Reaktion einen frühen Rückstand.

    Florian Stein (14.) prüfte den Torhüter auf der anderen Seite, sein Versuch mit der Picke konnte Luca Reiter aber zur Ecke lenken. Und auch hinter dem Kopfball von Giorgi Piranashvili (27.) war nicht genügend Druck, um die leichte Feldüberlegenheit in Zählbares umzumünzen. Zu diesem Zeitpunkt lief alles auf ein erneutes Unentschieden hinaus (in der Hinrunde trennte man sich 2:2).

    Thomas Hofer, Spieler und Teammanager bei den Gästen, sprach später von 30 ausgeglichenen Anfangsminuten. Doch dann legte seine Mannschaft los wie die Feuerwehr, und für die Gastgeber folgten verhängnisvolle neun Minuten, in denen die Saarländer die Elf von Trainer Klaus Adams förmlich überrollten. Es begann mit dem ersten wirklich sehenswerten Angriff der Gäste: Patrick Fouquet passte am Ende einer schönen Ballstafette den Ball in die Mitte, wo Haase nahezu ungehindert das Führungstor markierte (36.). Nur 120 Sekunden später legte er nach, als Hofer ihm den Ball derart mundgerecht servierte, dass er zum 2:0 vollenden konnte (38.). Und dann bewies der zweifache Torschütze, dass er auch bestens assistieren kann: Bevor der glänzend aufgelegte und läuferisch überragende Fabian Blass zum 3:0 vollendete, hatte Haase gute Vorarbeit geleistet (45.).

    Was sich die Hausherren in dieser Phase leisteten, versuchte Trainer Adams so zu begründen: "In der ersten Halbzeit standen wir viel zu weit weg vom Gegner. Statt im Mittelfeld Druck aufzubauen, haben wir dort zu oft die Übersicht verloren und den Gegenspielern zu viel Raum gelassen."

    Damit nicht der Eindruck entsteht, als hätten sich die Burgbrohler in einer totalen Tiefschlafphase befunden, sei noch der Pfostentreffer von Stefan Krämer (41.) erwähnt. Das anschließende Tor von Piranashvili wurde wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Adams hat wohl in der Kabine die richtigen Worte gefunden, denn Durchgang zwei entwickelte sich zu einem einzigen Sturmlauf seiner Elf. Lange Zeit ging es nur noch in eine Richtung, doch die Gästeabwehr hielt dem Druck stand. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als Burgbrohls Torjäger Piranashvili Raum und Zeit hatte, nach Zuspiel von Krämer mit dem 1:3 sein zwölftes Saisontor zu erzielen (75.).

    Krämer (82.) traf noch die Querlatte, Tobias Wirtz (83.) scheiterte am Torwart, ehe auf der Gegenseite Haase (89.) mit dem 4:1 seine Trefferquote auf ein Dutzend erhöhte.

    Die Niederlage des Rhein/Ahr-Oberligisten gegen einen Mitkonkurrenten aus der Sorgenregion der Tabelle schmerzt und wird jetzt den Akteuren und Verantwortlichen lange im Magen liegen. Denn erst Ende Februar geht es weiter - und dann hat man mit dem SC Idar-Oberstein einen weiteren Abstiegskandidaten vor der Brust. Bis dahin, so hofft man jedenfalls im Brohltal, sind die Dauerverletzten wieder fit - und vielleicht ist dann noch die eine oder andere Verstärkung mit an Bord. hjs

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