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    Erfurt/LinzPräsident Rolf Rombach lobt Stefan Krämer als hart arbeitenden Trainer

    Der Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt befindet sich derzeit mitten im Abstiegskampf. Dass der Thüringer Traditionsverein nicht in die Bedeutungslosigkeit der Regionalliga Nordost absteigt, dafür sollen in erster Linie zwei Personen aus der Region Linz sorgen:

    Erfurts Präsident Rolf Rombach (Foto unten) und der neue RWE-Trainer Stefan Krämer (Foto oben/rechts) wollen die Erfurter Fußballer in der 3. Liga vor dem Abstieg retten. Mittelfristig soll es für die Thüringer wieder nach oben in die 2. Bundesliga gehen. Fotos: dpa
    Erfurts Präsident Rolf Rombach (Foto unten) und der neue RWE-Trainer Stefan Krämer (Foto oben/rechts) wollen die Erfurter Fußballer in der 3. Liga vor dem Abstieg retten. Mittelfristig soll es für die Thüringer wieder nach oben in die 2. Bundesliga gehen. Fotos: dpa
    Foto: picture alliance

    Erfurts Präsident Rolf Rombach (Foto unten) und der neue RWE-Trainer Stefan Krämer (Foto oben/rechts) wollen die Erfurter Fußballer in der 3. Liga vor dem Abstieg retten. Mittelfristig soll es für die Thüringer wieder nach oben in die 2. Bundesliga gehen. Fotos: dpa
    Erfurts Präsident Rolf Rombach (Foto unten) und der neue RWE-Trainer Stefan Krämer (Foto oben/rechts) wollen die Erfurter Fußballer in der 3. Liga vor dem Abstieg retten. Mittelfristig soll es für die Thüringer wieder nach oben in die 2. Bundesliga gehen. Fotos: dpa
    Foto: picture alliance

    Erfurts Präsident Rolf Rombach, der aus Linz stammt und Trainer Stefan Krämer aus Bad Honnef, der Anfang Januar einen Vertrag bei den Erfurtern unterschrieben hat. Krämer ist vielen Fußballfans im Kreis Neuwied als Coach des FV Rheinbrohl, beim SV Neuwied und beim SV Roßbach/Verscheid noch bestens bekannt.

    1991 verschlug es Rolf Rombach beruflich von Linz am Rhein nach Erfurt. Der Rechtsanwalt, der in Erfurt als Vollstreckungs-, Konkurs- und Insolvenzverwalter beruflich tätig ist, besitzt eine Kanzlei mit 20 Angestellten. Seit mittlerweile elf Jahren ist er gleichzeitig Präsident des FC Rot-Weiß Erfurt. Noch bevor Rombach dieses Ehrenamt antrat, war seine erste große Aufgabe, die finanzielle Rettung des kurz zuvor aus der 2. Bundesliga abgestiegenen Vereins zu sichern. Als ihm dies gelang, wurde er fast zwangsläufig von den RWE-Mitgliedern zum Präsidenten gewählt. Im Juli 2015 des vergangenen Jahres feierte er sein Zehnjähriges als Erfurter Vereinschef.

    "Der Fußball spielte und spielt eine große Rolle in meinem Leben. Viele Termine werden nach dem Sport ausgerichtet. Meine ganze Familie unterstützt mich und zeigt viel Verständnis für den enormen Zeitaufwand", sagt Rombach. Er selbst spielte in seiner Jugend und später auch bei den Senioren für den damaligen Verbandsligisten VfB Linz. "Ich war im Kader, konnte aber wegen meines Studiums nicht immer trainieren und habe die meisten Spiele in der zweiten Mannschaft absolviert, die damals in der A-Klasse spielte", erinnert sich Rombach, der den Kontakt zum VfB nie abreißen ließ.

    Auch zum FV Rheinbrohl pflegt er immer noch enge Kontakte. Dort spielte sein Sohn André einige Jahre lang. Vater Rolf besuchte viele Spiele am Rheinbrohler Hofacker. "Natürlich schaue ich mir jedes Wochenende die Ergebnisse und die Tabellensituation der beiden Vereine und anderer Klubs aus der Region an. Ich weiß aber auch, dass viele Fußballfans aus dem Kreis Neuwied dem FC Rot-Weiß Erfurt am Wochenende die Daumen drücken", sagt Rombach, der sich über die Unterstützung vom Rhein sehr freut.

    Diese Unterstützung und das Interesse allgemein an den Erfurtern ist in den vergangenen Wochen mächtig gestiegen. Grund dafür ist nicht zuletzt die Verpflichtung von Stefan Krämer als neuer Cheftrainer der Thüringer gleich zum Jahresbeginn 2016. "Nach der Trennung von unserem Ex-Trainer Christian Preußer Mitte Dezember 2015 war Krämer mein erste Ansprechpartner. Ich kenne ihn seit Jahren. Sein Neffe David hat unter ihm beim damaligen Oberligisten in Roßbach gespielt. Seit Krämers Einstieg in den Profibereich bei Arminia Bielefeld waren wir immer mal wieder in Kontakt oder haben uns bei Spielen zufällig getroffen", erzählt Rombach. Als in Erfurt ein neuer Trainer gesucht wurde, war es Rombachs Wunsch, den kurz zuvor beim FC Energie Cottbus beurlaubten Krämer zu verpflichten.

    "Er passt genau in unser Anforderungsprofil. Stefan hat in Bielefeld und in Cottbus einen guten Job gemacht. Er ist ein ehrlicher Trainer, der unheimlich hart arbeitet und auch die Fans schnell hinter sich bringt. Schon nach einigen Wochen sieht man seine Handschrift in vielen Bereichen deutlich, auch wenn sich die Erfolge noch nicht 100-prozentig eingestellt haben", ist Rombach zuversichtlich, dass der Klassenverbleib gelingen wird. "Die entscheidenden Spiele gegen die Konkurrenten im Abstiegskampf stehen noch aus. Da müssen wir punkten. Vielleicht schaffen wir es auch erst am letzten Spieltag", rechnet der Erfurter Präsident vor.

    Sollte den beiden Rheinländern die Rettung des FC Rot-Weiß gelingen, dürften die Ziele in den kommenden Jahren wieder höher gesteckt werden. Seit seinem Amtsantritt verfolgt Rombach einen großen Traum. Er will seinem Verein mit einem konkurrenzfähigen Stadion zu mehr wirtschaftlicher Kraft verhelfen.

    Im August dieses Jahres werden die Rot-Weißen das neue Steigerwaldstadion, eine Multifunktionsarena, mit einem Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 eröffnen. "Das alte Stadion war marode und nicht mehr zeitgemäß. Nun können wir uns mit der modernen Multifunktionsarena wirtschaftlich ganz anders aufstellen. Ohne das neue Stadion hätte der Verein keine Überlebenschance in der 3. Liga mehr gehabt", sehnt Rombach die Eröffnung schon herbei. "Wenn sportlich und wirtschaftlich alles optimal läuft, können wir uns mittelfristig auch mal wieder mit einem Aufstiegsthema beschäftigen", hofft der 62-Jährige.

    Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten

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