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    Rhein-LahnFußball-Kreisliga B: Braubachs Trainer Kevin Tost: Wir sind zu emotional

    Mit dem ersten Pflichtspielsieg in der Kreisliga B im Jahr 2014 hat Schlusslicht TuS Heistenbach ein echtes Lebenszeichen gesendet. "Noch ist für uns alles möglich", sagt Trainer Frank Stallmann, dessen Team nur noch einen Punkt Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz hat. Allerdings wartet nun eine schwere Aufgabe, denn der TuS gastiert am Sonntag um 14.30 Uhr bei der zweitbesten Heimmannschaft der Liga, dem SV Braubach.

    Birlenbachs Dominik Müller (rechts) und Niederneisens Sam Gehrke müssen am Sonntag mit ihren Teams auswärts antreten.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Birlenbachs Dominik Müller (rechts) und Niederneisens Sam Gehrke müssen am Sonntag mit ihren Teams auswärts antreten.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    "Der Sieg war wichtig, sonst wären wir wohl abgestiegen", sagt Stallmann mit Blick auf das vergangene Wochenende. Ein 3:0 gegen die SG Lierschied/Weyer/Nochern, den Tabellenvorletzten, auf den man jetzt nur noch einen Punkt Rückstand hat - selten war ein Sieg wertvoller. "Die Stimmung nach dem Spiel war sehr gut." Verständlich, denn die Stimmung vor dem Spiel dürfte mehr als angespannt gewesen sein. "Wir sind eigentlich gut durch die Vorbereitung gekommen, nur die Ergebnisse danach waren nicht in Ordnung." Vier Spiele, drei Niederlagen, kein einziges Tor geschossen, elf Gegentore kassiert - der eine Punkt aus dem Spiel gegen Birlenbach II (0:0) schien zu wenig, um den Klassenverbleib zu erreichen. "Uns hat in dieser Phase einfach ein Torhüter und ein Stürmer gefehlt", sagt Stallmann. "Ich muss aber auch sagen, dass ich es noch nie erlebt habe, dass man so viele Ausfälle kompensieren muss. Ich konnte nie ein zweites Mal mit der gleichen Formation spielen. Wenn dann mal alle Spieler da sind, in der Vorwoche etwa waren wir bis auf zwei Ausfälle komplett, dann spielen wir auch guten Fußball. Die Mannschaft ist besser als ihr Tabellenstand."

    Um den zu verbessern muss man sich nun an Lierschied (einen Punkt besser) und Friedrichssegen (drei Zähler besser) orientieren - der Tabellenelfte Filsen ist mit zehn Punkten Abstand wohl schon durch. "Sicherlich ist auch in Braubach etwas möglich", sagt Heistenbachs Trainer. Im Hinspiel etwa gab es ein 1:1. "Das war schon ganz ordentlich damals", findet Stallmann. Sein Gegenüber sieht es anders: "Da hätten wir schon zur Halbzeit mit 6:0 führen müssen", sagt Braubachs Trainer Kevin Tost. "Am Ende bekommt Heistenbach einen Elfmeter geschenkt und holt einen Punkt. Da haben wir uns im Abschluss einfach nicht schlau angestellt."

    Der SV kann mit drei Siegen in fünf Spielen nach der Winterpause durchaus zufrieden sein, zumal die Vorbereitung "grottenschlecht war", wie Tost sagt. "5:70 Tore, das war richtig schlecht." Zuletzt kassierte der SV ein 1:3 in Niederneisen. "Da war mehr drin. Das glücklichere Team hat gewonnen."

    Derzeit ist Braubach Tabellenfünfter - eine Position, die scheinbar für den SV reserviert ist, denn Fünfter war man an bisher acht Spieltagen, man war aber auch schon mal Spitzenreiter (4. Spieltag) oder Neunter (13. Spieltag).

    In einer anderen Tabelle "glänzt" Braubach mit einem Spitzenwert: 48 gelbe Karten ist mit Abstand Ligarekord, drei Gelb-Rote-Karten wirken da schon harmlos. "Wir sind gar nicht so ruppig", sagt Tost. "Wir sind eher dumm. Die meisten gelben Karten kassieren wir, weil wir zu emotional sind und mit dem Schiedsrichter diskutieren. Das ist Dummheit." Am Sonntag will man es mal wieder clever angehen und gegen Heistenbach die nächsten Heimpunkte einfahren. "Wenn wir so spielen wie die vergangenen Wochen und auch das Tor treffen, dann wird alles gut." Tom Neumann

    Der Blick auf die anderen Plätze

    TuS Hahnstätten - SG Birlenbach/Balduinstein II (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 3:0). Sechs Zähler Vorsprung auf Rang drei: Die Ausgangslage der Heideberger ist sehr gut, die Rückkehr ins Oberhaus fest im Visier. Dennoch gibt's für Grassos Jungs kein Grund die auswärts bisher beachtlich abschneidende Reserve zu unterschätzen.

    SG Lierschied/Weyer/Nochern - FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen II (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 0:4). Nach der 0:3-Pleite im Kellerduell in Heistenbach ist bei den Einheimischen Wiedergutmachung angesagt, ein Erfolg gegen die B-Elf vom Rhein täte dem mageren Punktekonto der Truppe Holger Siegels gut. Der Gast kann frei von jeglichen Sorgen aufspielen.

    SC SB Filsen - TuS Katzenelnbogen/Klingelbach (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 0:1). Im Kampf um den eventuell dritten Aufstiegsplatz spüren die Einricher den heißen Atem ihres Verfolgers aus Arzbach und Kemmenau im Rücken. Ein Ausrutscher auf dem Osterspaier Hartplatz ist somit tabu. Doch der SC gehört zu den heimstärksten Teams der B-Klasse und wird alles daran setzen, sein Konto weiter aufzustocken.

    SV Friedrichssegen - SG Arzbach/ Kemmenau (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 1:5). Die Gastgeber sind durch den Heistenbacher Sieg gegen Lierschied wieder unter Druck geraten. Ob das Team mit den meisten Gegentreffern (60) ausgerechnet gegen die treffsicherste Offensive (57) Paroli bieten kann, muss abgewartet werden, denn die Kombinierten wollen ihre Chance auf den Durchmarsch in Lahnstein untermauern.

    SV Diez-Freiendiez - SV Eppenrod (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 0:2). Der Rückstand der punktgleichen Kontrahenten zu den Aufstiegsplätzen ist mittlerweile beträchtlich. Während die Einheimischen als Aufsteiger sehr zufrieden sein können, verhindert die fehlende Konstanz der Eppenroder ein besseres Abschneiden.

    TuS Weinähr - TuS Niederneisen (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 1:2). Ihren Vorsprung von fünf Zählern auf Rang drei wollen die Aar-Kicker am Gelbach nicht aus der Hand geben. Allerdings ist es unabdingbar, sich schnell mit dem sehr kleinen Rasengeläuf anzufreunden, sonst wird es für die Schützlinge Kai Altenhofs sehr schwierig. Die Weinährer haben zuletzt in Eppenrod mit 2:0 gewonnen und wollen sich im Endspurt der Runde die Option offenhalten, noch ein paar Plätze in der Rangliste zu klettern. stn

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