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    MalbergMalberg feiert seine Derbysieger - Hängende Köpfe bei Betzdorf

    Unterschiedlicher hätte die Stimmung in den Lagern der SG Malberg/Rosenheim und der SG 06 Betzdorf nach einem intensiven Derby in der Fußball-Rheinlandliga kaum sein können. Während die mit 2:0 (0:0) siegreichen Malberger laut ihrem Trainer Michael Boll zum Jahresabschluss noch einmal für einen Höhepunkt vor eigenem Publikum sorgten, wollte der Betzdorfer Coach Marco Weller das Fußballjahr 2016 nach der Niederlage auf dem Malberger Kunstrasen schnellstmöglich abhaken.

    Die SG Malberg/Rosenheim (am Ball David Jäger, hier verfolgt von Christoph Lichtenfeld) bestimmte das Geschehen im Derby gegen Betzdorf und ging vor 360 Zuschauern verdient als Sieger vom Platz.
    Die SG Malberg/Rosenheim (am Ball David Jäger, hier verfolgt von Christoph Lichtenfeld) bestimmte das Geschehen im Derby gegen Betzdorf und ging vor 360 Zuschauern verdient als Sieger vom Platz.
    Foto: Jürgen Augst

    Einigkeit herrschte dagegen bei beiden Übungsleitern darüber, dass sich die Boll-Elf den Sieg vor der stattlichen Kulisse von 360 Zuschauern über die komplette Spielzeit verdient hatte.

    "Wir waren im Kopf einfach zu langsam und hatten in den Zweikämpfen zu oft das Nachsehen", erklärte Weller, der ebenfalls die Leistung des Gegners anerkannte "Malberg hatte mehr Qualität auf dem Platz und war zielstrebiger nach vorne."

    Diese Zielstrebigkeit spiegelte sich im Malberger Führungstreffer kurz vor dem Beginn der Schlussphase wider. Nach einer Ecke von Yannick Tsannang schraubte sich Abwehrmann Kevin Kostka nach mehreren Metern Anlauf entschlossen am kurzen Pfosten in die Luft und köpfte den Ball ins lange Eck (70.). Doch wer nach dem ersten Treffer der Partie die geballte Schlussoffensive der zurückliegenden Betzdorfer erwartete, sah sich getäuscht. Stattdesessen erspielte sich die führende Heimelf weitere gute Offensivaktionen und nutzte eine davon zur Entscheidung. Mustergültig vom kurz zuvor eingewechselten Joshua Brenner bedient, ließ Malbergs Stürmer Tim Pfeiffer dem Schlussmann der Grün-Weißen aus kurzer Distanz per Kopf keine Abwehrchance (85.).

    "Wir hatten insgesamt mehr vom Spiel, in der ersten Halbzeit haben uns aber noch die Chancen gefehlt", analysierte Boll treffend. Denn vor der Pause zeigten sich beide Teams zwar engagiert, zwingende Torabschlüsse fehlten aber auf beiden Seiten gänzlich. Einzig eine verunglückte Flanke von Tsannang landete auf dem Querbalken des Betzdorfer Gehäuses (9.). Die Genauigkeit im Spiel nach vorne fehlte beiden Mannschaften, weil keines der Teams dem jeweils anderen genügend Zeit im Spielaufbau gönnte. Im frühen Stören der gegnerischen Abwehrreihen standen sich die Lokalrivalen in nichts nach. Das führte selbst bei den unterlegenen Gästen des Öfteren zum Erfolg.

    "Wir haben viele Bälle erobert", lobte Weller, fügte aber an, dass seine Elf den Ball anschließend zu schnell wieder verloren habe. Deshalb verpasste es die Betzdorfer Mannschaft vor allem im ersten Durchgang ihre beweglichen Stürmer Butrint Jashari und Anil Berber besser in Szene zu setzen.

    "Wenn wir die Pässe am Strafraum besser zum Mann gebracht hätten, dann wäre mehr drin gewesen", ärgerte sich Weller. Nach dem Seitenwechsel musste der SG 06-Coach dann mit ansehen, wie Malberg den Druck erhöhte. Vor allem die Standardsituationen für die Heimelf häuften sich - bis zum vorentscheidenden 1:0-Treffer blieben diese aber weitestgehend ungefährlich.

    So traten die Betzdorfer Spieler, sowie die zahlreich mitgereisten Fans unter hämischen Gesängen der Malberger Zuschauer mit hängenden Köpfen die Heimreise an - Trainer Marco Weller aber versprach trotz mittlerweile 14 Spielen in Folge ohne Sieg: "Wir müssen jetzt den Kopf frei bekommen und im neuen Jahr greifen wir wieder an."

    Sein Gegenüber Michael Boll verfiel dagegen in vorweihnachtliche Lobeshymnen: "Jeder hier im Verein hat dieses Jahr alles rausgeholt - seien es die ganzen Helfer, der Vorstand oder die Mannschaft."

    Während Team und Zuschauer sich mit "Derbysieger, Derbysieger"-Gesängen feierten, bezeichnete Boll die Leistung aller Personen im Verein als "überragend" und blickte voraus: "Wir lehnen uns die nächsten Wochen etwas zurück und genießen die Situation. Aber im neuen Jahr geht es dann wieder richtig los."

    Von unserem Mitarbeiter Jonas Wagner

    Malberg: Zeiler - P. Gerhardus (81. Märzhäuser), Kostka, S. Gerhardus, S. Heidrich - Tsannang, Hombach (78. Brenner), Weinlich, Jäger - Penk, Pfeiffer (90. N. Heidrich).

    Betzdorf: Kuqi - Lichtenfeld, Bednorz, Brato, Aydin - Grossert (64. Abdellaoui), Turna, Becher, Ramb - Berber, Jashari.

    Schiedsrichter: Richard Kochanetzki (Koblenz).

    Zuschauer: 360.

    Tore: 1:0 Kevin Kostka (70.). 2:0 Tim Pfeiffer (85.).

    SG Malberg/Rosenheim
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