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  • Fußball-Kreisliga A Welterod - TuS Singhofen

    Gebeutelter FSV Welterod sucht den Weg zurück in die Erfolgsspur

    Rhein-Lahn. Der Zug nach oben ist abgefahren. Das gilt sowohl für den FSV Welterod, als auch für den TuS Singhofen in der Fußball-Kreisliga A. Die Sorgenfalten sind beim FSV jedoch ungleich größer vor dem direkten Duell der beiden Teams, denn der Abstand nach unten schmilzt von Spieltag zu Spieltag. Welterod und Singhofen stehen sich am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Rasenplatz in Welterod gegenüber.

    Philipp Müller gehört beim FSV Welterod zu den treffsichersten Schützen, am Sonntag peilt er gegen den Tabellendritten TuS Singhofen deb zehnten Saisontreffer und einen Heimsieg an.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Philipp Müller gehört beim FSV Welterod zu den treffsichersten Schützen, am Sonntag peilt er gegen den Tabellendritten TuS Singhofen deb zehnten Saisontreffer und einen Heimsieg an.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Sechs Auswärtsspiele in Folge – man muss fast schon hoffen, dass Welterod den Weg auf den heimischen Platz überhaupt noch findet. Der FSV, Tabellenvierter nach der Vorrunde, hat zuletzt kräftig an Boden verloren. In der aktuellen Rückrunden-Rangliste steht die Mannschaft von Gordon Maus auf Rang 14. Von den besagten sechs Auswärtsspielen in Folge gelang lediglich beim FC Berndroth ein Sieg (2:0). Beim Spiel in Diez-Freiendiez in der Vorwoche gab es zudem einen Punkt (1:1). „Ein gerechtes Unentschieden“, sagt Maus. „Mehr war für uns nicht drin.“

    Die zuletzt wenig erfreulichen Ergebnisse haben für Maus einen einfachen Grund: „Wir sind personell total gebeutelt. Das muss man einfach so klar sagen. Wir hatten in den letzten sechs Spielen immer wieder ein anderes Team auf dem Platz stehen, weil gleich vier oder fünf Leistungsträger verletzt sind. Das bekommst du in der A-Klasse einfach nicht kompensiert. In manchen Spielen stand nicht mal mehr einen Auswechselspieler zur Verfügung. Ich saß als Ersatz auf der Bank, aber ich habe da als Spieler nichts mehr zu suchen.“

    Nach der langen Serie an Auftritten in der Fremde geht es nun endlich wieder auf den heimischen Rasen – dort, wo der FSV im bisherigen Saisonverlauf erst ein Spiel verloren hat bei sieben Siegen und zwei Remis. „Die Heimspiele sind wohl eher unsere Stärke“, sagt Maus. „Wir müssen zusehen, in diesen Spielen weiter fleißig zu punkten.“ Anfang November standen sich beide Teams an gleicher Stelle schon einmal gegenüber, damals schoss Singhofen drei Tore in sechs Minuten und machte aus einem 1:2-Rückstand einen 4:2-Sieg. Das Hinspiel in der Liga endete 1:1. „Ein starker Gegner, der in der Offensive zu den besten Teams der Liga zählt“, weiß Maus. „Es wird sauschwer, aber gehen wir es an.“

    Respekt vor dem nächsten Gegner zeigt man auch beim Konkurrenten: „Eine gute Mannschaft, die derzeit jedoch ziemlich vom Verletzungspech verfolgt ist“, sagt TuS-Trainer Michael Eisenbarth. „Das wird ein enges Spiel, in dem die Tagesform entscheiden wird.“

    Die war jedoch zuletzt auch an der Bäderstraße alles andere als berauschend. „Also vor Weihnachten war ich zufriedener, da lagen wir voll im Soll“, sagt der erfahrene TuS-Trainer, dessen Team die beiden letzten Spiele gegen Dahlheim (5:0) und Berndroth (11:3) deutlich gewonnen hat. Davor gab es aber auch Niederlagen in Diez-Freiendiez (1:2) und an Eisenbarths alter Wirkungsstätte in Nievern (5:6). „Da kannst du immer mal verlieren, aber Diez war schon ärgerlich. Wir wussten, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen, um oben dran zu bleiben. Durch die Niederlage haben wir unsere gute Ausgangsposition aber verspielt.“

