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    Bad Breisig, OberwinterBad Breisig will im Derby gegen Oberwinter endlich die Hürde nehmen

    Das letzte Heimspiel der Saison, die Partie am Sonntag um 14.30 Uhr gegen den Lokalrivalen TuS Oberwinter, ist für den Fußball-Rheinlandligisten SG Bad Breisig gleichzeitig die letzte Chance, sich von seinen treuen Anhängern mit einem Sieg zu verabschieden. Zudem bekommen die Schützlinge von Trainer Ilkay Keskin die vorletzte Gelegenheit, die schier unüberwindbar scheinende 40-Punkte-Hürde endlich zu nehmen und allen Zahlenspielen um einen immer noch möglichen Abstieg ein endgültiges Ende zu bereiten. Die Gäste müssen derweil nicht mehr rechnen. Ihr Abstieg steht seit dem vergangenen Wochenende fest.

    Im Hinspiel hat der TuS Oberwinter (in Grün) dem Nachbarn SG Bad Breisig ein Bein gestellt und nach starker Leistung mit 3:1 gewonnen. Eine Scharte, die die Badestädter nun im Rückspiel auswetzen wollen. Foto: Vollrath
    Im Hinspiel hat der TuS Oberwinter (in Grün) dem Nachbarn SG Bad Breisig ein Bein gestellt und nach starker Leistung mit 3:1 gewonnen. Eine Scharte, die die Badestädter nun im Rückspiel auswetzen wollen.
    Foto: Vollrath

    Die Platzherren haben einiges gutzumachen. Vielen liegt noch die 1:3-Schlappe im Hinspiel schwer im Magen. Die Rehabilitierung durch eine überzeugende und erfolgreiche Vorstellung gegen das Schlusslicht aus der Nachbarschaft wäre Balsam auf die geschundene Seele. Sechs Niederlagen in Folge drücken mächtig auf die Stimmung im Team und im gesamten Umfeld. Mit einem Ende dieser Negativserie könnten für den Endspurt eine Woche später in Konz noch einmal Kräfte freigesetzt werden. Denn eines ist sicher: So schlecht, wie sich das SG-Team zuletzt verkaufte, ist es keinesfalls. Die Vielzahl an gravierenden und folgenschweren individuellen Fehlern ist es, die den Trainer ziemlich ratlos zurücklassen. "Wir schlagen uns häufig selbst", hatte Keskin nach dem jüngsten 3:4 in Mülheim-Kärlich zu Protokoll gegeben.

    Doch die Art, wie sich seine Mannschaft beim Tabellensechsten präsentiert hat, gibt Anlass, wieder auf bessere Zeiten zu hoffen. "In der ersten halben Stunde waren wir tonangebend, und in der Schlussphase waren wir überlegen. Dazwischen hatten wir wieder jene Aussetzer, die uns seit einigen Wochen Kopfzerbrechen bereiten", so Keskin. Dass die Gäste auch beim Stand von 0:3 oder 1:4 nicht aufgegeben haben, dass sie noch einmal auf 3:4 herangekommen sind und sogar in der Nachspielzeit noch den Ausgleich auf dem Fuß hatten, zeugt zumindest von einer guten Moral.

    Und noch etwas sollte Auftrieb geben und für die letzten beiden Bewährungsproben: drei Tore innerhalb von gut zehn Minuten - das hat es auch lange nicht mehr gegeben. Die anhaltende Torflaute konnte jedenfalls beendet werden. Wenn es jetzt noch gelingt, des Gegners Trefferausbeute nahe bei null zu halten, könnte es was werden zum Saisonfinale. Der SG-Trainer ist jedenfalls guter Dinge: "Ich habe Vertrauen in meine Mannschaft, dass sie einen Derbysieg landet und damit die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt." Als gutes Omen wertet er die Tatsache, dass Gökhan Akcakoca wieder zum Kader gehört.

    Seit dem vergangenen Sonntag steht fest, dass Oberwinter nach einem Jahr Rheinlandliga wieder den Weg in die Bezirksliga antreten muss. Daher steht für das Team von Trainer Tomas Lopez nichts mehr auf dem Spiel, es kann unbeschwert auftreten. Was die Sache für die Gastgeber nicht leichter macht. Von einem Gastgeschenk oder Schützenhilfe aus Rhein-Ahr-Sicht wollen die Nachbarn nichts wissen. Sie werden alles daransetzen, sich einen anständigen Abgang zu verschaffen und dabei den Lokalrivalen auch noch ein wenig zu ärgern. "Wir wollen positiv aus der Saison gehen und uns mit einem vernünftigen Abgang aus der Liga verabschieden", verspricht TuS-Trainer Tomas Lopez: "Dazu gehört es auch, dass wir unseren Nachbarn noch ein wenig ärgern und aus Bad Breisig etwas mitnehmen wollen." Und das trotz weiter wachsender Verletztenliste. Denn jetzt ist auch noch Mohammed Dogan ausgefallen. "Uns stehen wahrscheinlich nur noch höchstens elf Feldspieler zur Verfügung", so Lopez. hjs

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