40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Fußball Männer
  • » Fußballverband Rheinland
  • » Rheinlandliga
  • » Boll will Eisbachtal noch mal ärgern
  • Fußball-Rheinlandliga Altenkirchens Cornel Hirt hat auch die Reserve im Blick - Betzdorf vor wichtigem Spiel bei der SG Irsch

    Boll will Eisbachtal noch mal ärgern

    Region. Die SG Malberg/Rosenheim und die SG Altenkirchen/Neitersen richten in der Fußball-Rheinlandliga den Blick immer noch nach unten und wollen schnellstmöglich noch ein paar Pünktchen holen, um Planungssicherheit für die neue Saison zu bekommen. Am bedrohlichsten ist die Lage aber beim dritten Kreisvertreter in der höchsten Klasse des Fußballverbandes Rheinland: Nach bescheidenen Wochen ist der Vorsprung der SG 06 Betzdorf auf die letzten vier Plätze merklich geringer geworden. Und auch Platz 15, den die Mannschaft von Trainer Marco Weller vor dem Kellerduell beim unteren Tabellennachbarn, der SG Irsch, belegt, verspricht keine hundertprozentige Sicherheit.

    Die Spieler der SG Altenkirchen/Neitersen (hier: Stefan Peters) mussten sich den Eisbachtaler Sportfreunden vor einer Woche geschlagen geben. Jetzt versuchen die Malberger, den Unterwesterwäldern ein Bein zu stellen. Altenkirchen erwartet indes am Sonntag den SV Morbach.  Foto: Michelle Saal
    Die Spieler der SG Altenkirchen/Neitersen (hier: Stefan Peters) mussten sich den Eisbachtaler Sportfreunden vor einer Woche geschlagen geben. Jetzt versuchen die Malberger, den Unterwesterwäldern ein Bein zu stellen. Altenkirchen erwartet indes am Sonntag den SV Morbach.
    Foto: Michelle Saal

    SG Malberg/Rosenheim - Spfr Eisbachtal (Sa., 16 Uhr/Hinspiel: 2:0). Nicht nur das Ergebnis aus der Hinrunde macht Michael Boll vor dem Heimspiel gegen die in den vergangenen Wochen sehr stabil und vor allem erfolgreich und effektiv spielenden Eisbachtalern Mut. „Ich denke, insgesamt haben wir gegen die ersten Drei der Tabelle ganz gut ausgesehen“, sagt Malbergs Trainer, dem es „immer Freude bereitet, einen der Großen zu ärgern“. Doch nicht der Spaßfaktor steht am Samstagnachmittag auf dem heimischen Kunstrasen im Vordergrund, sondern die Aufgabe, noch ein paar Punkte zu holen. Mit 41 Zählern sei schließlich noch nichts sicher, meint der Coach des Tabellenzwölften. An das Spiel in Nentershausen hat Boll sehr gute Erinnerungen. „Wir haben kompakt gestanden und wenig zugelassen“, nennt er zwei wesentliche Faktoren dafür, dass am Ende hinten die Null stand, und ergänzt: „In den Zweikämpfen und bei der Raumordnung waren wir sehr präsent. Am Ende haben wir dann deren Fehler bestraft.“

    Dass sie durchaus zu bezwingen sind, beweisen die drei Treffer, die am Osterwochenende die SG Altenkirchen beim 3:5 gegen Eisbachtal erzielt hat. Doch insgesamt vermittelten die Sportfreunde nach ihrem eher holprigen Start ins Jahr zuletzt vor allem einen Eindruck: Sie sind gefestigt, gewinnen auch schwächere Spiele wie das in Kyllburg, können Mannschaften wie Spitzenreiter Engers auf Augenhöhe begegnen und punkten beständig. So ist es kein Zufall, dass die Rückkehr in die Oberliga noch möglich ist. „Die Verhältnisse sind eindeutig“, weiß auch Michael Boll, der seine eigene Mannschaft nach zuletzt wechselhaften Ergebnissen in der Kategorie „hopp oder topp“ sieht. „Man merkt da auch unsere leichten Personalsorgen“, sagt der Malberger Trainer. „Auch aufgrund der Abgänge müssen Spieler, die nach Verletzungen zurückkehren, sofort wieder ran. Das nagt auf Dauer.“ Am Samstag kehrt immerhin Stürmer Markus Nickol zurück, dafür fehlen Dennis Märzhäuser (verletzt) und Nico Bähner (beruflich verhindert).

