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KreisgebietViel Lob für Schiedsrichter-Trio

Die Halbzeittagung der Schiedsrichter des Fußballkreises Rhein/Ahr bildete in Andernach den Rahmen für die Ehrung von drei Unparteiischen aus der Region zwischen Rhein, Ahr und Mosel. „Danke Schiri“ heißt die Aktion des Deutschen Fußballbundes, bei der in drei Kategorien Kreissieger ausgezeichnet werden. Ausschlaggebend sind dabei Kriterien wie Engagement in der Gruppe, Unterstützung für junge Schiedsrichter, Einsatz in der Schiedsrichterwerbung oder soziales Engagement.

Bei der Halbzeittagung in Andernach wurden Burkhard Kuhl, Franziska Hilger und Ronny Jäckel (von links) im Rahmen der DFB-Aktion „Danke Schiri“ als Kreispreisträger ausgezeichnet. Foto: Hans-Josef Schneider
Bei der Halbzeittagung in Andernach wurden Burkhard Kuhl, Franziska Hilger und Ronny Jäckel (von links) im Rahmen der DFB-Aktion „Danke Schiri“ als Kreispreisträger ausgezeichnet.
Foto: Hans-Josef Schneider

Der Kreis-Schiedsrichterausschuss hatte sich für Franziska Hilger (Schiedsrichterinnen), Ronny Jäckel (Schiedsrichter unter 50 Jahre) und Burkhard Kuhl (Schiedsrichter über 50 Jahre) ausgesprochen, Obmann Markus Wozlawek hielt die Laudatio und überreichte Urkunden und Präsente.

Dass bei mehr als 100 Kreisklassenspielen jede Woche jeweils ein Unparteiischer zur Stelle ist, dafür sorgen die Schiedsrichter-Ansetzer. Einer davon ist Burkhard Kuhl aus Sinzig, seit über zehn Jahren verantwortlich für den Jugendspielbetrieb, die Spiele der Mädchen und Frauen sowie den Schul- und Hallenfußball. „Es kommt nicht selten vor, dass drei oder vier An- und Absetzungen notwendig sind, ehe ein Spiel besetzt werden kann“, weiß Wozlawek, der schon mal die Vertretung übernimmt. Daneben versucht Kuhl auch alle Jugendschiedsrichter innerhalb einer Saison als Coach und Beobachter anzuschauen, um ihnen Tipps zu geben, aber auch, um Potenzial zu erkennen. Zur Schiedsrichterei kam er Anfang 1998 mehr durch Zufall, legte die Prüfung ab, pfeift seitdem für die SG Bad Breisig und springt noch häufig ein, wenn einer seiner Schützlinge absagen muss.

Seit Dezember 2010 ist die 19-jährige Franziska Hilger aus Glees als Schiedsrichterin für die SpVgg Burgbrohl aktiv. Das Talent der jungen Frau haben die für die Ausbildung Verantwortlichen schon kurz nach ihrer Prüfung erkannt. „Sie ist mit wahnsinnig viel Freude dabei und erfährt auch jede Unterstützung von ihrem Elternhaus. Manchmal steht sie an allen drei Wochenendtagen auf dem Platz, und wir müssen sie teilweise bremsen, damit sie sich nicht selbst verheizt“, fand Lehrwart Alexander Müller schon früh lobende Worte. Mittlerweile ist Franziska Hilger nicht nur eine hervorragende Assistentin in der Rheinlandliga, sondern auch eine gestandene Spielleiterin in der höchsten Kreisklasse. „Beobachtungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass du auch bald als Schiedsrichterin auf Verbandsebene eingesetzt wirst“, sagt Wozlawek. Neben den vielen Einsätzen, in der vergangenen Saison 61 Spielleitungen, aktuell 29, steht sie auch den Nachwuchsschiris als Coach zur Seite.

Bei dem 36-jährigen Ronny Jäckel (Mayen-Hausen) spricht die Anzahl der Spielleitungen pro Saison für sich: 85 Einsätze in der Saison 2014/2015, 92 in der Saison 2015/2016 und aktuell bereits 54. Seit Mai 1995 ist Jäckel an der Pfeife und an der Linie aktiv und pfeift Spiele in der höchsten Verbandsklasse. Daneben gibt er als Coach und als Beobachter auf Kreisebene dem Nachwuchs seine Erfahrung weiter. Hans-Josef Schneider

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