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    HonigsessenDas Unmögliche möglich machen: Honigsessens Trainer Holger Jungjohann sieht den Willen in den Augen seiner Spieler

    Die Bezeichnung "Feuerwehrmann" ist fast schon untertrieben für das Engagement, das Holger Jungjohann Anfang Januar annahm. Es sind im übertragenen Sinne riesige Flammen, denen sich der Waldbröler mit dem Tabellenletzten der Fußball-Kreisliga A Westerwald/Sieg seitdem entgegenstellt. "Aber ich bin mit der Devise angetreten, das schier Unmögliche noch möglich zu machen", sagt der neue Mann auf der Bank des Aufsteigers. Mit dem Unmöglichen meint er den Klassenverbleib im Kreisoberhaus.

    Foto: Regina Brühl

    Der 3:1-Erfolg über den SV Stockum-Püschen am vergangenen Sonntag löschte den ersten Brandherd, sodass die Hoffnung auf ein versöhnliches Saisonende zumindest am Leben bleibt. "Die nächsten vier Wochen werden entscheidend sein", sagt Jungjohann. Die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau ist am Donnerstag auf heimischem Platz ab 19.30 Uhr der erste Gegner aus dem unteren Tabellendrittel, gegen den sich der TuS etwas Zählbares ausrechnen darf. Gegen den Tabellenführer und designierten Bezirksliga-Aufsteiger SG Niederroßbach/Emmerichenhain gilt das eine Woche später sicherlich nicht, dafür jedoch anschließend wieder in den Vergleichen mit der SG Daaden/Biersdorf und der SG Herdorf.

    Aufgegeben hat der amtierende Vizemeister der Kreisliga B 2 noch lange nicht, auch wenn der Rückstand zu den Plätzen elf und zwölf acht Zähler beträgt. "Die Vorbereitung war durchwachsen, die Tests nicht gut", bewertet Jungjohann die positive Entwicklung beim nach-winterlichen Aufgalopp umso erfreuter: "Wir haben gegen Stockum-Püschen verdient gewonnen und auch spielerisch starke Ansätze gezeigt. Nur in der letzten Viertelstunde haben wir das Ergebnis etwas zu viel verwaltet." Nicht nur im fußballerischen Bereich, sondern auch was die Einstellung der Mannschaft angeht, habe sich einiges verändert: "Die Mannschaft beginnt untereinander nicht mehr mit Schuldzuweisungen und aufeinander zu schimpfen, wenn Fehler passieren. Alle glauben sich. Ich sehe in jeder Trainingseinheit, den Willen in den Augen. Und wenn der da ist, alles möglich." Auch das Unmögliche? Honigsessen muss nach dem zweiten Saisonsieg (der erste gelang am ersten Spieltag beim 2:1-Erfolg über den VfB Niederdreisbach) dringend nachlegen. "Druck", sagt Holger Jungjohann, "will ich allerdings nicht aufbauen. Es weiß ohnehin jeder, worum es geht."

    Von unserem Mitarbeiter René Weiss

    Der Blick auf die anderen Plätze

    SG Herdorf - SG Alsdorf/Kirchen/ Freusburg/Wehbach (Donnerstag, 19.30 Uhr). Die ersten Wochen nach der Winterpause hatte sich Michèl Flug ganz anders vorgestellt. "Gegen Alpenrod haben wir verloren, weil der Gegner mehr gekämpft hat und gegen Lautzert-Oberdreis hätten wir anstatt 1:1 zu spielen eigentlich 5:1 gewinnen müssen", lässt der Herdorfer Trainer, der seinen Vertrag bereits frühzeitig um ein Jahr verlängert hat, die beiden jüngsten Partien Revue passieren. Gegen Alsdorf fordert Flug "Kampf und Laufstärke", um dem Tabellenzweiten die Stirn bieten zu können. Die Personaldecke der Gastgeber bleibt dünn. Nachdem sich jetzt auch noch Michele Pfau an der Achillessehne verletzt hat, stehen nur elf fitte Spieler aus dem Kader ersten Mannschaft zur Verfügung. Alsdorf kann sich auf einen defensiven Gegner einstellen, der versucht über Konter zum Erfolg zu kommen. "Alles andere wäre lebensmüde", betont Flug. Für Herdorf sind die Punkte zwar wichtiger als für die Alsdorfer, aber deren Trainer Enis Caglayan fordert Wiedergutmachung für die "bittere Niederlage" gegen Wallmenroth: "Wir wollen in die Erfolgsspur zurückfinden. Auch, um am Montag mit einem guten Gefühl ins Kreispokal-Halbfinale gegen Steineroth zu gehen." Caglayan bezeichnet Herdorf als Gegner, der an einem guten Tag in der Lage ist, jede Mannschaft in der A-Klasse zu besiegen. "Wenn wir aber unser Spiel finden, können wir dort aber auf jeden Fall gewinnen."

    SV Stockum-Püschen - SG Niederroßbach/Emmerichenhain (Donnerstag, 19.30 Uhr). Laut Stockums Trainer Nico Tzimas sind die Rollen klar verteilt: "Wir sind krasser Außenseiter. Mit dem ein oder anderen Nadelstich wollen wir sie zumindest ärgern." Niederroßbachs Trainer Nihad Mujakic hofft, dass seine Elf dem Tabellenzweiten SG Wallmenroth/Scheuerfeld den Gefallen eines Ausrutschers beim Aufsteiger nicht tut und sagt: "Unser Ziel sind ganz klar drei Punkte."

    SG Meudt/Berod/Elbingen-Hahn - VfB Niederdreisbach (Montag, 14.30 Uhr). Gleich im ersten Auftritt nach der Winterpause stünden den Gastgebern die drei zu vergebenden Punkte richtig gut zu Gesicht, denn der Vorsprung des Tabellenneunten auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur noch vier Punkte. Auch für den VfB Niederdreisbach, der momentan mit seinen 24 geholten Zählern auf Rang sieben der Tabelle zu finden ist, ist die Begegnung auf dem Hybridrasen in Meudt die erste Standortbestimmung im Kalenderjahr 2016..

    Siegen-Wittgenstein

    SG Mudersbach/ Brachbach - TSV Weißtal (Donnerstag, 19 Uhr). Sieben Punkte hat die SG Mudersbach/Brachbach aus den vier bislang bestrittenen Partien gegen das Spitzenquartett der A-Klasse Siegen-Wittgenstein gesammelt und damit bewiesen, dass sich die Fußballer von Stefan Stark nicht verstecken muss. Das wollen sie auch am Donnerstagabend nicht, obgleich die Rollen gegen Spitzenreiter TSV Weißtal klar verteilt sind. Die Kombinierten aus Rudersdorf und Gernsdorf haben in 16 Begegnungen 49 von 51 möglichen Punkten gesammelt, sind in dieser Saison noch ungeschlagen. hf/rwe

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