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    Simmen/CochemDer Abstiegskampf beherrscht den letzten Spieltag

    Die Zeit des Hoffens und Bangens geht in der Fußball-Kreisliga A Hunsrück-Mosel für maximal vier Mannschaften über den letzten Spieltag hinaus. Bisher scheint nur festzustehen, dass Sohren freiwillig absteigt. Ob es weitere direkte Absteiger gibt oder der vorletzte Platz ein Relegationsrang ist, hängt von der Konstellation in der Bezirksliga Mitte ab.

    Zwei Garanten für die Moselkerner Meisterschaft waren sicherlich der kommende Spielertrainer der SG, Andreas Oberreiter (links), und Marc Thönnes. Die ehemaligen Karbacher Rheinlandliga-Akteure schafften mit ihrem Team am Samstag beim 1:1 gegen Soonwald um Kapitän Christian Müller den vorzeitigen Titelgewinn und müssen nun zur SG Laudert. Für Müllers Elf steht die Partie zu Hause gegen Niederburg an.  Foto: Alfons Benz
    Zwei Garanten für die Moselkerner Meisterschaft waren sicherlich der kommende Spielertrainer der SG, Andreas Oberreiter (links), und Marc Thönnes. Die ehemaligen Karbacher Rheinlandliga-Akteure schafften mit ihrem Team am Samstag beim 1:1 gegen Soonwald um Kapitän Christian Müller den vorzeitigen Titelgewinn und müssen nun zur SG Laudert. Für Müllers Elf steht die Partie zu Hause gegen Niederburg an.
    Foto: Alfons Benz

    SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren - SpVgg Cochem. Für Sohrens Trainer Rainer Kunz steht schon seit einigen Wochen fest, dass es für ihn und seine SG nicht in der A-Klasse weitergeht. "Dieser Schritt war mir klar, als ich die A-Jugend mit ins Boot geholt habe", sagt er. Vorzeitig bekannt machen wollte er die Entscheidung allerdings nicht - auch um die Spannung bei seiner Mannschaft hochzuhalten. Anders als Sohrens Abteilungsleiter Alexander Mähringer, der sogar von einem möglichen Gang in die C-Klasse gesprochen hat, würde Kunz den Neuanfang gerne in der B-Klasse wagen. Und zwar mit einer zweiten Mannschaft im Hintergrund. Ob es zu dieser Wunschkonstellation kommt, ist allerdings noch vollkommen offen und hängt vom Spielermaterial ab. "Die finale Entscheidung wird der Vorstand treffen", so der Trainer. Eine klare Aussage, ob er auch mit in die C-Klasse gehen würde, wollte Kunz sich unterdessen nicht entlocken lassen. "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wie gesagt: Ich würde gerne in die B-Klasse." Zunächst aber möchten er und sein Team sich würdig aus der A-Klasse verabschieden. Am liebsten mit einem Sieg gegen Cochem.

    Doch auch die Gäste wollen noch Punkte holen. "Wir würden gerne vier Mannschaften hinter uns lassen", sagt Coach Andreas Heyl. Für ihn ist es das "hoffentlich letzte Spiel", denn auf eine Relegation könne er verzichten. Cochem bastelt auch am künftigen Kader. "Wir sind in Gesprächen mit unseren A-Jugendspielern, aber auch mit Externen", so Heyl.

    SG Laudert/Lingerhahn/Urbar - SG Moselkern/Müden. Teil eins der Aufstiegsfeierlichkeiten ist vorbei. Nun möchte sich Moselkern auch noch mit einem Sieg aus der Klasse verabschieden. Hierzu reisen Fans und Mannschaft gemeinsam im Bus "hoch in den Hunsrück", wie Trainer Martin Zacharias es ausdrückt. Er ist froh, dass die Meisterschaft bereits in trockenen Tüchern ist. "Hut ab vor der Leistung von Laudert. Ich bin froh, dass wir da nicht gewinnen müssen." Doch er würde gerne. Auch weil es sein letztes Spiel als Trainer ist, ehe er das Amt an Andreas Oberreiter übergibt. Zacharias übernimmt dann organisatorische Aufgaben. Beispielsweise das Mitplanen des Kaders für die kommende Saison. An einigen Spielern ist die SG dran, weitere Zusagen habe es aber laut Coach noch keine gegeben. "Wir müssen den Kader in der Breite verstärken. Aber die Jungs, an denen wir dran sind, würden uns auch qualitativ weiterbringen."

