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    Bernd Moos will mit seiner SG Birlenbach den TuS Gückingen "fordern und ärgern"

    Von unserem Mitarbeiter

    Marcel Hannappel (links, im Duell mit Katzenelnbogens Tobias Faßmann) wird sich heute Abend mit seiner SG Birlenbach am Gückinger Königstein auf einen heißen Tanz gefasst machen können.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Marcel Hannappel (links, im Duell mit Katzenelnbogens Tobias Faßmann) wird sich heute Abend mit seiner SG Birlenbach am Gückinger Königstein auf einen heißen Tanz gefasst machen können.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Tom Neumann

    Rhein-Lahn. Die Bratwürstchen sind eingekauft, das Bier ist kalt gestellt - es ist alles angerichtet für das Spitzenspiel in der Fußball-Kreisliga A: Tabellenführer TuS Gückingen gegen den Tabellenzweiten SG Birlenbach/Balduinstein. Vier Kilometer trennen beide Teams auf der Landkarte, einen Punkt trennen beide Teams in der Tabelle. Die Partie auf dem Kunstrasen in Gückingen steigt am heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr.

    Seit fünf Spielen ungeschlagen gehen die Gastgeber mit breiter Brust in dieses Duell. Der letzten Niederlage in der Liga am 13. November in Arzbach (1:2) folgten vier Siege und ein Unentschieden. Der Start nach der Winterpause zeigt beeindruckend, dass das Team von Mike Döblitz die Form über den Winter gerettet hat: In Kaub siegte Gückingen 5:0, gegen Hahnstätten gar 12:0. "Damit bin ich sehr zufrieden", sagt Döblitz am Dienstagabend zwischen zwei Übungen im Training. "Es wäre ja vermessen, nicht zufrieden zu sein."

    In der Winterpause konnte auf dem Kunstrasen in Gückingen recht gut trainiert werden, auch wenn die Beteiligung nicht wie erhofft war. "Wir haben halt viele Studenten im Team, und auch die Grippewelle war nicht an uns vorbeigegangen. Von daher konnte man sich einen solchen Start nur wünschen."

    Der Blick auf die Tabelle offenbart derzeit noch ein verzehrtes Bild von den möglichen Kräfteverhältnissen in der Liga: Gückingen (19 Spiele) hat 39 Punkte, Birlenbach (18 Spiele) 38. Bogel hat drei Spiele weniger ausgetragen als Gückingen und 36 Zähler auf dem Konto, Welterod mit zwei Spielen weniger als Vierter 35 Punkte. Kurzum: Würden diese Teams ihre noch fehlenden Spiele gewinnen, sie stünden alle vor Gückingen und mindestens punktgleich mit Birlenbach, sollten die ihr noch fehlendes Spiel gewinnen. "Och, ob sie es glauben oder nicht: Das interessiert uns gar nicht", sagt Döblitz. "Ob wir nun Jäger oder Gejagter sind ist uns egal. Es fühlt sich einfach wieder gut an, Spiele zu gewinnen. Der Kader ist breit aufgestellt, und es macht allen wieder Freude. Das haben wir nach der vergangenen Saison alle gebraucht."

    Vom Spitzenspiel erwartet Gückingens Trainer "eine hohe Intensität. Birlenbach ist schwer zu spielen. Ich habe Respekt vor deren Leistung, die ganze Truppe ist wirklich gut. Aber das sind wir auch. Alles ist angerichtet, alle freuen sich auf das Spiel. Zumal die Jungs ja auch untereinander kein schlechtes Verhältnis haben. Das wird eine gute Sache."

    Dass vor einigen Jahren die Idee, die Zusammenarbeit beider Vereine im Jugendbereich - dort bilden sie eine JSG - auch auf den Seniorenbereich auszuweiten scheiterte, ist heute kein Thema mehr. Zur Erinnerung: Die Vereinsmitglieder in Birlenbach stimmten für eine SG, die Gückinger waren mehrheitlich dagegen. "Das Thema ist erledigt", sagt Döblitz. "Es macht für mich auch keinen Sinn, in naher Zukunft darüber wieder nachzudenken." Birlenbachs Trainer Bernd Moos sieht es ähnlich: "Es ist alles gut so, wie es ist. Es kam damals nicht zustande, dabei sollte man es belassen."

    Moss und seine SG Birlenbach reisen mit noch breiterer Brust nach Gückingen, als die Gastgeber am Donnerstagabend den Gast erwarten werden, denn: Seit 12 Spielen (davon 11 Siege) ist die SG ungeschlagen, verlor zuletzt am 18. September mit 0:4 in Arzbach. Damals die erste Partie unter der Leitung von Moos, der seither einen echten Lauf hat mit dem Team. "Wir können nicht sagen, dass wir uns derzeit unwohl fühlen. Die positive Tendenz schlägt sich auch im Tabellenstand nieder und es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass mir das egal wäre."

    Nach dem turbulenten Hinspiel - Birlenbach ging in der 92. Minute in Unterzahl mit 3:2 in Führung, Gückingen glich in der 94. Minute aus - erwartet Moos auch dieses Mal ein interessantes Derby: "Ich habe höchsten Respekt vor Gückingen. Das ist eine gute Truppe, die sich in der Winterpause personell noch einmal verstärkt hat. Dazu ist man mit neun Siegen in neun Spielen auf dem tollen Kunstrasenplatz natürlich sehr stark. Gückingen ist aufgrund des Heimvorteils der Favorit. Aber wir werden versuchen, sie zu fordern und zu ärgern und dann schauen, was dabei für uns rausspringt. Fakt ist: Der Verlierer ist sicherlich nicht raus aus dem Meisterrennen."

    Der Blick auf die anderen Plätze:

    FSV Welterod - SG Miehlen/Nastätten (Do., 19.30 Uhr, Hinrunde 3:1): Während die Gastgeber nach der Winterpause nur einen von bisher sechs möglichen Zählern ihrem Konto gutschreiben konnten, überzeugten die Mühlbachtaler unlängst mit dem 4:2-Erfolg beim heimstarken TuS Katzenelnbogen/Klingelbach. Beim anstehenden Heimspieldoppel können die Kicker aus der Vogtei ihre Titelchancen untermauern oder sich aus dem immer nich recht weit gefassten Kreis der Aufstiegskandidaten so gut wie verabschieden.

    SG Dachsenhausen - SG Bogel/ Reitzenhain/Bornich (Do., 19.30 Uhr, Hinrunde 1:4): Im Duell Abstiegsangst gegen Aufstiegsambition sind die Dreier-Kombinierten am Dachsbau nicht nur in der Rolle des Favoriten, weil sie in der laufenden Runde auf fremden Plätzen zu den stärksten Teams gehören und zum erlauchten Kreis der Titelanwärter gehören. Dachsenhausen hat zwar sechs seiner bisher neun Heimspiele verloren, hat aber im Zweikampf mit dem TuS Holzhausen um den rettenden 13. Tabellenplatz nichts zu verschenken.

    SG Dahlheim/Prath - TuS Hahnstätten (Do., 19.30 Uhr, Hinrunde 3:1): Dass eine nahezu unlösbare Aufgabe ihn erwartet, wurde dem neuen TuS-Trainer Frank Stallmann bei zwei klaren Niederlagen mit 2:17 Toren schnell vor Augen geführt. Dennoch wird der Ex-Heistenbacher an die Ehre der Balltreter vom Heideberg appellieren, damit sich die traditionsreiche TuS wenigstens einen achtbaren Abgang aus dem Oberhaus des Kreises verschafft. Bei den Kombinierten wird der scheidende Coach Norbert Klein alles daran setzen, im Endspurt noch einen einstelligen Tabellenplatz zu ergattern.

    SG Nievern/Fachbach - VfL Altendiez (Do., 19.30 Uhr, Hinrunde 3:1): Bei den Grün-Weißen dürften spätestens nach der 0:3-Niederlage in Birlenbach die ohnehin vagen Bezirksligaträume ad acta gelegt werden. Max Schupp und Co. wollen sich aber trotzdem in der Spitzengruppe einnisten. Der VfL kommt zwar "nur" als Tabellenachter, aber immerhin mit einer positiven Bilanz in der Fremde auf den Bad Emser Kunstrasen.

    SG Bogel/Reitzenhain/Bornich - TuS Burgschwalbach (Sa., 17.30 Uhr): Nach zwei Siegen hintereinander wollen die Burgschwalbacher auch auf dem Reitzenhainer Hartplatz ein unbequemer Kontrahent sein.

    SG Arzbach/Kemmenau - SG Dahlheim/Prath (Sa., 17.30 Uhr, Hinrunde 4:2): Die Neithöfer-Elf will nach dem lockeren 9:2 über die SG Kaub auch den Grün-Weißen zeigen, dass an der Burgwiese die Trauben hoch hängen.

    FSV Welterod - SG Birlenbach/ Balduinstein (Mo., 14.30 Uhr, Hin-runde 4:2): Im Top-Spiel am Oster-montag gilt es für beide Kontrahenten im Kampf um die Spitzenposition ihre Chancen zu wahren.

    Stefan Nink

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