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  • Leiwen0:3 beim Abstiegskandidaten: SG Malberg wird für desolate Leistung bestraft

    Die 169 Kilometer – einfache Fahrt – von Malberg bis in den Moselort Leiwen hätten sich die Rheinlandliga-Fußballer der SG Malberg/Rosenheim am Sonntag getrost schenken können. „Das war desolat“, sagte Trainer Michael Boll nach der 0:3 (0:2)-Niederlage seiner Mannschaft. Von einer „indiskutablen Leistung“ sprach der Malberger Vereinsvorsitzende Rainer Zeiler.

    „Das war von der ersten bis zur letzten Minute schlecht“, meinte Boll, um eine Einschränkung nachzuschieben: „Bis zum Tor ging es.“ Das Problem: Die Kombinierten aus Leiwen und Köwerich bejubelten bereits in der fünften Minute ihren ersten Treffer. Nach einem Eckball lauerte Michael Scholtes in der zweiten Reihe auf den Ball, den er auch bekam und ins lange Eck beförderte. „Danach haben wir praktisch alles vermissen lassen, was man braucht, um erfolgreich zu sein“, klagte Boll, der keine rechte Erklärung für den blutleeren Auftritt seines Teams fand. „Ob es um Zweikämpfe geht oder fußballspezifische Dinge – da hat es an allem gefehlt. Auch gedanklich waren wir nicht auf der Höhe.“ So hatten die Leiwener leichtes Spiel auf ihrem Rasenplatz.

    Die Gastgeber bekamen das Geschehen schnell fest in den Griff und sorgten – angesichts der klaren Überlegenheit – mit dem zweiten Treffer bereits für die Vorentscheidung, nachdem die Malberger den Ball im Mittelfeld leichtfertig verloren hatten. Über die linke Seite zogen die Moselaner ihr Angriffsspiel auf, „wobei wir zweimal die Gelegenheit hatten, die Situation zu klären“, wie Boll fand. Da dies nicht geschah und zudem drei Leiwener recht unbedrängt blieben, war der zweite Treffer nicht verwunderlich. Letztlich war es Heiko Schmitt, der vom langen Pfosten aus SG-Keeper Matthias Zeiler überwand (30.). Sekunden vor dem Schlusspfiff gab es das Duell Schmitt gegen Zeiler noch einmal. Auch in diesem Fall behielt der Leiwener die Oberhand und setzte mit seinem Treffer zum 3:0 in der vierten Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt unter eine einseitige Begegnung.

    Die Malberger standen da nur noch zu zehnt auf dem Feld, da Steffen Gerhardus kurz zuvor nach einem Foulspiel an Nico Toppmöller Gelb-Rot gesehen hatte. Der fällige Strafstoß brachte einen der wenigen versöhnlichen Momente aus Sicht der Westerwälder: Doppeltorschütze Schmitt scheiterte aus elf Metern am gut reagierenden Gästekeeper Matthias Zeiler. ros

    Leiwen/Köwerich: Dahm - Scholtes, Bollig, Eckes - Alsina-Fonts, N. Toppmöller, Stief, Chalve, Lex - Schmitt, T. Toppmöller.

    Malberg/Rosenheim: Zeiler – P. Gerhardus, Kostka, S. Gerhardus, Heidrich – Tsannang (46. Bähner), Jäger, Hombach, Penk (46. Weinlich) - Löb, Pfeiffer.

    Schiedsrichter: Claude Pierre (Luxemburg).

    Zuschauer: 120.

    Tore: 1:0 Michael Scholtes (5.), 2:0, 3:0 Heiko Schmitt (30., 90.+4).

    Besonderheiten: Gelb-Rote Karte gegen Malbergs Steffen Gerhardus (87., wiederholtes Foulspiel), Malbergs Torwart Matthias Zeiler hält Foulelfmeter von Heiko Schmitt (88.).

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