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    Bernkastel-KuesSG Zell schlittert immer tiefer in die Krise

    Dieser Abschied aus dem Fußballjahr 2014 tat den Fußballern der SG Zell/Bullay/Alf und den zahlreich mitgereisten Anhängern so richtig weh. Mit 0:2 (0:1) verlor man in der Bezirksliga West das letzte Spiel vor der Winterpause bei der SG Zeltingen-Rachtig auf dem Kunstrasen in Bernkastel-Kues, kassierte damit die dritte Niederlage in Folge und errang aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt. In der Tabelle rutschte die Mosel-SG mit weiterhin 27 Zählern von Rang vier ab auf Platz sechs.

    Kapitän Dini Hajdari (weißes Trikot, vorne) war noch einer der besten Zeller bei der 0:2-Niederlage auf dem Kunstrasen in Bernkastel-Kues gegen den SV Zeltingen-Rachtig. Zells Stürmer Stefan Caspari (im Hintergrund) hatte sich gewiss einen schöneren Abschied vorgestellt. Caspari verlässt die SG, ihn zieht es aus beruflichen Gründen nach Köln. Foto: Alfons Benz
    Kapitän Dini Hajdari (weißes Trikot, vorne) war noch einer der besten Zeller bei der 0:2-Niederlage auf dem Kunstrasen in Bernkastel-Kues gegen den SV Zeltingen-Rachtig. Zells Stürmer Stefan Caspari (im Hintergrund) hatte sich gewiss einen schöneren Abschied vorgestellt. Caspari verlässt die SG, ihn zieht es aus beruflichen Gründen nach Köln.
    Foto: Alfons Benz

    Allerdings ist das Tableau noch nicht begradigt, da in der vorderen Hälfte noch Spiele ausstehen. Zell könnte also noch weiter abrutschen, und das, obwohl man eine tolle Hinrunde mit begeisternden Auftritten hingelegt hatte. Zuletzt aber war der Wurm drin - auch gegen Zeltingen. Hinten wurden einfache Tore kassiert und vorne die einfachen Dinger nicht verwertet.

    Bezeichnend dafür war eine Situation unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Tim Köhler hatte sich energisch gegen drei Gegenspieler den Ball erkämpft, tauchte ganz alleine zwei Meter vor dem gegnerischen Kasten auf, wählte die für sich schwierigste aller Lösungen im Umgang mit der Kugel und schaffte es tatsächlich sie mit dem Außenriss vorbei am Pfosten zu schieben (45.). "In den ersten Wochen hätte er den Ball in den Giebel gesetzt, heute aber das", verstand sein Trainer Özgür Akin die Fußballwelt nicht mehr.

    Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gastgeber aber bereist 1:0 in Front. Gegen eine zu zaghafte Gästeabwehr hatte der wieselflinke Angreifer Dennis Dusemund leichtes Spiel, nach einem Pass von Florian Blesius das Runde zum Führungstreffer im Eckigen unterzubringen (22.). Danach wurde Zell stärker und immer wenn der einfache Ball gespielt wurde, kam zumindest etwas Gefahr auf. So als Nils Kiesewetter Marcel Michalski bediente, der aber völlig freistehend viel zu zögerlich agierte und das Tor nicht traf (29.). Auf der anderen Seite musste Daniel Konrath sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Dusemund zur Ecke abzulenken (43.).

    Nach dem Kabinengang machte die Akin-Elf mächtig Druck, ohne allerdings zu weiteren wirklichen Torchancen zu kommen. Die beste hatte noch Mannschaftskapitän Dini Hajdari, doch sein Freistoßhammer aus 30 Metern verfehlte das Ziel knapp (55.). Mitten in die Zeller Druckphase setzte Dusemund dieser dann kurz entschlossen ein Ende, als er einen toll herausgespielten Konter überlegt zum 2:0-Endstand abschloss (60.).

    Die Zeller hatten danach zwar weiter mehr Spielanteile, aber zu unausgegoren liefen ihre Angriffsbemühungen ab. Hajdari kämpfte unverdrossen um jeden Ball, gab keinen Zentimeter Boden verloren, aber Zählbares brachte auch er nicht zustande. "Dini ist ein Topmann, mein bester Spieler, nur macht er das Spiel oft viel zu langsam. Er muss den Ball annehmen und als ein Verteiler im Mittelfeld weiterspielen. Ich rede so oft mit ihm darüber, und er sieht das auch ein, aber er macht sich das Leben weiter unnötig schwer. Daran müssen wir arbeiten", gab ein geknickter Akin, der mit einem Punkt zufrieden gewesen wäre, zur Spielweise seines Kapitäns zu Protokoll. Auch nicht einverstanden war er mit der Sichtweise seines Kollegen von der anderen Seite. Dennis Schwaab hatte einen hochverdienten Sieg seiner Elf ausgemacht. "Wir waren Zell heute in allen Belangen überlegen", lautete sein Kommentar. Allerdings musste er zugestehen, dass auch er das Ding von Tim Köhler schon drin gesehen hatte. Und wer weiß, wie das Spiel dann geendet hätte, wenn auch Zell in dieser Partie ein Erfolgserlebnis gehabt hätte.

    Von unserem Mitarbeiter

    Alfons Benz

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