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    Trier-TarforstSG 99 bekommt die Grenzen aufgezeigt

    Beim Rheinlandliga-Aufsteiger SG 99 Andernach wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Der Neuling bekam beim 1:3 (0:1) als Gast des FSV Trier-Tarforst seine Grenzen aufgezeigt und kassierte im achten Saisonspiel die dritte Niederlage. "Gut, dass wir schon 15 Punkte haben", meinte SG-Trainer Frank Kowalski, "da stehen wir nicht so sehr unter Druck. Aber die Situation ist trügerisch, dieses Polster ist schnell aufgebraucht, wir müssen weiter punkten. Ich bin überzeugt, dass uns das auch gelingt."

    Kapitän Kim Kossmann stand mit seinen Andernachern beim FSV Trier-Tarforst auf verlorenem Posten.  Foto: Andreas Walz
    Kapitän Kim Kossmann stand mit seinen Andernachern beim FSV Trier-Tarforst auf verlorenem Posten.
    Foto: Andreas Walz

    Gegen das aggressive Pressing und das schnelle Umschaltspiel der Trierer Vorstädter fanden die Andernacher kein geeignetes Mittel. "Mit zahlreichen Fehlern im Spielaufbau haben wir es dem Gegner aber auch leicht gemacht", kritisierte Kowalski. Dennoch hatte sein Team nach einer Viertelstunde die beste Chance der ersten 43 Minuten, selbst in Führung zu gehen. Doch Alexi Weidenbach, der den urlaubenden Daniel Kossmann in der Sturmspitze vertrat, scheiterte nach Kim Kossmanns guter Vorarbeit alleine von Johannes München am Trierer Torwart, der seinen Schuss reaktionsschnell um den Pfosten lenkte.

    "100-prozentige Chancen hatten die Trierer in der ersten Halbzeit eigentlich nicht", fand Kowalski, "das waren alles so halbe Dinger." Gerade als es schien, als könnte die SG 99 ein schmeichelhaftes 0:0 in die Pause retten, passierte s dann doch. Andernachs Keeper Niklas Nett wehrte einen Schuss von Bernard Heitkötter unglücklich nach von abwehrte und Benedikt Decker im Nachschuss das 1:0 ermöglichte. "Der Trierer Stürmer hat schneller geschaltet als unser Verteidiger", beobachtete Kowalski.

    In der Kabine besprachen die Andernacher, wie sie im zweiten Durchgang mehr Druck erzeugen wollten. Doch alle guten Vorsätze waren schon nach knapp drei Minuten Makulatur, denn erneut Decker sorgte nach einem weiteren leichten Ballverlust der Andernacher für das 2:0 (49.). "Da schien es, als seien wir auf der Verliererstraße", sagte Kowalski, dessen Team sich aber noch einmal vernehmlich zurückmeldete. Nach einer Ecke von Kim Kossmann köpfte Jan Hawel zum 1:2-Anschlusstreffer ein (54.), der aber nur für zwei Minuten neue Hoffnung im Lager der Bäckerjungen weckte. Denn dann ließen sie die Tarforster wieder ungehindert durchs Mittelfeld kombinieren, konnten einen Doppelpass nicht verhindern und kassierten das dritte Tor durch einen 14-Meter-Schuss von Matthias Johann (56.).

    Nach vier Treffern binnen einer Viertelstunde kam das muntere Toreschießen zu einem abrupten Ende. Zwar erspielten sich beide Teams noch die eine oder andere Chance, Grund zum Torjubel lieferten sie ihren Anhängern jedoch nicht mehr.

    "In der Rheinlandliga können wir nur bestehen, wenn alle einen guten Tag erwischen und keiner leistungsmäßig abfällt", resümierte Franz Kowalski. "Diesmal haben wir uns zu viele Abspielfehler geleistet und zu wenig Zweikämpfe gewonnen. Wir haben eine ganz junge Mannschaft, die an guten Tagen in der Lage ist, jeden Gegner zu schlagen. Wenn man uns allerdings so unter Druck setzt und uns keine Luft lässt, kann so eine Niederlage wie die in Tarforst passieren."

    Schon am kommenden Samstag bietet sich seiner Mannschaft die Gelegenheit, sich die verpassten Punkte zurückzuholen. Um 17 Uhr gastiert die SG Malberg/Rosenheim in Andernach. "Da täten wir gut daran, etwas zu holen", weiß Kowalski, "zumal wie an diesem Wochenende Michelsmarkt in Andernach haben." Und mit drei Punkten im Gepäck lässt sich nun mal besser feiern. kif

    SG 99 Andernach
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