    Lauderts Spielertrainer Sooud Yousuf hat dem Verein noch keine Zusage gegeben. Sollte er bleiben, will er sich nach eigenen Angaben auch im Koblenzer Raum nach Neuzugängen umsehen. Derzeit kann er noch keine Neuen vermelden. Lediglich ein Abgang steht fest: Matthias Nil wechselt zu Bezirksligist SG Mörschbach.

    SG Soonwald/Simmern - SG Niederburg/Biebernheim. Platz drei verteidigen - dieses Ziel hat Niederburgs Trainer Patric Muders ausgegeben. Er will auf Nummer sicher gehen und peilt gegen Soonwald einen Dreier an. Dass es für sein Team nicht noch weiter nach oben geht, hängt laut Muders auch mit den Abgängen zur SG Mörschbach zusammen: Daniel Müller und Jonathan Leyendecker spielen bereits dort, Stefan Hohl folgt zur neuen Saison. "Mit den Drei wäre noch mehr drin. Es wäre schön, wenn die Jungs den Ehrgeiz hätten, für ihren Heimatverein zu spielen." Hohls Abgang schmerze. Und er hinterlässt in der Innenverteidigung ein Loch, das die SG-Verantwortlichen gerne stopfen wollen. "Wir suchen aber nicht kunterbunt, sondern ganz gezielt." Neben einem Abwehrspieler hätte Muders gerne einen Stürmer, der "im Strafraum zu Hause" ist.

    Drei, vier Neue möchte Soonwalds Trainer Jan Wächter unterdessen. Und das zusätzlich zu einem spielenden Co-Trainer, den beiden A-Jugendlichen Kevin Fahning und Julian Viebig sowie Mats Backes aus der Zweiten. "Wir müssen einen kleinen Umbruch vollziehen", sagt der Coach. Fix sei allerdings noch nichts. Deswegen liegt die Konzentration zunächst einmal auf der Partie gegen Niederburg. "Wir wollen mindestens einen Punkt, damit wir nicht mehr auf die Ergebnisse in der Bezirksliga schielen müssen."

    SG Boppard/Bad Salzig - FC Karbach II. Nüchtern geht Boppards Trainer Anton Schaaf in die Partie, die über den Verbleib seines Teams in der A-Klasse entscheiden könnte. "Ich bin nicht aufgeregt und betrachte es als ein Spiel wie jedes andere." Dass es das nicht ist, weiß auch er. "Jeder muss laufen, als ginge es um sein Leben." Mit einem Sieg könnte die SG den drittletzten Platz verteidigen. "Das ist unser Ziel. Und dann eben auf die Bezirksliga hoffen." Das Spiel ist übrigens in dreifacher Hinsicht brisant: Erstens wegen der Bopparder Platzierung. Zweitens, weil es ein Derby ist. Und drittens, weil Boppard sich im Winter von Hanifi Agirdogan trennte und der nun für Karbach Tore schießt. Letzteres ist für Schaaf kein Thema. "Damit habe ich mich ganz bewusst nicht befasst." Allerdings könne er nicht ausschließen, dass der eine oder andere extra motiviert sei. "Das ist dann aber eine persönliche Geschichte." Ein normales Spiel ist es übrigens auch für Karbachs Spielertrainer Reyad David, ebenfalls ehemaliger Bopparder. Auch wenn der in der kommenden Saison gerne weiterhin Derbys im Spielplan hätte, kann die Rhein-SG keine Schützenhilfe erwarten. "Ich kann nichts für deren Situation und möchte jedes Spiel gewinnen", so David.

    SG Mörsdorf/Bell/Buch/Mastershausen - TSV Emmelshausen II. Dass sich erst eine Woche nach Saisonende entscheiden könnte, wo die Reise für seinen TSV hingeht, findet Trainer Roman Retzmann in Ordnung. "Wir haben uns schließlich selbst zuzuschreiben, dass es so weit gekommen ist. Wir hatten 25 Spieltage Zeit, um genügend Punkte zu sammeln." Nun hofft der Coach auf einen Dreier zum Abschluss, um die Möglichkeit auf den direkten Klassenerhalt zu wahren. "Ich bin mir auch sicher, dass jeder alles geben wird." Allerdings ist er sich ebenso sicher, dass das auch auf den Gegner zutrifft. Der wird von Kay Nell und damit von Retzmanns ehemaligem Weggefährten trainiert. Auch wenn Nell einst für den TSV auf Torejagd ging, ist von ihm keine Hilfe zu erwarten. "Ich hätte meinen Freund Roman gerne unter anderen Bedingungen getroffen. Aber auch wenn ich ihn und den TSV sehr schätze, wird es keine Geschenke geben." Zumal Nell immer noch Platz drei im Auge hat. Das verübelt ihm Retzmann keinesfalls. "Mir würde es ja nicht anders gehen." Retzmann muss am Samstag auf Lukas Seis und Lukas Klumb verzichten.