    SG Saartal Irsch/Schoden/Ockfen - SG 06 Betzdorf (Sa., 17.30 Uhr/Hinspiel: 1:0). Der Trend ist alles andere als ein Freund der Betzdorfer. Seit dem 1:0 gegen die Regionalliga-Reserve der TuS Koblenz vor gut einem Monat wartet die Mannschaft von Marco Weller auf einen Sieg. In sechs Anläufen, die „unglaublich viel Kraft gekostet“ haben, wie der Trainer sagt, gab es zwar drei Unentschieden gegen Windhagen, gegen Trier-Tarforst und bei den in dieser Phase starken Emmelshausenern, doch das war angesichts von drei Niederlagen zu wenig, um den Puffer nach unten zu halten. War das 0:1 gegen Aufstiegsaspirant Mehring vor zwei Wochen ein achtbares Ergebnis, dürfte das 2:7 in Mülheim-Kärlich am Gründonnerstag ordentlich aufs Gemüt geschlagen haben. Denn Anil Berber und Kenny Scherreiks hatten die Grün-Weißen mit ihren Treffern nach einer halben Stunde scheinbar auf Kurs gebracht. Doch dann drehten Jonas Simek und Christian Wiersch mit je drei Toren das Blatt im Alleingang. Die womöglich folgenreichste Niederlage der vergangenen Wochen war aber vielleicht das 1:2 bei der SG Mendig – einem jener Teams, die als 17. noch hinter Betzdorf stehen, also ein direkter Konkurrenten im Kampf gegen den Abstiegs sind.

    Dazu zählt auch die SG Saartal, die schon in der Hinrunde drei Punkte gegen Betzdorf holte und sich im Tabellenkeller keineswegs aufgegeben hat, wie die Ergebnisse der vergangenen Wochen belegen. „Das ist eine Mannschaft, die man nur schwer analysieren kann“, sagt SG-Coach Weller. „Es kann die passieren, dass du 80 Minuten den Ball hast und das Spiel machst, am Ende aber doch verlierst.“ Eine solche Erfahrung mussten die Betzdorfer in der Hinrunde machen, als Lukas Kramp seinem Ruf als Torjäger gerecht wurde und den glücklichen Dreier der Saartaler an der Sieg sicherte. In den vergangenen Wochen waren die Irscher für extreme Ergebnisse jeder Art zu haben. Mülheim-Kärlich etwa schlugen sie 2:0, bei der SG Malberg unterlagen sie 4:5, bei der Altenkirchen gar mit 1:7, um eine Woche später Mehring mit 2:1 zu schlagen. „Da ist manchmal wenig Struktur zu erkennen“, sagt Marco Weller. „Aber sie hauen immer alles rein, was sie haben.“

    SG Altenkirchen/Neitersen - SV Morbach (So., 15 Uhr, in Neitersen/Hinspiel: 2:1). Wer die Tabelle sieht, könnte meinen, die Saison sei für die SG Altenkirchen/Neitersen gelaufen. Platz neun, 44 Punkte, 13 Zähler Vorsprung auf die SG Betzdorf, die auf dem eventuell noch gefährdeten 15. Platz liegt. Cornel Hirt will von „sicher“ aber nichts wissen. „Natürlich müsste viel passieren, aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit ist noch da“, meint der Trainer der SG, den es selbst am Ende der Saison zur SG Mendig/Bell zieht, der aber keine Lust hat, sich mit einem Abstieg von seiner langjährigen Wirkungsstätte zu verabschieden. „Momentan ist die Situation nicht einfach“, sagt Hirt. „Vielleicht ist es für uns aber auch einfach ungewohnt, dass es so früh vermeintlich um nichts mehr geht.“ In den vergangenen Jahren sei bis zum Schluss Spannung drin gewesen – entweder im Kampf um den Aufsteig oder gegen den Abstieg. „Diese Gefühlslage, wie wir sie momentan haben, ist neu.“ Hinzu kommt die spezielle Konstellation, dass vor dem Spiel der Rheinlandliga-Mannschaft gegen den Tabellenzehnten Morbach die Reserve der SG in Neitersen als Tabellenzweiter der Kreisliga B 2 den Spitzenreiter SG Steineroth zum Topspiel empfängt. „Ich kann mir vorstellen, dass der Verein da Wünsche hat, die auch uns betreffen“, sagt Hirt und zeigt Verständnis: „Es ist das Ziel, dass die Zweite aufsteigt. Dem will ich natürlich nicht im Wege stehen.“ Im Klartext bedeutet das: Die Personaldecke wird einmal mehr eher dünn denn dick sein. Hinzu kommt, dass Thomas Slesiona ausfällt, da er sich vor dem Spiel bei den Eisbachtaler Sportfreunden beim Aufwärmen verletzt hat.

    Obwohl es in Nentershausen nicht nur diesen Ausfall, sondern auch eine 3:5-Niederlage zu verschmerzen galt, hofft Hirt, dass „wir bei der Einstellung daran anknüpfen“ werden. Denn Morbach zählt für den Trainer zu jenen Mannschaften, die eine sehr gute Perspektive haben. „Sie sind jung, haben aber Spieler wie Heiko Weber als Stabilisatoren“, sagt der SG-Coach, der vor einem fußballerisch wie läuferisch starken Gegner warnt. „Sie können in den nächsten Jahren eine gute Rolle spielen.“ Marco Rosbach

    Fußball Männer
    Fußballverband Rheinland

    Rheinlandliga

    Bezirksliga Ost

    Bezirksliga Mitte

    Bezirksliga West

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußballverband Rheinland - Kreisligen
    Unter der Woche feierte der Unzenberger Marcel Klein (links) seinen 27. Geburtstag. Feiert er am Wochenende die Punkte 27 bis 29 seiner Elf?  Foto: Walz

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach