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    ZellZell kann sich am Ende mit dem 1:1 glücklich schätzen

    Das Nachholspiel in der Fußball-Bezirksliga West zwischen der gastgebenden SG Zell/Bullay/Alf und der SG Wallenborn endete 1:1 (1:1). Und beim Unentschieden hätte es für Gästetrainer Stephan Zimmer trotz des Sauwetters aber durchaus eine gemütliche Reise an die Mosel werden können, wenn da nicht die letzten zehn Spielminuten gewesen wären. "Was wir da an hochkarätigen Torchancen haben liegen lassen, geht nicht auf die berühmte Kuhhaut. Das macht mich sprachlos", suchte der Coach nach dem Abpfiff dennoch nach Worten.

    Zells Torwart Dominic Materna (Mitte) stand vor allem gegen Ende der Partie gegen Wallenborn im Fokus und rettete mit guten Paraden seiner SG (links Jürgen Iancu) immerhin einen Zähler beim 1:1. Foto:Alfons Benz
    Zells Torwart Dominic Materna (Mitte) stand vor allem gegen Ende der Partie gegen Wallenborn im Fokus und rettete mit guten Paraden seiner SG (links Jürgen Iancu) immerhin einen Zähler beim 1:1.
    Foto:Alfons Benz

    Und er hatte Recht. In einer Partie, die auf und ab ging, in der einmal die eine und dann wieder die andere Mannschaft die Partie bestimmte, sah das zum Schluss ganz anders aus. Doch dazu später mehr.

    Über 90 Minuten hinweg sahen die 80 Zuschauer, davon ein großer Teil aus der Eifel, ein sehr lebhaftes und recht chancenreiches Spiel. In der 14. Minute wackelte erstmals das Zeller Netz, aber Schiedsrichter Ingo Kreutz aus Lutzerath hatte richtig gesehen, der Ex-Ellscheider Sebastian Hilgers hatte aus Abseitsposition getroffen. Auf der anderen Seite zeigte Gästetorhüter Lars Becker seine Stärke, als er bei Schüssen von Benny Wiersch und Nils Kiesewetter hellwach war (20.). Dann war sein Gegenüber Dominic Materna zu Stelle, als er einen Knaller von Trainersohn Sebastian Zimmer, der mit schnellen Antritten in Richtung Heimtor immer wieder für Wirbel sorgte, glänzend parierte (25.). Zum ersten Tor für Zell fehlten dann bei einem Kopfball von Markus Boos nach einem scharf getretenen Freistoß von Jochen Köhler nur Zentimeter (36.).

    Dann durfte man doch auf Heimseite jubeln. Boos hatte den Ball Marcel Michalski aufgelegt, der ruhig und überlegt zum 1:0 ins lange Eck einnetzte (44.). Die Freude auf Zeller Seite währte aber nur kurz. Ungestört flankte Zimmer von der Torauslinie nach innen, wo Hilgers nur noch den Fuß zum 1:1-Ausgleich und Pausenstand hinhalten musste (45.). Direkt danach pfiff Kreuz eine temperamentvolle erste Hälfte ab.

    Nach dem Wiederanpfiff wurde der Regen stärker, die hin und her wogende Partie etwas hitziger und die Tormöglichkeiten waren weiter da. Zuerst für die Gastgeber, als Dominic Binz die Kugel aus guter Position über die Latte hob (50.). Noch besser stand Wiersch, der aber ein schönes Zuspiel von Jochen Köhler freistehend auch über den Torbalken bugsierte - Großchance vertan (54.). Es folgte jetzt die Phase, in der Zell das Spiel bestimmte, die Angriffe aber oft zu undurchdacht und überhastet vorgetragen wurden. Besser sah da der Zug zum Tor von Wallenborns Angreifer Schmitz aus. Im Alleingang marschierte er durch die Heimabwehr, verzog dann die Kugel aber im Abschluss (64.). Hier musste er ein Tor machen.

    Von der Mosel-SG war danach kaum noch etwas zu sehen, dafür drehte die Gäste so richtig auf und das Tor schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Zunächst standen innerhalb von Sekunden bei drei Schüssen Zeller Abwehrbeine im Weg, bis Materna mit einer Großtat einen Schuss von Hilgers aus kürzester Distanz zur Ecke klärte (81.). Wenig später stand der eingewechselte Zeller Marcin Staniek bei einem Schmitz-Kracher als "Abwehrer" richtig (85.), ehe dieser in der letzten Spielminute für seine Elf alles hätte klar machen müssen. Aber freistehend suchte er sich die schwierigste Variante zum Abschluss aus, als er das Spielgerät nicht im Zeller Tor unterbrachte, sondern über dieses hinweg hebelte.

    Aufgrund der vielen Möglichkeiten der Wallenborner wäre ein Auswärtssieg nicht unverdient gewesen. Zells Coach Özgür Akin war deshalb mit dem Ausgang auch nicht unzufrieden. "Nach diesen glasklaren Chancen von Wallenborn können wir froh sein, einen Punkt mitgenommen zu haben. Bei uns waren zum Ende hin einige Spieler richtig platt, ich hatte leider aber keine wirklichen Alternativen zum Wechseln. Bis dahin fand ich unseren Auftritt nicht schlecht", bilanzierte Akin. Der erhoffte Sprung ins untere Mittelfeld blieb in der nun nach der Winterpause begradigten Tabelle so aus. Mit jetzt 18 Punkten auf der Habenseite liegt Zell auf Platz zwölf und nur vier Zähler vor den Abstiegsrängen.

    Von unserem Mitarbeiter

    Alfons Benz

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