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    EngersFV Engers quält sich zu einem Arbeitssieg gegen Schweich

    Der FV Engers hat seinen Platz in der Spitzengruppe der Fußball-Rheinlandliga behauptet. Der FVE kam am Sonntagnachmittag im Stadion am Wasserturm zu einem glanzlosen 2:0 (1:0)-Erfolg über den Tabellenvorletzten TuS Mosella Schweich. Da auch der Spitzenreiter TuS Rot-Weiß Koblenz, der Zweite SG Mülheim-Kärlich und der Dritte TuS Mayen ihre Begegnungen am 27. Spieltag gewannen, bleiben die Engerser auf dem vierten Tabellenplatz.

    Giovani Lubaki (am Ball) war der einzige Engerser Torschütze beim mühevollen 2:0-Heimspielerfolg gegen den Abstiegskandidaten TuS Mosella Schweich.  Foto: Jörg Niebergall
    Giovani Lubaki (am Ball) war der einzige Engerser Torschütze beim mühevollen 2:0-Heimspielerfolg gegen den Abstiegskandidaten TuS Mosella Schweich.
    Foto: Jörg Niebergall

    Auf den traditionellen Spruch "Glückwunsch zu den drei Punkten", antwortete der Engerser Trainer Sascha Watzlawik diesmal nach dem Schlusspfiff süffisant: "Danke, mehr muss man zu diesem Spiel auch nicht sagen." Damit bewies Watzlawik, dass er zumindest seinen Humor nicht verloren hatte. Ansonsten hatte der Engerser Trainer 90 Minuten lang nicht viel Grund zur Freude. Es war vermutlich eins der schlechteren Heimspiele des FVE in den zurückliegenden Monaten.

    Gründe dafür gibt es viele: Da ist zuerst das schwere Meisterschaftsspiel vom Mittwochabend der Vorwoche in Mülheim-Kärlich aufzuzählen. Der FV Engers kassierte in den Schlussminuten noch den 1:1-Ausgleich, nachdem die Mannschaft vom Wasserturm eine insgesamt starke Leistung geboten hatte. "So etwas kriegt man nicht direkt aus den Köpfen der Spieler. Du denkst automatisch immer wieder an die verlorenen zwei Punkte", zeigte Watzlawik Verständnis für die Verfassung seiner Spieler und fügte hinzu: "Zudem haben sicher einige geglaubt, dass wir die abstiegsbedrohten Schweicher nach dem tollen Mülheim-Spiel mal eben aus dem Stadion hauen."

    Zu den genannten Gründen für die holprige Leistung auf dem Weg zum erst fünften Heimsieg des FVE in dieser Saison kommt auch noch die sportliche Krise von Edis Ramovic. Der Engerser Torjäger trifft trotz vieler Bemühungen das Tor nicht mehr. Das fing gegen Schweich schon nach 38 Sekunden an, als Ramovic allein und völlig freistehend am TuS-Torhüter Moritz Zingen scheiterte, und zog sich bis zu seiner Auswechslung in der 76. Minute hin. Der Höhepunkt seiner "Torflaute" war der verschossene Foulelfmeter in der 43 Minute. Er wollte mit einem verwandelten Strafstoß neues Selbstvertrauen tanken, stürzte aber durch den Fehlstoß noch tiefer in seine sportliche Krise. "Da muss Edis jetzt durch. Er ist noch jung und kann durch eine solche Phase nur besser werden", lässt Watzlawik seinen Stürmer nicht hängen.

    Es war symptomatisch für das Spiel, dass ausgerechnet ein Gästespieler den Engerser Führungstreffer besorgen musste: Einen Freistoß von Manoel Splettstößer verlängerte Schweichs Abwehrspieler Nico Frick mit dem Hinterkopf zur FVE-Pausenführung ins eigene Netz (41.).

    Auch im zweiten Spielabschnitt ließen die Gastgeber Chancen in Hülle und Fülle liegen. Die harmlosen Gäste zwangen den FVE-Torhüter Dieter Paucken zu keiner einzigen Rettungstat. "Wir haben unzählige verletzte Spieler. Momentan läuft fast alles gegen uns. Trotzdem konnten wir die Partie lange offenhalten, allerdings ohne klare Torchance für uns", sprach TuS-Trainer Jochen Weber von einem verdienten Engerser Sieg.

    Hätte sein Torhüter Zingen im Vorfeld zum 2:0 nicht in der Nachspielzeit einen Freistoß von Splettstößer genau vor die Füße von Giovani Lubaki abgeklatscht und der Kongolese diese Vorlage eiskalt verwandelt, wäre die Partie mit einem mageren 1:0 zu Ende gegangen.

    "Besser, du gewinnst ein schwaches Spiel, als nach einer sehr guten Leistung zu verlieren", sagte Watzlawik und beendete den Dialog mit einer allzu bekannten Phrase: "Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss."

    FV Engers - TuS Schweich 2:0 (1:0)

    FV Engers: Paucken - Freisberg, Lücker, Splettstößer, Kremer - Rahic, Fiege - Grau, Kaiser (90. Kieffer), Lubaki - Ramovic (76. Naric).

    TuS Schweich: Zingen - Seeberger, Frick, Patrick Quary, Steffgen - Uhl, Oltmanns, Hoffmann, Christopher Quary (82. Kirchen) - Fußangel (31. Bierbrauer), Stephan Schleimer.

    Schiedsrichter: Jean Luc Behrens (Neunkhausen). - Zuschauer: 165.

    Tore: 1:0 Nico Frick (41., Eigentor), 2:0 Giovani Lubaki (90. + 2).

    Vorkommnis: Edis Ramovic (FV Engers) scheitert mit Foulelfmeter an Schweichs Torhüter Moritz Zingen (43.).

    Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten

    FV Engers
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