    SG Braunshorn/Hausbay-Pfalzfeld - SG Bremm. Braunshorns Spielertrainer Mirko Bernd würde die Saison gerne in der ersten Tabellenhälfte abschließen. "Ich glaube, wir gehören dahin nach dieser Saison." Die gute Leistung des Aufsteigers im ersten Jahr in der A-Klasse hat auch Bremms Coach Ramazan Önüt zur Kenntnis genommen. Es ist laut Bernd auch ein Ergebnis davon, dass der Kader in der Breite gut und vor allem gleichwertig besetzt ist. "Klar nervt es, wenn man ständig umstellen muss, aber es war unser großer Vorteil, dass wir es überhaupt konnten." Und weil der Kader relativ groß ist und zusammenbleibt, setzt der Coach nur auf punktuelle Verstärkungen - eventuell für erste und zweite Mannschaft. Denn die Reserve kann nach wie vor den Aufstieg in die B-Klasse schaffen. Einige Gespräche seien bereits geführt worden, konkrete Entscheidungen gebe es aber noch nicht.

    Neue will auch Bremms Trainer Ramazan Önüt. Der weiß zwar, dass eine wahre Seuchensaison mit zahlreichen Verletzten hinter ihm und seinem Team liegt, möchte aber einer ähnlichen Entwicklung frühzeitig vorbeugen. "Das war natürlich so nicht zu erwarten und kommt sicherlich nicht jedes Jahr in dieser Form vor."

    SV Oberwesel - SV Binningen. Der Tabellenzweite meldet vom Spielbetrieb ab - diese und ähnliche Nachrichten kursierten in den vergangenen Tagen. Doch Binningens Vorsitzender Frank Hartmann gibt zumindest eine Teilentwarnung: "Es wird in Binningen auch in der kommenden Saison A-Klassen-Fußball geben." Seit Montag haben sich die Verantwortlichen immer wieder getroffen, um nach Lösungen zu suchen. 15 Spieler umfasst der Kader laut Hartmann aktuell. Auf der Kippe stehen aber sowohl Matthias Johann als auch Pascal Schenk, die beide in Trier studieren. "Da ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen", so der Vorsitzende. Er deutet auch an, dass der Trainingsaufwand unter einem neuen Coach geringer werde und das Pensum deswegen besser machbar sei. Mit seinem Sohn Florian Hartmann könnte ein Teil des künftigen Trainergespanns gefunden sein. Die Konstellation Florian und Dominik Hartmann, wie sie die Verantwortlichen gerne gesehen hätten, wird es allerdings nicht geben. "Dominik hat in Ellenz zugesagt und steht zu seinem Wort", so Vater Frank. "Florian könnte es sich vorstellen, aber nicht alleine." Es sind also noch viele Baustellen, die der SV-Vorstand angehen muss: Trainer, Spieler und - eventuell - einen SG-Partner. "Momentan sind wir in einer Phase, in der wir uns orientieren. Das Problem ist natürlich, dass die Zeit schon weit fortgeschritten ist." Derweil hat sich bestätigt, was sich immer mehr verdichtet hatte: Binningens Noch-Coach Jörg Bach wird zur kommenden Saison Trainer des Oberligisten Spvgg EGC Wirges, bei dem er nun auch offiziell vorgestellt wurde.

    Mit den Binninger Problemen hat Oberwesels Spielertrainer Christoph Braun nicht zu kämpfen. Der muss mit Igor Lorenz, der zurück zu seinem Heimatverein nach Ockenheim geht, nur einen Abgang zum Saisonende verkraften. "Vielleicht tut sich noch was, vielleicht auch nicht. Aber ich bin auch mit dem aktuellen Kader sehr zufrieden", sagt Braun. Sina Ternis

    Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel
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