    Der Tabellendritte liegt aktuell vier Punkte hinter dem Zweiten Arzbach und acht Zähler hinter Spitzenreiter Burgschwalbach. „Die werden sich das auch nicht mehr nehmen lassen“, sagt Eisenbarth über den Tabellenführer. „Für uns gilt es jetzt, nachdem wir auch im Pokal ausgeschieden sind, den dritten Tabellenplatz zu festigen. Das muss bis zum Saisonende unser Ziel sein.“

    Der Blick auf die anderen Plätze:

    SV Braubach - TuS Burgschwalbach (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 1:6): Dass die TuS durch den Arzbacher Patzer in Holzhausen nun vier Zähler Vorsprung auf den direkten Verfolger aufweist, wird die Elf von Torsten Baier und seinem Assistenten Janosch Lauter nicht dazu verführen, die Aufgabe an der Marksburg nicht mit dem gebotenen Ernsthaftigkeit anzugehen. Denn in der folgenden Woche kommt es zum ultimativen Kracher der beiden Aufstiegskandidaten am Märchenwald und dafür soll die Werbetrommel in und um die Palmbachgemeinde herum mächtig gerührt werden. Übrigens: Baier und Lauter werden auch in der kommenden Runde bei den Kickern vom Stellweg das sportliche Sagen haben. Die Elf von Michael Reibel hat sich im heimischen Alten Gahnert fest vorgenommen, in die Rolle des potenziellen Stolpersteins zu schlüpfen und an ihre starke Vorstellung vom 3:0-Auswärtssieg in Nastätten anzuknüpfen. Zudem wurmt am Mittelrhein die Hinspielklatsche noch. Zudem will der Wiederaufsteiger zeigen, dass er sich fußballerisch gut weiter entwickelt hat und das Abstiegsgespenst so schnell als möglich in die Flucht schlagen will.

    TuS Katzenelnbogen/Klingelbach - VfL Altendiez (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 0:7): Zwar beträgt der Vorsprung des TuS KK auf die Abstiegsplätze lediglich zwei Zähler, doch die Schützlinge von Andreas Altenhof haben auch zwei Partien weniger als die direkt hinter ihr rangierende Konkurrenz ausgetragen. Der VfL hingegen, bei dem sich der nach vielen Jahren im Sommer scheidende Trainer Timo Wimmer einen guten Abgang verschaffen will, müsste mit seinen 30 Punkten auf sicherem A-Liga-Weg sein. Das eine oder andere Pünktchen stünde den Lahnblicklern jedoch beim Blick in den Rückspiegel gut zu Gesicht.

    TuS Holzhausen - SG Dahlheim/ Prath (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 1:1): Während der TuS getrost zu den Überraschungsteams des Kreisoberhauses gezählt werden darf, zahlen die Grün-Weißen im Kampf um den Verbleib in der höchsten Kreisklasse noch häufig Lehrgeld. Erfahrungen müssen die Jungspunde selbst sammeln und vor allen Rückschläge wegstecken. Trainer Lothar Hamm und der gesamte Anhang des früheren Bezirksligisten hoffen, dass der personelle Umbruch nicht einen bitteren Abstieg zur Folge hat. Gelingt dieser Spagat, steht den Dahlheimern und Prathern nach Meinung von Liga-Insidern eine positive sportliche Zukunft bevor. Ob's an der Bäderstraße ausgerechnet beim enorm heimstarken TuS zu einer Überraschung ausreicht?

    TuS Gückingen - SG Arzbach/Kem-menau (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 0:7): Eine Woche vor dem Schlager in Burgschwalbach gilt es für die SG die hohe Hürde am Königstein unbeschadet zu überspringen. SG-Trainer Marc Neithöfer wird im Vorfeld von seinen Jungs jedoch mehr einfordern, als sie beim 1:4 in Holzhausen zeigten.

    FC Berndroth - SG Nastätten/ Miehlen (So., 14.30 Uhr, in Aarbergen-Rückershausen, Hinrunde 2:8): „Prügelknabe“ FC Linde wird alle Füße voll zu tun haben, um die 21. Niederlage im 22. Saisonspiel zu verhindern. Die Mühlbachtaler hingegen müssen sich wieder besser präsentieren als bei der 0:3-Heimschlappe gegen Braubach.

    SV Diez-Freiendiez - SG Bogel/ Reitzenhain/Bornich (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 1:3): Gegen den Kreispokal-Halbfinalisten aus dem Hintertaunus, der auswärts bis dato erst sieben Zähler geholt hat, wollen die recht heimstarken Diezer im Abstiegskampf unbedingt ein Ausrufezeichen setzten. Stefan Nink

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