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    Bad BreisigBad Breisigs Trainer Keskin hofft auf krönenden Jahresabschluss

    Beim Rheinlandligisten SG Bad Breisig sehnt man die Winterpause herbei. Gravierende Lücken in einem auf Kante genähten Kader und erhebliche Verschleißerscheinungen beim Restpersonal waren auch ein Grund für die dritte Heimpleite der Saison. Das 0:4 gegen den FV Engers bescherte zudem ein Déjà-vu-Erlebnis: Auch in der Hinrunde gab es dieses Ergebnis beim ersten Auftritt im heimischen Rheintalstadion. Damals war die SG Malberg zu Gast am Rhein, und ausgerechnet beim Liganeuling aus dem Westerwald bestreitet die Elf von Trainer Ilkay Keskin am heutigen Freitagabend (20.15 Uhr) ihren letzten Auftritt in diesem Jahr.

    Foto: vollrath

    Abgesehen davon, dass es beide Mannschaften bisher auf 26 Punkte brachten und eine negative Torbilanz aufweisen, absolvierten beide Ligavertreter ihre zurückliegenden Begegnungen nahezu im Gleichschritt: Einem Remis folgten Niederlage, Sieg und zuletzt wieder eine Niederlage. Dieser Parallelslalom würde nur dann eine Fortsetzung haben, wenn es heute erneut zu einem Remis käme.

    Das aber würde dem Gesetz der Serie widersprechen. In der bisherigen Historie hatten die Rheinstädter in neun Duellen sieben Mal die Nase vorn. Außerdem gab es im Februar 2010 in Malberg ein 3:3 und dann bei besagtem 0:4 im August die bisher einzige Niederlage. Dabei soll es nach dem Willen von Keskin auch bleiben. Schließlich liegt die damalige Schlappe noch schwer im Magen.

    Parallelen weist auch der bisherige Saisonverlauf auf. Beide Teams starteten vom Keller der Tabelle durch bis auf Platz vier (Malberg) und Platz fünf (Bad Breisig). Danach waren beide Mannschaften dauerhaft zwischen Tabellenrang fünf und zehn platziert. Gemeinsam haben die kommenden Gegner die Zielsetzung, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten und sich so früh wie möglich ein hinreichend dickes Punktepolster zu verschaffen. Der Aufsteiger aus dem Westerwald bewies beim 4:0-Auswärtssieg in Bad Breisig, dass man sich in der neuen Klasse nicht verstecken muss. Bis dato kam es noch nicht zu zwei Niederlagen nach Gang. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit ist eine Malberger Stärke, dadurch kann das eine oder andere spielerische Defizit ausgeglichen werden.

    Eigentlich könnten auch die Fußballer aus der Quellenstadt mit dem bisher Erreichten durchaus zufrieden sein. Dennoch darf man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, denn keiner aus dem unteren Tabellendrittel darf abgeschrieben werden. Hat doch die bisherige Spielzeit gezeigt, dass immer wieder Überraschungen möglich sind. Kommt erschwerend hinzu, dass dauerhaft das unkalkulierbare Risiko besteht, die Ausfälle von Stammspielern in Kauf nehmen zu müssen und damit an Qualitätsgrenzen zu stoßen. Zuletzt war es fast so weit, dass Trainer Keskin selbst hätte auflaufen müssen. Er hatte nur noch zwei Feldspieler auf der Bank sitzen.

    Die Chance, dass es in dieser Saison doch noch zum Einsatz kommt, ist für den Trainer deutlich gestiegen. "Ich werde wohl oder übel meine Fußballschuhe einpacken müssen", sagt Keskin, der neben Erol Sezer auf der Bank Platz nehmen wird. Torwart Andreas Pütz, der trotz Schlüsselbeinbruchs mehr als eine Halbzeit gegen Engers durchhielt, wird durch Ranko Becker ersetzt werden müssen, Cemal Kaldirim fehlt aus privaten Gründen, ebenso Tobias Schmitz.

    Dennoch sprich der Übungsleiter von einem Remis als Minimalziel: "Das wäre ein krönender Abschluss des Jahres, in dem wir nach furioser Aufholjagd noch den Ligaverbleib geschafft und in einer erfolgreichen Hinserie fleißig Punkte gesammelt haben." hjs

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